Obdachlosigkeit: Wo Hilfe dringend nötig ist

Weihnachten steht vor der Türe, wir alle freuen uns auf gemütliche Stunden mit der Familie. Ein schön geschmückter Christbaum, ein knisterndes Feuer im Kamin – was will man mehr? Rund 40.000 Obdachlose in Deutschland würden auch gerne so Weihnachten feiern. Ihnen ist dies leider nicht vergönnt.

Sie haben kein Zuhause, schlafen oftmals unter Brücken und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt. Zwar können sie von Wärmestuben, caritativen Einrichtungen und Städten und Gemeinden einen warmen Platz zum Schlafen und eine warme Mahlzeit erwarten, doch viele nehmen das gar nicht an und schlafen bei eisigen Temperaturen lieber draußen. Einer von vielen Gründen ist die Alkoholsucht, unter der viele Obdachlose leiden. In den Unterkünften aber herrscht Alkoholverbot.

Selbstlos helfen ohne zu werten

„Selbst schuld“ würden wohl nicht wenige auf dieses Argument antworten. Doch warum Menschen in solche Situationen geraten, warum sie keine Wohnung haben, warum sie vom Alkohol oder anderen Drogen abhängig sind und warum sie ihr Leben nicht in den Griff bekommen, das wissen wir nicht. Aber wir nehmen uns heraus, darüber zu urteilen. Eindeutig der falsche Weg!

Stattdessen sollte jeder – gerade jetzt zum Fest der Liebe – innehalten und diesen Menschen am Rand unserer Gesellschaft die nötige Hilfe zukommen lassen. Das emotionale Video „Es wird Zeit, an andere zu denken“ von mein-deal.com zeigt, wie jeder helfen kann.


Schon kleine Gesten können viel bewirken: Ein heißer Kaffee, eine ausrangierte Decke, ein Schal, von denen jeder wohl einige zuhause hat oder auch ein paar Handschuhe – genau diese Dinge sind es, die Obdachlose durch die kalte Jahreszeit bringen. Wer noch mehr tun möchte, zum Beispiel durch Geldspenden oder durch soziales, ehrenamtliches Engagement, ist herzlich willkommen. Lasst uns gemeinsam unsere Menschlichkeit bewahren!
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