Oh Mann!

(Foto: Foto: privat)

Heute im Interview: Christian Schömig, Inhaber von Christians Fahrschule in Schwebheim, Stadtlauringen und Bad Neustadt

Wie lange gibt es Christians Fahrschule schon?
2013 eröffneten wir unsere Hauptstelle in Schwebheim. 2016 kam dann die Zweigstelle in Bad Neustadt dazu und im August 2017 öffnete unsere Zweigstelle in Stadtlauringen ihre Türen.

In welchen Führerschein-Klassen bilden Sie aus?

Heutzutage heißen die Klassen AM, A1, A2, A, B/BF17, BE und B96 und dazu den Mofa-Führerschein. Auf gut deutsch sind das alle Klassen vom Pkw und Anhänger bis hin zu allen Zweiradklassen.

Wie läuft die Ausbildung ab?
Zu Beginn der Ausbildung sollte durch den Theorieunterricht eine gute Grundlage geschaffen werden, um dann verzahnt mit der praktischen Ausbildung zu beginnen. D. h. erst wenn alle theoretischen Grundlagen vertieft sind, sollte mit dem praktischen Übungen im Fahrzeug angefangen werden. Die meisten Schwierigkeiten bereitet Anfängern in aller Regel das gleichzeitige Be- und Entlasten von Kupplungs- und Gaspedal beim Anfahren. Da wird das Fahrzeug oft „abgewürgt“. So mancher Schüler lässt sich in den ersten Stunden zu wenig Zeit um den Umgang mit der Kupplung richtig zu spüren und Anweisungen sauber auszuführen. Sie wollen dann schon „wie die alten Hasen“ im Straßenverkehr mithalten.

Wie viele Fahrschüler haben Sie schon ausgebildet?
Seit ca. 12 Jahren bin ich nun Fahrlehrer. Da kommt schon einiges zusammen. Genau mitgezählt habe ich nicht, aber so grob überschlagen dürfen es schätzungsweise schon über 1000 Schüler/-innen gewesen sein.

Männer behaupten von sich oft, die besseren Autofahrer zu sein. Zeigt sich das auch bei der Fahrausbildung?

Das kann ich so nicht bestätigen. Im Gegenteil, die Mädchen sind oft lerneifriger und schaffen so die theoretische Prüfung oft sogar schneller. Aber auch im praktischen Umgang mit dem Fahrzeug lässt sich kaum ein Unterschied feststellen. Übung macht den Meister, egal ob Junge oder Mädchen.

Wie stehen Sie zu dem Thema europaweit einheitliche Ausbildung von Fahranfängern?
Das wäre sicher einmal ein sinnvoller Beitrag zur europaweiten Vereinheitlichung und würde viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. Leider ist es in vielen Ländern – auch innerhalb der EU – immer noch so, dass viele Fahranfänger ohne fundierte Ausbildung ans Steuer gelassen werden und mit den Führerscheinen aus ihren Ländern auch auf unseren Straßen herum fahren dürfen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Besonders gut gefällt mir, dass mein Job sehr abwechslungsreich und fordernd ist und man ständig mit jungen Menschen zu tun hat. Die schönsten Momente sind die, in denen man die Freude des Schülers bzw. der Schülerin sehen kann, nachdem die praktische Prüfung bestanden wurde und man weiß, dass man zu diesem Erfolgserlebnis beitragen konnte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.