Von Frau zu Frau

Asa Petersson Portrait (Foto: Foto: Kathrin Heyer)

Heute im Interview: Åsa Petersson, MBA, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH

Frau Petersson, was ist das wesentliche Fazit für 2017 beim „Rat der Region“, der kurz vor Weihnachten eine Abschlusssitzung hatte?
Die in diesem Gremium vereinten Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung haben für die Standortentwicklung Mainfrankens ein überaus positives Fazit gezogen und gleichzeitig wichtige regionalpolitische Weichen gestellt. Darüber hinaus wurden die neu gewählten mainfränkischen Bundestagsabgeordneten Simone Barrientos, Dr. Manuela Rottmann und Prof. Dr. Andrew Ullmann sowie der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken Ludwig Paul in den Kreis der Ratsmitglieder aufgenommen.

Was waren die wesentlichen Erfolge 2017?
Die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne der Innovationsförderung zu intensivieren, Fachkräfte zu sichern und Neubürger zu akquirieren sowie den ländlichen Raum zu stärken – in diesen Kernaufgaben haben wir im Jahr 2017 viel erreicht. Durch zahlreiche themenspezifische Matching-Veranstaltungen ist es gelungen, über 500 Akteure aus den mainfränkischen Kompetenzfeldern zusammenzubringen und damit eine Plattform für die Kooperationsanbahnung zu etablieren. Vielfältig waren auch die Maßnahmen in Sachen Fachkräftesicherung. Mit unserer Fachkräftekampagne machen wir potenziellen Fachkräften Lust auf Mainfranken und unterstützen regionale Arbeitgeber bei der Anwerbung und Bindung von Mitarbeitern. Über 10 Millionen Sichtkontakte seit dem Kampagnenstart sind ein Beleg für deren überregionale Strahlkraft.


Wo sehen Sie die Region Mainfranken im „Wettbewerb der Regionen“?
Ein weiteres Standbein der Standortentwicklung sind die strategischen Leitprojekte der Region Mainfranken. Mit diesen Leuchtturmvorhaben können wir im Wettbewerb der Regionen am besten punkten. Im Zuge unserer Standortstrategie entwickeln wir die Leitprojekte daher ständig weiter und setzen uns als Rat der Region mit aller Kraft für deren Realisierung ein. Auf Basis einer Evaluierung und Neustrukturierung des Leitprojektkatalogs ist nun gelungen, den hiesigen Abgeordneten im Land- und Bundestag ein fundiertes Instrument zur Vertretung mainfränkischer Interessen an die Hand zu geben.

Wie kann die Regiopolregion Würzburg-Schweinfurt ein Erfolgsmodell werden?
Das Prädikat Regiopolregion ist nicht nur ein enormer Bedeutungsgewinn und Wettbewerbsvorteil Mainfrankens gegenüber vergleichbaren Wirtschaftsstandorten, es eröffnet auch die einmalige Chance einer bundesweiten Positionierung. Diese Gelegenheit will die Standortagentur Region Mainfranken GmbH nutzen, indem die Regiopolregion Mainfranken unter ihrem Dach inhaltlich ausgestaltet und die bestehende Kooperation weiter verfestigt wird.


Wie setzt sich der Rat der Region Mainfranken zusammen?
Mitglieder des Rats der Region Mainfranken sind die Oberbürgermeister und Landräte der Gesellschafterkommunen, Vertreter der Kammern, die mainfränkischen Mitglieder des Bayerischen Landtags, Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments, die Präsidenten von Uni und FHWS, der Regierungs- und Bezirkstagspräsident Unterfrankens, der Bezirksvorsitzende des bayerischen Gemeindetags sowie ein Vertreter des DGB Region Schweinfurt-Würzburg.
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