Von Frau zu Frau

(Foto: Foto: Thomas Firsching)

Heute im Interview: Tanja Chevalier, Schweinfurter Faschingsprinzessin 2018. 

Einmal Prinzessin zu sein, ist damit ein Wunschtraum in Erfüllung gegangen?
Ein Wunschtraum wohl eines jeden jungen Mädchens, aber in meinem Alter eher eine schöne Überraschung. Aber schöne Kleider und Schuhe trägt jede Frau doch gerne.

Mit welchen Erwartungen sind Sie in die Rolle der Faschingsprinzessin geschlüpft?
Ich hatte bisher nicht viel bis gar nichts mit Fasching zu tun, daher war alles neu für mich.
Von der ESKAGE und vor allem von Stefan Labus wurde viel Spaß und vor allem eine unvergessliche Zeit versprochen. Heute kann ich sagen, dass Sie Recht hatten. Daher wurden diese Erwartungen mehr als erfüllt.

Der Fasching 2017/18 ist sehr kurz. Die Termine sind dicht gedrängt. Beschreiben Sie doch mal ein Faschingswochenende aus ihrer Sicht?
Am Morgen ist alles noch normal. Etwas Haushalt und gegen Mittag geht’s dann zum Friseur und zum Schminken. Eine Stunde bevor es dann los geht kommt unsere Prinzenpaar Betreuerin Uschi Reinhardt und hilft mir beim Anziehen und Vorbereiten. Wir haben ja das Glück, dass wir mit einem Bus abgeholt werden. Unser Fahrer Michael Backes holt uns dann immer pünktlich von zu Hause ab und bringt uns zu den Sitzungen. Was dort passiert sollte man sich mal Live anschauen.

Im Privatleben sind Sie Steuerfachangestellte. Nun stellt man sich Menschen, die in diesem Berufszweig arbeiten, meist als sehr ernste Personen vor. War es vor diesem Hintergrund schwer in die „närrische Rolle“ zu schlüpfen?
Am Anfang schon. Ich war schon nervös und aufgeregt. Das war aber auch schnell vorbei, denn wir wurden immer von der ESKAGE mit seinen Elferrätinnen und Elferräten sowie vielen Helfern begleitet. Da wusste man gleich, dass wir hier bestens betreut werden und uns voll auf die Narretei konzentrieren können.

Steuerfachangestellte, Mutter, Prinzessin, bleibt da eigentlich noch ein wenig Zeit für sich selbst in der Faschingshochphase?
Bis zum Rathhaussturm war eigentlich alles normal. Aber die letzten 4 Wochen waren voll mit Terminen. Mein Mann und Prinz musste auf Eishockey verzichten und ich auf mein Hobby das Tennis spielen.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Wenn Sie zurückschauen, was wird für immer in Erinnerung bleiben?
Jeder Moment wird unvergesslich bleiben. Aber die schönsten Momente waren für mich der Besuch der Faschingsfeier von der Lebenshilfe Schweinfurt, die Tanzaufführungen unserer Garden, die erste Prunksitzung der ESKAGE, der Rathhaussturm und am aller meisten alle netten Menschen die wir kennenlernen durften auf den Gastsitzungen und bei der ESKAGE.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.