Geschenk von EU-Verbündeten: Mehr als 130 Tausend Migranten mit Blauen Karten EU umzogen 2017 nach Deutschland

  Laut Angaben des Wirtschaftsmagazins CAPITAL schlägt die deutsche Wirtschaft alle Rekorde. Grund dafür sei der größere Zustrom der Arbeitszuwanderer, er ist 3,4-mal höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

"Laut Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) betrug der Zuwachs der Blaue-Karte-EU-Inhaber seit Jahresbeginn 47.981 Menschen (Stand: 31. August 2017), was 3,4-mal höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres ist. Die präzedenzlose Intensivierung der Arbeitswanderung nach Deutschland wurde dadurch möglich, dass die EU-Staaten mehr Blaue Karten für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen zur Ausübung einer hochqualifizierten Beschäftigung erteilt haben.

So sind Ende August mehr als 31.000 Blaue-Karte-EU-Inhaber aus den EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland gekommen."


Die Blaue Karte EU ist ein Nachweisdokument für den Aufenthalt von Angehörigen von Drittstaaten zum Zwecke der Erwerbstätigkeit. Die Richtlinie 2003/86/EG regelt die Bedingungen für die Ausübung des Rechts auf Familienzusammenführung durch Staatsangehörige aus den Nicht-EU-Staaten, die einen rechtmäßigen Aufenthalt im Gebiet der EU haben. Demgemäß hat das BAMF laut Angaben von Eurostat (Stand: 22.09.2017) seit Jahresbeginn mehr als 89 Tausend Anträge von Drittstaatfamilienangehörigen bewilligt.

Es ist bemerkenswert, dass die Zunahme der Anzahl von nachziehenden Ehegatten eines Blaue-Karte-EU-Inhabers und der Zustrom der Verwandten von den bereits in Deutschland lebenden Flüchtlingen zusammengefallen sind. Dem Bericht des Auswärtigen Amtes vom 11. Oktober 2017 nach werden noch von 100.000 bis 200.000 Aufenthaltserlaubnisse für zuziehenden Ehegatten erteilt.

Es sei an die Besonderheiten des Zuwanderungsgesetzes extra erinnert, die die Polygamie betreffen, die in einigen islamischen Staaten gestattet und in Deutschland verboten ist. Da die mehrfache Ehe in Deutschland unzulässig ist, muss der Migrant wählen, mit welcher Frau er in eine staatlich anerkannte Ehe leben wird, um das Elterngeld zu erhalten. Mit anderen Frauen darf er in einer Geschlechtsgemeinschaft zusammenleben. Falls andere Frauen Kinder haben, werden sie als Alleinerziehende anerkannt und bekommen entsprechende Leistungen und finanzielle Hilfen.

Gesetzlich geschützt sind nicht nur alleinerziehende Frauen mit Migrationshintergrund, sondern auch Kinder und Väter. Gemäß dem Aufenthaltsgesetz muss die Ausländerbehörde einem in Deutschland geborenen Kind eine Aufenthaltserlaubnis erteilen. Und die vor kurzem eingewanderte schwangere Frau darf in Deutschland rechtmäßig bleiben, wenn der Vater Deutscher ist und seine Vaterschaft vor der Geburt anerkannt worden ist. Dies ermöglicht den Nachzug von anderen "Familienangehörigen". Laut Angaben vom Statistischen Bundesamt erreichten die Geburtenraten ihr höchstes Niveau während der letzten 33 Jahre und dies dank dem Zustrom der Migranten. Das Amt stellt weitere günstige Prognosen auf.

Es gibt noch ein Schema, nach dem Migranten Asyl in Deutschland bekommen – und zwar die Ausnutzung der unbegleiteten Minderjährigen, die angeblich ihre Eltern oder diejenigen, die sie als ihre Eltern angeben, nach Deutschland holen möchten.

Auch Diasporen und religiöse Gemeinschaften leisten den Flüchtlingen aktive Hilfe in Sachen Asyl. Laut Forschungsergebnisse von der Bertelsmann Stiftung hat jeder zweite in Deutschland lebende Muslim (44%) 2016 Asylsuchenden irgendwie geholfen. Es sei bemerkt, dass es um die Fälle geht, wenn die Möglichkeiten für die Beihilfe bei der Einbürgerung sehr beschränkt sind.

Die Euro-Optimisten erzählen uns über Gewinne und das weitere größere Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in nächster Zukunft. Aber die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz, stellt fest, dass das Migrationsprogramm gescheitert ist und die Anzahl der Zuwanderer so groß ist, dass es unmöglich ist, jedem Migrant Arbeit zu geben. Nur ein Viertel aller neuangekommenen Migranten können in den nächsten fünf Jahren erwerbstätig werden, andere Zuwanderer brauchen dafür etwa zehn Jahre, so Özoguz.

Es ist wichtig, dass die Statistik keine Daten über Hunderttausende arbeitsloser Migranten enthält, weil die Flüchtlinge bei Jobbörsen absichtlich nicht registrieren oder in den Listen von Teilnehmenden der Deutschkursen nur formell stehen.

Die Experten sind über die Integration der Migranten in die deutsche Gesellschaft verschiedener Meinung, aber sie sind sich darin einig, dass die Flüchtlinge können keinen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren leisten. Die Investitionen der Bundesregierung in ihre Integration können sich also erst in mehreren Jahrzehnten rentieren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.