Europäischer Tag der Herzschwäche - Ein "schwaches Herz" ist keine normale Alterserscheinung

Wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, die benötigte Menge Blut durch den Körper zu pumpen, spricht man von einer Herzschwäche – medizinisch Herzinsuffizienz. Typische Symptome sind Luftnot und Müdigkeit. Der Heart Failure Awareness Day (HFA-Day) im Mai findet bereits zum siebten Mal statt und soll europaweit über die Volkskrankheit Herzschwäche aufklären.
Eine akute Herzinsuffizienz kann sehr plötzlich eintreten und bedarf der sofortigen medizinischen Versorgung. Dagegen entwickelt sich eine chronische Herzinsuffizienz meist über Monate bis Jahre, allerdings kann diese ebenfalls zu einer akuten Herzschwäche führen, wenn zum Beispiel das geschwächte Herz zusätzlich belastet wird durch Infekte, Blutarmut, eine Blutdruckkrise oder Herzrhythmusstörungen. Die häufigsten Auslöser einer chronischen Herzschwäche sind ein unzureichend behandelter Bluthochdruck oder eine koronare Herzkrankheit, also eine Verengung der Herzkranzgefäße, und als deren Folge auch ein Herzinfarkt.
„Bluthochdruck gehört zu den weitverbreiteten Volkskrankheiten und gilt als ‘stille Gefahr‘, da er bei den Betroffenen oft lange unentdeckt bleibt. Umso wichtiger ist eine umfassende Aufklärung!“, so Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer®. Der neu überarbeitete Patientenfilm „Bluthochdruck“ von Europas größtem Gesundheits-TV-Netzwerk klärt über Risikofaktoren, Folgeschädigungen sowie Behandlungsmöglichkeiten auf.
Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Blutdruckwert dauerhaft über 140/90 mmHg bleibt. In den meisten Fällen lässt sich keine einzelne Ursache bestimmen. Vielmehr gibt es eine Reihe von Risikofaktoren, die eine Entstehung begünstigen – dazu gehören eine familiäre Veranlagung für Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress aber auch ein hoher Salz-, Alkohol- und Tabakkonsum.
Bluthochdruck schädigt die Gefäße. Sie sind auf Dauer nicht mehr elastisch, sind in ihrer Funktion eingeschränkt und verhärtet, dadurch können vor allem gefäßreiche Organe wie Gehirn, Augen, Herz und Nieren Schäden erleiden. In der Folge steigt das Risiko für eine Netzhauterkrankung, einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder für Nierenversagen. Eine frühzeitige Behandlung, auch wenn womöglich noch gar keine Beschwerden auftreten, ist deshalb unbedingt erforderlich! Die Bluthochdrucktherapie ist individuell unterschiedlich. Wirkungsvolle Medikamente in verschiedenen Kombinationen und Dosierungen werden individuell abgestimmt. Zusätzlich kann der Blutdruck durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten positiv beeinflusst werden: Gewicht reduzieren, regelmäßig Sport treiben, auf Alkohol und Rauchen verzichten und für Ruhepausen und Entspannung sorgen. Denn Blutdrucksenkung bedeutet einen Gewinn an Lebensjahren und Lebensqualität.
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