Vorgezogene Weihnachtsbescherung für die Würzburger Kickers

Kickers Drei, Stuttgart Null, auf diesen kurzen Nenner lässt sich das Ergebnis des letzten Spieles der Würzburger Kickers im Jahr 2016 bringen. Der Aufsteiger düpiert vor ausverkauftem Haus den Absteiger und selbst ernannten Wiederaufsteiger in die 1. Bundesliga.
Während die Kickers mit einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge in die kurze Winterpause gehen, haben die Schwaben nun bereits zwei Niederlagen in Folge zu verzeichnen und in Stuttgart dürfte in den kommenden Tagen nicht nur der Adventskranz brennen.
Von Beginn an waren die Kickers die spielbestimmende Mannschaft, ließen den VfB, der ohne seinen Kapitän Christian Gentner in der Startformation antrat, nicht zur Entfaltung kommen. Wer eine stark defensive Kickersmannschaft erwartet hatte, der sah sich, zumindest aus Würzburger Sicht, freudig überrascht. Die Rothosen verlagerten das Spiel in die Stuttgarter Hälfte und auf VfB Seite war Carlos Manè als Alleinunterhalter im Sturm bei Schoppenhauer in besten Händen.
In der 21. Minute folgte der erste Kickers-Streich. Die Stuttgarter Abwehr bekommt die Kugel nicht aus dem Sechzehner, Langerak kann zweimal retten, gegen Benatellis Flachschuss ist er allerdings machtlos.
Langerak machtlos und die VfB-Akteure ratlos so sahen die nächsten Minuten aus. Während Wulnikowski im Kickersgehäuse wenig Beschäftigung hatte, gab es im Strafraum des VfB weitere Großchancen. Eine davon nutzte Clemens Schoppenhauer zum 2:0. Nach einem Eckball für Würzburg war die VfB - Abwehr erneut unsortiert, der Ball fiel "Schoppe" auf den Fuß und der sagte Danke.
Doppelwechsel auf Stuttgarter Seite zur Halbzeit Zwei, Zimmermann und Zimmer kamen, sollten mehr Schwung bringen. Es war nicht mehr wie ein laues Lüftchen, das die Schwaben durch die Flyeralarm-Arena versprühten. Zwar hatten die Schwaben in folge zwei/drei gute Chancen, doch entweder vergab man überhastet oder Wulnikowski war der Herr der Lage. Die Kickers verlegten ihr Spiel nun auf Konter. und das sie das können, das unterstrich Nejmeddin Daghfous mit seinem Treffer zum 3:0. Was folgte war ein Schaulaufen. "So ein Tag, so wunderschön wie heute", schallte und hallte es auf dem Dalle. Selbst auf der Tribüne standen die Fans und klatschten ihrer Mannschaft Beifall. Vorgezogene Weihnachtsbescherung für Bernd Hollerbach und die Kickers-Gemeinde.
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