Oh Mann!

(Foto: Foto: Weihenstephan)

Heute im Interview: SnowTrex-Testimonial und Skistar Felix Neureuther spricht über seinen perfekten Winterurlaub, sein Weltcup-Debüt und die Vorteile von Snowtrex

Im SnowTrexInterview spricht der 32-Jährige über seine eigenen perfekten Winterurlaubsziele und sein erstes Weltcup-Rennen vor über 13 Jahren.

Felix, Du hast in diesem Sommer in Argentinien trainiert. Würdest Du dort auch privat Skiurlaub machen?
Auf keinen Fall.

Warum nicht?
Schon allein vom Skigebiet her. Zum Trainieren eignet es sich gut. Aber wenn ich privat Ski fahre, würde ich mir etwas Abwechslungsreicheres suchen. In Chile oder Neuseeland, wo sich die Nationalmannschaften ja auch vorbereiten, sind die Abfahrten schon besser.

Kannst Du Dir denn generell einen Skiurlaub im Sommer vorstellen?
Schon, aber quasi als Nebenprodukt. Eine Reise nach Neuseeland zum Beispiel lohnt sich auf jeden Fall. Aber nicht nur zum Skifahren, sondern auch um das Land kennenzulernen. Da gibt es so viel mehr zu sehen als ein Skigebiet. Das Gleiche gilt für Chile. Auch wenn die Pisten da ganz interessant sind, würde ich nicht extra deshalb nach Südamerika fliegen. Ein richtiger Winterurlaub muss für mich anders aussehen.

Also findet man Dich im Winterurlaub eher nicht im heimischen Garmisch-Partenkirchen oder in typischen Skigebieten in Österreich?
Geht es um einen richtigen Winterurlaub, der eine oder zwei Wochen dauert, dann eher nicht. Wenn das nach der Saison überhaupt klappt, dann suche ich mir was Ausgefallenes, zum Beispiel irgendwo im Wald in einer Hütte in Norwegen. Aber für Kurztrips ist Österreich perfekt, genauso wie ein Tag in Garmisch-Partenkirchen. Da geht es mir aber vor allem um den Spaß mit meinen Jungs. Wenn wir mit den Skiern losziehen, am besten bei Tiefschnee, dann wird es sowieso ein perfekter Tag. Aber das kommt leider viel zu selten vor.

An so Jungs-Skitagen: Darf Deine Freundin Miriam Gössner da mit?
Auf keinen Fall (lacht). Im Ernst: Miri versteht sich auch mit meinen Jungs super und ich würde sie am liebsten überall mithinnehmen. Sie ist eine super Skifahrerin, sie wollte ja mal Alpin fahren, bevor sie mit Biathlon angefangen hat. Bei einem Winterurlaub etwa in Norwegen wäre sie sofort dabei. Es gibt aber so bestimmte Ausflüge, da bleiben wir Jungs unter uns. Ich würde zum Beispiel sofort mit Ted Ligety (US-Skistar) oder Stefan Luitz und Linus Strasser (beide Kollegen im deutschen Ski-Alpin-Team) ein paar Tage irgendwohin zum Skifahren gehen. Da ist dann wirklich Vollgas angesagt.

Die Weltcup-Saison ist für Dich mit dem Riesenslalom am 23. Oktober in Sölden gestartet. Wäre das ein Skigebiet, das die Kriterien für einen gelungenen Winter-Kurzurlaub erfüllt?
Sölden ist super, richtig gute Abfahrten, unglaublich weitläufig, und man braucht kein Auto, um zu den Liften zu kommen. Das ist sicher eines der Top-Skigebiete, gerade für junge Leute, weil auch abends was geboten wird. Für mich gibt es nur einen Haken: Ich bin so oft in Sölden, dass ich keinen Urlaub mehr dort machen würde.

Wenn Du privat fährst: Auf welchen Skiern bist Du unterwegs? Dein Skikeller ist sicher voll.
Tatsächlich hab ich fast keine eigenen. Meine Skier hat der Servicemann dabei. Also hole ich mir welche aus dem Keller bei meinen Eltern. Mein Papa richtet die immer perfekt her, da sind die Kanten geschliffen und der Belag ist gewachst – wie bei einem Profi. Er leiht sich dafür ab und zu meine breiten Powder-Latten aus – wenn ich sie nicht gerade selbst brauche.

Am besten gefällt Dir privat das Skifahren schon im tiefen Schnee, schnell und steil, oder?
Das stimmt. Ich hab es gern, wenn ein Kick dabei ist. Deshalb finde ich diesen Sport ja auch so besonders: Du hast ein irres Naturerlebnis, eine sportliche Herausforderung, den gewissen Nervenkitzel und kannst das Ganze im besten Fall mit Freunden teilen. Das ist perfekt. Ich verbinde viele unvergessliche Momente mit dem Skifahren.

Erzähl uns eine, vielleicht eine aus dem Rennzirkus.
Da denke ich spontan an mein erstes Weltcup-Rennen. Ein Wahnsinn. Vor über 13 Jahren war das, im Januar 2003, ein Slalom in Kranjska Gora (Slowenien). Ich hatte die vorletzte Startnummer. Hinter mir nur noch der Bulgare Georgi Georgiev. Ich habe mir mit meinen 18 Jahren gedacht: Das Rennen gewinnst du. Entsprechend bin ich losgefahren, vogelwild, wie ein Irrer. Und nach vier Toren war das Rennen auch schon vorbei. Mich hat es rausgeschleudert aus dem Kurs und rein in die Fangnetze. Ich habe mich vollkommen verheddert. Das hat Renndirektor Günter Hujara gesehen und vom Startbereich nach unten gerufen: „Neureuther, Du Depp!“ Das höre ich noch richtig (lacht). Meinetwegen musste er für einen letzten Starter noch die Fangzäune richten, die Besichtigung für den zweiten Durchgang hat sich ordentlich verschoben, weil ich so lange im Netz hing. Und was macht Georgi? Er kommt ein Tor weiter als ich und scheidet auch aus. Was für ein Einstand in den Weltcup...

Seitdem hat sich ja einiges geändert, 12 Weltcupsiege und weitere 28 Podiumsplätze stehen zu Buche. Als Deutschlands erfolgreichster Ski-Profi bist Du inzwischen ein gefragter Werbepartner. Auch für SnowTrex trittst Du als Testimonial auf. Warum hast Du Dich für SnowTrex entschieden?
Hinter SnowTrex stehen Leute, die genauso leidenschaftliche Wintersportler sind wie ich. Das hat mir gefallen. Außerdem gibt es mit dem Race-Camp ein gemeinsames Projekt, das uns schon einige Jahre verbindet, und das wir jedes Jahr zusammen mit dem Deutschen Skiverband für Nachwuchs-Talente organisieren. Neben solch konkreten Aktionen geht es aber vor allem darum, Neu- oder Wiedereinsteiger für den Wintersport zu begeistern. So können bei SnowTrex zum Beispiel auch weniger erfahrene Winterfans ohne großen Aufwand einen tollen Urlaub finden, indem sie einfach den Skigebietsberater auf der Webseite nutzen. Das ist perfekt. Und ganz nebenbei passt ihr System mit der Schneegarantie auch super zu meinem Leitspruch „No Snow, no Show“.
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