Oh Mann!

(Foto: Foto: privat)

Heute im Interview: Abenteurer und Globetrotter Mario Goldstein, der am 17. Juni auf der ABENTEUER & ALLRAD in Bad Kissingen den Vortrag „Der Freiträumer“ als Weltpremiere zeigen wird.


Herr Goldstein, Sie sind der Top-Referent der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen. Was werden die Besucher bei der Premiere ihres neuesten Referates „Der Freiträumer“ zu hören und zu sehen bekommen?
Das ist meine neueste Multivisionsshow. Es ist quasi eine Best-Of-Zusammenfassung meiner bisherigen Reisen. Die Besucher in Bad Kissingen bekommen diese live präsentiert und werden auch optisch und visuell mitgerissen und somit entführt in die abenteuerlichsten Winkel dieser Erde.

Wie wurden Sie zum Abenteuerer und „Freiträumer“?
Ich wuchs in einem kleinen Ort im Vogtland auf. Bereits in der ehemaligen DDR wurde es mir zu eng und mit 18 Jahren ergriff ich die Flucht. Jahrelang strebte ich als Unternehmer nach Erfolg und suchte meine Bestätigung im Anhäufen von materiellen Dingen. Irgendwann begriff ich, dass diese Art des Glückes nicht von Dauer sein kann. 2001 holte ich dann zum Befreiungsschlag aus, verkaufte alles was ich in Deutschland besaß und segelte aufs Meer hinaus. Sieben Jahre lebte ich auf einem Katamaran und fand die Freiheit, die ich so lange vermisst hatte. Getrieben von Neugier und meiner inneren Unruhe zog ich von Insel zu Insel, von Land zu Land und von Volk zu Volk. Seitdem hat mich der Duft von Freiheit und Abenteuer nicht mehr los gelassen.

Inzwischen sind sie geradezu zu richtigen Tourneen durch die Städte Deutschlands unterwegs, um von ihren Erlebnissen zu berichten. Sind sie sesshaft geworden?
Keinesfalls. Ich bin zwar 2010 nach Deutschland zurückgekehrt. Doch der Aufenthalt hier war keine Endstation, vielmehr ein Zwischenstopp. Der Traum, die Welt von nun an über Land zu erkunden, brachte mich zu einem ausrangierten Wasserwerfer der Bereitschaftspolizei. Mit diesem Fahrzeug reiste ich 2011 nach Indien, um den Dalai Lama zu treffen. 2013 und 2014 folgte ich einer tiefen Sehnsucht, die mich quer durch Kanada und in die Wildnis Alaskas führte.

Sie haben ihre früheren Reisen bereits in Büchern und Filmmaterial festgehalten. Worüber handeln diese Erlebnisse?
Meine erste große Katamaran-Reise habe ich in dem Film „Fünf Jahre - Fünf Meere“ zusammengefasst. Dabei bin ich von Thailand bis in die Karibik gereist. Hier habe ich auch meine Lebenspartnerin Yvonne kennengelernt, die fortan mit mir gereist ist. Danach habe ich mich mit meinem Bruder René auf eine außergewöhnliche Reise über die einzigartige Landschaft Kappadokiens in die Wüste Irans und nach Pakistan begeben, um am Ende in Indien den Dalai Lama persönlich zu treffen. In „Sehnsucht Wildnis“ beschreibe ich eine Floßreise quer durch Kanada und Alaska.

Welche Ziele verfolgen Sie mit ihren Vorträgen?
Im Mittelpunkt meiner Vorträge stehen die Menschen, denen ich unterwegs begegnet bin. Mit ihnen teile oder diskutiere ich ihre Ansichten und unterschiedlichen Lebenswege. Ich will somit auch zum Nachdenken anregen. Gelingt mir das, so sieht mancher Besucher die Welt hinterher mit anderen Augen. Das ist mein Beitrag zur Völkerverständigung.

Sie bringen ihre Erfahrungen auch als Motivationstrainer ein. Wie geht das?
Abenteuerer und Unternehmer haben viel gemeinsam. Immer wieder ziehe ich in meinen Vorträgen Parallelen zwischen diesen beiden Welten. Bei Unternehmensvorträgen nehme ich die Mitarbeiter mit auf eine spannende Reise. Danach sehen viele die Welt mit anderen Augen und erkennen was es braucht, um mit einer Vision zum Ziel zu kommen.
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