Oh Mann!

(Foto: Foto: Veranstalter/privat)

Heute im Interview: Jochen Groeger, Inhaber des Hexenhäusle in Neuhausen, Ortsteil von Michelau/Stgw.


Herr Groeger, das Hexenhäusle besticht durch seine liebevolle Hinwendung zum Detail. Haben Sie sich damit einen Lebenstraum verwirklicht?
Wenn man so will ja, obwohl dieser Lebensweg nicht vorgezeichnet war. Es ist aber inzwischen schon ein erfüllter Lebenstraum, denn ich habe hier im Hexenhäusle eine wohl einmalige Mischung zwischen fränkischer und alpenländischer Tradition geschaffen.

Wie sind die Reaktionen ihrer Gäste, vor allem derjenigen, die erstmals das Hexenhäusle betreten?
Sie zücken Fotoapparate und fotografieren alles. Und sie sind oft überrascht, dass sie das Lokal vorher noch nicht kannten, wo es doch so schön ist. Weil nicht nur das Ambiente stimmt, sondern auch Preis und Leistung, da kommt jeder gerne wieder

Wie ist die Idee zu dieser Form der Gastronomie entstanden?
Ich habe Hotelfachmann im Dorint-Hotel in Bad Brückenau gelernt. Von da aus gings nach Dublin und nach München. Ich bin aber echter Gerolzhöfer und ich liebe meine Heimat. Bei Wanderungen im Steigerwald damals mit meinen Eltern sind wir auf das alte und verfallene Bauernhaus in Neuhausen gestoßen und schnell ist die Idee gereift, daraus was zu machen. So ist nach und nach das Hexenhäusle entstanden. Übrigens eines der ältesten Gebäude überhaupt. Mit seinen 380 Jahren stand es schon, als es auf dem Zabelstein noch eine Burg gab.

Was bieten Sie im Hexenhäusle an?
Neben Hausmacher Brotzeiten sowie durchgehend warmer Küche von der wechselnden Tageskarte bieten wir ein uriges Ambiente für Feierlichkeiten aller Art. Jeder Raum verfügt über einen eigenen Kamin, so dass besonders an kälteren Tagen das Bild einer traditionellen Stube noch untermalt wird. Die Gasträume bieten Platz für zirka 50 Personen und sind somit auch für größere Gesellschaften bestens geeignet. Daneben gibt es auch eine separate Übernachtungshütte mit Toiletten und Duschen. Bei schönem Wetter sitzen die Gäste gerne im gemütlichen Biergarten unter schattenspendenden Bäumen. Inmitten von Blumen und Sträuchern gibt es einen wundervollen Ausblick auf den Steigerwald. Vor allem Wanderer, Radfahrer und Biker können sich in unserem Biergarten erholen und neue Kraft für den Steigerwald sammeln.

Wie sind ihre Öffnungszeiten?
Wir haben donnerstags und freitags ab 13 Uhr , sowie samstags, sonntags und feiertags ab 11 Uhr durchgehend geöffnet. Am Mittwoch stehen wir auf Anfrage für Gruppen ab 11 Personen ebenfalls zur Verfügung.

Gibt es besondere Themenabende?
Ja. Besonders beliebt ist der Hüttenzauber, bei dem es mit DJ richtig Apres-Ski-mäßig abgeht. Aber auch die Winterwanderung mit abschließendem Hexenglühwein wird gerne gebucht. Da schenkt am Ende dann eine richtige Hexe den Glühwein aus dem Kessel aus. An Christi Himmefahrt feiern wir 15-jähriges Bestehen. Dann gibt es an den Tagen bei hoffentlich schönem Wetter auch ein großes Außenprogramm im Biergarten.

Kochen sie selbst?
Nein, dafür habe ich eine ganz hervorragende Köchin, die nach meinen Anweisungen zubereitet. Ich meine, der Wirt sollte für seine Gäste da sein. Ich beobachte das Geschehen genau und nehme gerne Anregungen zur weiteren Verbesserung auf.
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