Werner und Wiltrud Dietmar erhalten den Lebenswerk „Felix“bei der Sportgala 2016

Die Felix des Sportjahres 2016 sind vergeben. Das Foto zeigt die Gewinner(-innen) zusammen mit Moderator Sven Schröter (links), daneben Oberbürgermeister Sebastian Remelè, Stargast Frank Busemann (8.v.l.), Referent Jürgen Montag (2.v.r.) und daneben Karl-Heinz Kauczok, Vorsitzender des Stadtverbandes für Sport.
Schweinfurt (eva). Die Sportgala ist das herausragende gesellschaftliche Ereignis für die Sportler, Trainer und Funktionäre der über 70 Sportvereine in Schweinfurt. In diesem Jahr hatten Oberbürgermeister Sebastian Remelè und der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Karl-Heinz Kauczok, 121 Sportler und sechs Sportmitarbeiter zur Ehrung in das Konferenzzentrum eingeladen.
Die Olympischen Spiele zogen sich wie ein roter Faden durch den festlichen Abend, der einmal mehr on Sven Schröter moderiert wurde. Beachvolleyball, Leichtathletik und Rudern seien seine Favoriten bei den TV-Übertragungen aus Rio gewesen, entlockte Schröter OB Remelè. Als dieser auf Nachfrage erfuhr, in Schweinfurt gibt es keinen Verein der Beachvolleyball anbietet rief er flugs zur Neugründung eines Beachvolleyballvereins auf. „Entsprechend Spielfelder gibt es bereits“, so Remelè, der den Sportlern für ihre Erfolge und allen Trainern, Abteilungsleitern, Vorständen sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern für das Herzblut und die Zeit, die sie investieren dankte. „Als Vater von vier Sporttreibenden Kindern weis ich wovon ich spreche.“ Ein weiterer Dank galt den Sponsoren des abends, ohne die, die Gala nicht möglich wäre.
Karl-Heinz Kauczok stellte insbesondere die Integration der jugendlichen Flüchtlinge ohne Begleitung in den Mittelpunkt seiner Rede. Viele Vereine hätten dabei mitgewirkt diesen Jugendlichen eine neue sportliche Heimat zu geben. „Was sie geleistet haben ist ein großer Sprung für die Integration, für ein gelebtes Miteinander.“
Olympia war auch bei den „Stargästen“, dem Silbermedaillengewinner von Atlanta, Frank Busemann und dem Sportjournalisten Christof Fischer angesagt. Während Busemann locker flockig auf seinen damaligen Zehnkampf, „meinem einzigen erfolgreichen“ zurückblickte und bekannt gab, dass er als Trainer total ungeeignet sei, blickte Fischer auf Olympische Spiele in Rio zurück, von denen die Brasilianer kaum Notiz nahmen. „Man konnte bereits im Vorfeld der Spiele damit rechnen, das der Funke nicht überspringen wird.“ Übereinstimmend stellten Busemann und Fischer auch fest, dass der Sport in der jetzigen deutschen Gesellschaft einen immer schwereren Stand bekomme.
Aufgelockert durch Auftritte der Turner(innen) der TG 48, der DJK und des TV Jahn sowie der Handballer des MHV fanden die Ehrungen statt. Den Felix für die beste Sportlerin erhielt die „Allrounderin“ Isabelle Boberg (RV 89). Sportler des Jahres wurde der Welt- und Europameister im Faustball, Fabian Sagstetter. Für Sagstetter war es bereits der vierte Titel. Zur Mannschaft des Jahres wurden die Deutschen Vizemeister im Korbball, die TG 48 gewählt. Den Felix für die beste Jugendarbeit erhielt der 1. Schwimm Club 1913, bei dem 43 Prozent der Mitglieder Jugendliche sind. Bleiben der Felix - Sonderpreis der an den ehemaligen Sportamtschef Harald Vollbach ging und der Felix für das Lebenswerk, den die ERV-Urgesteine Wiltrud und Werner Dietmar erhielten. Für die Dietmars stand in der Laudatio: „Sie sind die Seele des ERV.“ Als Dank gab es die ersten und einzigen Standing Ovationen des Abend.
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