Von Frau zu Frau

(Foto: Foto: privat)

Heute im Interview: Alexandra Morrison ist Vorstand Bildung und Wirtschaft der Wirtschaftsjunioren Schweinfurt und Prokuristin der Magister Technicus GmbH

Frau Morrison, Sie organisieren zusammen mit Ihrem Team den Berufsinformationstag am Samstag, 25. März, im Konferenzzentrum auf der Maininsel. Was hat sie vor vier Jahren bewogen, die Leitung der Veranstaltung zu übernehmen?
Schweinfurt ist meine Heimatstadt, es ist mir wichtig, dass die Ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen hier einen Ausbildungsplatz finden können und auch danach eine Perspektive sehen hier zu bleiben um die Firmen und die Region zu stärken. Wenn wir nicht dem Trend entgegenwirken, dass die Jugendlichen sich immer mehr nach Ausbildungsplätzen in Großstädten umsehen, werden wir in einigen Jahren das Problem haben, dass Arbeitgeber kein gut ausgebildetes Personal mehr bekommen. Der SBIT soll den Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich umfassend über viele Berufsbilder zu informieren, damit Sie Ihren Traumberuf finden können.

Der SBIT wird traditionell von den Wirtschaftsjunioren ausgerichtet. Aus welchen Branchen und mit wievielen Mitgliedern setzen sich die Wirtschaftsjunioren zusammen?
Die Wirtschaftsjunioren sind ein weltweites Netzwerk junger Unternehmer/innen und angestellten Führungskräften. Wir sind kein Branchenverband, daher zählen wir Betriebe aus den unterschiedlichsten Bereichen zu unseren Mitgliedern. Den größten Teil bilden Betriebe aus dem Dienstleistungsbereich, der Industrie und dem Handel. Ebenso haben wir aber auch einige Vertreter aus den Freiberufen, wie Anwälte und Ärzte unter uns, was dieses Netzwerk in seiner Vielfalt einzigartig macht. Denn unsere Motivation sich im Ehrenamt für positive Veränderungen in der Gesellschaft einzusetzen kennt keine Branchengrenzen. Die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt haben aktuell ca. 60 aktive Mitglieder unter 40 Jahren und weitere 120 Fördermitglieder, die auch nach Ihrer aktiven Zeit den Junioren verbunden bleiben.

Es sind über 100 Aussteller. Könnten Sie noch größere räumliche Kapazitäten vertragen?
Wir sind besonders stolz, dass wir das Konferenzzentrum Jahr für Jahr an die Kapazitätsgrenze bringen und sogar alle verfügbaren Außenflächen miteinbeziehen können. Trotzdem konnten wir dieses Jahr nicht alle Interessenten mit einem Ausstellungsstand berücksichtigen, so dass wir bereits viele neue Interessenten für das nächste Jahr haben.

Was sagen die jungen Besucher nach einem Besuch. Welche Resonanz haben Sie bisher erfahren?
Die Meinung der vielen interessierten Besucher ist für uns das wichtigste Feedback, und fließt daher seit Anbeginn in die Planung des nächsten SBIT ein. Wir nehmen uns hier viel Zeit, um das Stimmungsbild auf der Veranstaltung einzufangen. Zum einen führen wir mit dem Gewinnspiel eine direkte Besucherbefragung durch, zum anderen haben wir letztes Jahr auch versucht die Erlebnisse auf dem SBIT über die sozialen Netzwerke mit zukünftigen Besuchern zu teilen, in dem wir mit einem eigenen Medienteam vor Ort Besucher und Aussteller in kurzen Videointerviews, um Ihre Meinung und Eindrücke gebeten haben. Was wir hier immer zu hören bekommen ist, dass die Besucher ihre ganz individuellen Highlights erleben. Besonders stolz macht uns, dass viele Besucher sich nach dem SBIT für einen Ausbildungsberuf interessieren, den sie vorher noch nicht kannten und sich für Ihre berufliche Zukunft nicht vorstellen konnten. Das ist es, was den SBIT ausmacht. Denn was macht mehr Spaß als mit einer Ausbildung ins Berufsleben zu starten, mit der man sich identifiziert und auf die man sich freut.
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