Willi Warmuth verteidigt den Rathaussessel in Dittelbrunn

Der Alte ist auch wieder der Neue. Willi Warmuth ist auch in den kommenden sechs Jahren der Bürgermeister der Großgemeinde Dittelbrunn.
In der Stichwahl erhielt der Amtsinhaber 2336 Stimmen, sein Gegenpart Werner Duske kam auf 1695 Stimmen. Zehn Stimmen waren ungültig. So lautet das vorläufige Endergebnis. Von den 6047 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde waren 4041 Wähler(innen) zur Stimmabgabe gegangen, das entspricht 66,8 Prozent der Wahlberechtigten. Die hohe Wahlbeteiligung unterstreicht einmal mehr das Interesse der Bürger an der Besetzung des Bürgermeisterposten.
Rund 100 Bürger, darunter zahlreiche Warmuth-Sympathisanten, waren im Rathaus in Hambach zugegen und verfolgten Ergebnismeldungen der Stimmenauszählungen in den Wahlbezirken.  Bereits kurz vor 19 Uhr stand das vorläufig amtliche Wahlergebnis fest, hatte Willi Warmuth die Gewissheit auch in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Großgemeinde leiten zu dürfen.
Erster Gratulant war Werner Duske, gefolgt von der CSU-Prominenz um MdB Anja Weisgerber, Innen-Staatssekretär Gerhard Eck und Bezirksrat Stefan Funk. In der Überzahl waren auch die Warmuth-Anhänger, was in den lauten "Willi, Willi"-Rufen seinen Ausdruck fand.
"Das Ergebnis ist eindeutig, da gibt es nichts zu rütteln. Ich bin mit dem Ergebnis aber nicht unzufrieden, denn ich habe einige Stimmen der Wähler(innen), die in der ersten Wahl die beiden weiteren Kandidaten gewählt haben mitgenommen. Interessant ist für mich wie die Wahlbeteiligung in Dittelbrunn war", führte Werner Duske nach der Bekanntgabe aus. Für ihn sei es wichtig, "das es mit der Großgemeinde aufwärts geht."
"Durchgeschwitzt und glücklich", so fühlte sich Willi Warmuth ach Bekanntgabe des Endergebnisses. "Emotional ist mir eine Riesenlast vom Rücken gefallen. Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern dankbar, das sie sich nicht in die Irre haben führen lasen." Traurig, so Warmuth, sei er, weil er im Wahlkampf viele menschliche Enttäuschungen erfahren musste. Froh sei er darüber, dass die Bürger ihm trotz dieser Verunglimpfungen, die seit eineinhalb Jahren gestreut wurden, das Vertrauen geschenkt haben.  
Das es an der Zeit ist voraus und nicht zurück zu schauen, deutet Warmuth mit den Worten: "Wir haben in den letzten sechs Jahren viel geschaffen. Nicht ich, wir Alle. Darauf müssen, werden wir weiter aufbauen. Parteiübergreifend und Ortsübergreifend. Ich reiche jedem die Hand der sie zum Wohl unserer Gemeinde einsetzt." 
Der neue, alte Amtsinhaber geht gestählt aus der Stichwahl hervor. Das Bürgervotum hat dies eindeutig unterstrichen. 
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