Von Frau zu Frau

(Foto: Foto: Wirtschaftsjunioren)

Heute im Interview: Manuela Weber, neues Mitglied im Bundesvorstand der Wirtschftsjunioren aus München

Frau Weber, mit ihnen steht ein weiteres Mitglied aus Bayern im Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren. Wie stellt sich die personelle Strukur der Wirtschaftsjunioren dar?
Wir Wirtschaftsjunioren sind mehr als 10.000 Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren. Wir sind global vernetzt und als größtes Netzwerk junger Wirtschaft in Deutschland mit rund 210 Mitgliedskreisen vor Ort präsent. Wer bei uns mitmacht, engagiert sich im Beruf – will aber auch darüber hinaus etwas bewegen. Zusammen verantworten wir rund 300.000 Arbeitsplätze, 35.000 Ausbildungsplätze und mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz. Dabei sind wir in allen Branchen und Bereichen erfolgreich, z. B. im Dienstleistungsgewerbe, in der Industrie und im Handel. Bei all der Vielfalt eint uns unser Leistungs- und Gestaltungswille – und ein gemeinsames Ziel.

Wie stellt sich die Verbandsspitze auf?
Der Bundesvorstand besteht aus 12 direkt gewählten Mitgliedern und zusätzlich den Vorsitzenden der 11 Landesverbände. Mit Kristine Lütke aus Nürnberg kommt 2018 die Bundesvorsitzende aus Bayern. Weiteres bayerisches Mitglied im Bundesvorstand ist Florian Kohl aus Schweinfurt (Ressort Innovation u Ressourcen). Wir sind aus bayerischer Sicht also gut vertreten und das spiegelt sicher auch die starke bayerische Wirtschaftskraft in Deutschland wider.

In welchem Unternehmensbereich sind Sie aktiv?
Ich leite für das Bonner Unternehmen artegic AG das Münchner Projektmanager-Team. Ich selber bin seit 2013 Mitglied der Wirtschaftsjunioren München. Im Bundesvorstand werde ich ab nächstes Jahr das Ressort „Internationales“ leiten, das ich im Landesvorstand der Wirtschaftsjunioren Bayern bereits seit 2016 inne habe.

Wie sind die Wirtschaftsjunioren international aufgestellt, bzw. wie leisten Sie ihren Beitrag dazu?
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland gehören dem weltweiten Dachverband „Junior Chamber International (JCI)“ mit ca. 200 Nationalverbänden an. Für den Landesverband Bayern habe ich in diesem Zusammenhang u.a. Delegationsreisen nach Kanada, Finnland und Mongolei organisiert und die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Österreich, Schweiz und Tschechien weiter ausgebaut. Zuletzt folgte der Abschluss einer (Business-)Partnerschaft mit JCI Capital aus der Mongolei im Oktober.

Wie werden die Wirtschaftsjunioren ihre künftigen Aktivitäten ausrichten?
Wir wollen den Standort Deutschland weiterentwickeln sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sichern. Zudem übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung. Mit unserem Projekt „1000 Chancen“ wollen wir Jugendlichen Ausbildungsmöglichkeiten bieten, mit Gründerpatenschaften Flüchtlingen den Weg in die Selbstständigkeit zeigen. Die internationale Vernetzung hat für uns als Exportland einen hohen Stellenwert. Bei unseren Reisen suchen wir daher den Austausch mit Unternehmern vor Ort und Außenhandelskammern. Generationengerechtigkeit spielt eine wichtige Rolle, was sich auch an unseren politischen Forderungen zeigt. Bei unseren Prinzipien setzen wir auf Traditionen und bewährte Tugenden, nämlich Verantwortungsbewusstsein, Integrität und Ehrbarkeit.
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