Ein Goldbarren zum Anfassen In Frankfurt eröffnet das neue Geldmuseum der Bundesbank

(Foto: Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen)
Einmal einen Goldbarren in die Hand nehmen und heben! Möglich ist dies im neuen Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. „Wir wollen anschaulich über Geld, seine Geschichte und die Aufgaben moderner Zentralbanken informieren“, sagt Bundesbankpräsident Jens Weidmann zur Museumseröffnung.

Geld in meinem Leben

Die umfassend neu gestaltete Ausstellung führt durch die Themenbereiche BARGELD, BUCHGELD, GELDPOLITIK und GELD GLOBAL. In konkreten Alltagssituationen erleben die Besucher, welche Bedeutung Geld und ein stabiler Geldwert für ihr Leben haben. So bewegen sie sich in einem inszenierten Supermarkt, wenn es um Preise und die Inflationsrate geht. Und in einer nachgebauten Bankfiliale ist mehr über Banken und den Zahlungsverkehr zu erfahren.

Münz- und Papiergeldsammlung

Im Geldkabinett präsentiert die Bundesbank herausragende Exponate ihrer Münz- und Papiergeldsammlung und erzählt damit die faszinierende Geschichte des Geldes von den Anfängen der Münzprägung in der Antike bis zur Gegenwart. Die Stücke werden dabei mit Ton und Licht in Szene gesetzt: Beim Blick in die Vitrine der weltweit einmaligen Goldmünze „Brutus Aureus“ aus der Zeit um 43 bis 42 vor Christus erlebt der Besucher mit, wie Caesar von Brutus und seinen Getreuen ermordet wurde.

360-Grad-Kino und Banknotenschwarm

In der Mitte der Ausstellung liegt das 360-Grad-Kino, in dem das Thema „Geld“ auf faszinierende Art aus unterschiedlichen Blickwinkeln inszeniert ist. Eine Besonderheit ist auch der Banknotenschwarm – Banknoten aus mehr als 150 Ländern der Welt, die in großen Glaswänden wie Fische zu schwimmen scheinen. Informationen zu jeder einzelnen Banknote können in einer Medienstation aufgerufen werden.

Ein Erlebnis für jedes Alter


Das neue Museum spricht Besucher jedes Alters auf vielfältige Weise an – mit Texten, Bildern, Videos und Hörbeiträgen. An rund 60 Medienstationen werden Informationen rund ums Geld spielerisch vermittelt (mit Quiz, Memory oder Puzzle) oder vertiefende Inhalte angeboten. Für junge Besucher gibt es kindgerechte Schaukästen auf ihrer Augenhöhe. Die Cafeteria bietet sich für eine Pause an; dort sind Getränke sowie Snacks erhältlich.

Das Geldmuseum bietet zusätzlich zum Ausstellungsbesuch Vorträge, Themenführungen, Workshops und Museumsrallyes für Kinder und Jugendliche sowie Lehrerseminare an. Ausführliche Informationen zu den Themen, Zeiten und zur Anmeldung finden Sie unter www.geldmuseum.de. Das Museum befindet sich neben Zentrale der Bundesbank in der Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt am Main. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr sowie Mittwoch von 9 bis 20 Uhr geöffnet.
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