Von der Nischen- zur Zukunftsbranche

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung ist die Gamesindustrie zu einem Wirtschaftszweig mit enormen Entwicklungschancen erwachsen, vereinen sich in ihr doch die Kompetenzen, die in einer modernen, digitalen und wissensintensiven Arbeitswelt besonders gefragt sind.
So auch in der Innovationsregion Mainfranken. Egal ob Independent Developer, etablierte Gamesentwickler oder Forschungseinrichtungen wie etwa der Lehrstuhl für Mensch-Computer-Interaktion der Universität Würzburg – zahlreiche mainfränkische Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft konnten sich auf diesem Sektor bereits erfolgreich positionieren.
Über den Transfer von Technologien wirkt das Games Engineering als Impulsgeber für die Weiterentwicklung klassischer Branchen und ist auf dem Weg, ein wichtiger Pfeiler der vierten industriellen Revolution zu werden. So finden sich bereits heute Anwendungen aus der Gamesbranche in vielen anderen Wirtschaftssektoren wieder, insbesondere in den Bereichen Automotive/Maschinenbau und Gesundheit/Biomedizin, die auch für die Region Mainfranken wichtige Kompetenzfelder darstellen. Im Rahmen des Innovationsforums Mainfranken, einer Kooperationsveranstaltung der Region Mainfranken GmbH, der IHK Würzburg-Schweinfurt und des Lehrstuhls Mensch-Computer-Interaktion am 28. November 2017 an der Universität Würzburg, wurden den über 100 Teilnehmern erfolgreiche Beispiele von Games Engineering als branchenübergreifender Innovationstreiber vorgestellt und Wege präsentiert, wie Unternehmen diese Technologien nutzen können. Im Bild (v.l.): Christopher Kassulke (HandyGames), Sebastian Kühl (Region Mainfranken GmbH), Frank Albert (IHK Würzburg-Schweinfurt), Dr. Michaela Haberlander (FilmFernsehFonds Bayern), Prof. Dr. Sebastian von Mammen (Universität Würzburg), Jim Sengl (MedienNetzwerk Bayern), Dr. Wolfram Remlinger (Audi), Karsten Lehmann (Ubisoft Blue Byte), Prof. Dr. Marc Latoschik (Universität Würzburg)
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