Ungebührliches Verhalten in Einkaufszentrum – Sicherheitsdienstmitarbeiter verletzt – Azubis der Bundespolizei schreiten ein

SCHWEINFURT. Am Freitagabend haben zwei Algerier den Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums angegriffen, nachdem diese sie aus dem Gebäude verweisen wollten. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt hierbei leichte Verletzungen. Gemeinsam mit drei zufällig anwesenden Bundespolizisten in Ausbildung wurden die beiden Beschuldigten schließlich gebändigt. Nun ermittelt die Schweinfurter Polizei.

Weil sie den Angaben des Sicherheitsdienstes nach Frauen angepöbelt hatten, hatten Mitarbeiter des Einkaufszentrums gegen 19.45 Uhr vor, zwei Männer aus dem Einkaufszentrum in der Schrammstraße zu verweisen. Die beiden Beschuldigten, weigerten sich jedoch zu gehen und versuchten, die beiden Sicherheitsmänner zu schlagen. Zudem griffen die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer einen der Angestellten des Sicherheitsdienstes gemeinsam an. Dieser stürzte zu Boden und zog sich leichte Verletzungen an den Knien zu. Drei Auszubildende der Bundespolizei, die sich in ihrer Freizeit in dem Einkaufszentrum aufhielten, eilten nun zu Hilfe. Sie unterstützen dabei, die Beschuldigten in einen Raum des Sicherheitsdienstes zu bringen. Von dort wurde die Schweinfurter Polizei verständigt, die nun unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt.

Kellerabteilaufbrecher weiter unterwegs - neue Tatorte - zum Teil reiche Beute gemacht

Auch über das letzte Wochenende sind wieder diverse Kellerabteilaufbrüche in Mehrfamilienhäusern zur Anzeige gebracht worden.
Der nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich überwiegend alleinhandelnde Täter hat an folgenden Örtlichkeiten und zu nachfolgenden Tatzeiten wieder zugeschlagen:

Zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag in der Bodelschwinghstraße 4.
Nachdem er die Hauseingangstüre mit einem mitgebrachten Werkzeug auf irgendeine Art und Weise aufhebeln konnte, begab er sich in den Keller und gelangte so nach und nach in sieben Kellerabteile. Die große Mehrheit der Besitzer hat es ihm aber allzu leicht gemacht, weil sie ihre Parzellen erst gar nicht versperrt haben.
Nach einer gründlichen Durchsuchung nahm er zwei Damen-Snowboardanzüge, Damenstiefel, eine Wanderjacke, ein Küchenradio und PC-Zubehör mit. Leider fiel ihm dabei auch noch ein rund 5000 Euro teures Fahrrad der Marke Downhill Fully, 27-Gang-Shimano-Schaltung, Alufarben, in die Hände.
Während der Sachschaden hier nicht weiter nennenswert ist, machte der Einbrecher große Beute im Gesamtwert von geschätzten 6100 Euro.

Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmittag in der Niederwerrner Straße 73.
Nachdem das Schloss und der Rahmen der Haupteingangstür unbeschädigt ist, dürfte der Einbrecher hier vermutlich durch die unverschlossene Tür ins Haus und den Keller gekommen sein.
Drei Abteile wurden nun vom Unbekannten angegangen, indem er die jeweiligen Schließvorrichtungen auf unbekannte Weise überwunden hat.
In diesem Haus ist der Sachschaden ebenfalls nicht weiter nennenswert. Brauchbares gefunden hat er nicht, da bis dato keine Verluste von den Mietern festgestellte worden sind.

In der Sudetenstraße 35.
Hier trug am Sonntagnachmittag eine Abteilbesitzerin ihre Weihnachtssachen in die Wohnung hoch. Dabei fand sie inmitten der Sachen ihr aufgebrochenes Vorhängeschloss und eine ihr nicht gehörende Rohrzange. Bei der Anzeigenaufnahme gab das Opfer später an, dass sie den Einbruch zwar schon etwa Mitte September entdeckt hat, aber weil es sich beim Diebesgut nur um einen alten Fernseher und sechs Flaschen Cola gehandelt hatte, es nicht weiter für nötig fand, das bei der Polizei mitzuteilen. Als sie jedoch jetzt die fremde Rohrzange in ihrem Kellerabteil fand, dachte sie, nun müsse sie es der Polizei aber melden.
Zum damaligen Tatzeitpunkt hatte der Täter den gesamten Raum gründlich durchsucht.

Zwischen vergangenen Donnerstagabend und Freitagnachmittag in der Schultesstraße 19 b. Ob dieser Sachverhalt auch dem Kellerabteilaufbrecher zugerechnet werden kann, steht derzeit noch nicht abschließend fest.
Denn hier wurde versucht, in die Garage einzubrechen. Dazu hebelte der Täter die Füllung der Garagenwände aus seiner Vernietung. Das brachte ihm aber nicht den gewünschten Erfolg und er musste unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Die Höhe des Schadens wird vom Anzeigeerstatter mit 250 Euro angegeben.

Zwischen Sonntag, 20. November und Sonntagabend 27. November.
Hier wurde ein Kellerabteil in der Rhönstraße 3 angegangen. Der Einbrecher beschädigte auf irgendeine Art und Weise den Türriegel und kam so ins Innere. Nach einer Durchsuchung zog er ohne Beute wieder ab.
Der Schaden beträgt 30 Euro.



Aus dem Landkreis


Vandalen auf dem Sömmersdorfer Sportplatz
Sömmersdorf

Ein Verantwortlicher des Sportvereins Sömmersdorf hat nachträglich zwei Anzeigen bei der Polizei wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt erstellt. In beiden zurückliegenden Fällen trieben sich jeweils Personen unberechtigt auf dem Sportgelände in der Fichtenstraße herum.
Der jüngere Fall spielte sich erst in der letzten Woche, in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag, ab. Kurz nach Mitternacht hörte ein Nachbar vom Sportgelände für eine kurze Zeit lang Motorenlärm aus Richtung des Sportplatzes kommen. Dann sah er noch einen dunklen, eventuell schwarzen VW Golf, aus dieser Richtung beschleunigt wegfahren.
Am Donnerstagmorgen war die Ursache des zuvor in der Nacht Gehörten deutlich zu sehen.
Der Fahrer des Fahrzeugs hatte augenscheinlich Driftübungen auf dem Rasenplatz vollführt und dadurch deutlich Furchen in das weiche Erdreich gezogen.
Die Vorstandschaft schätzt den Beseitigungsaufwand auf 150 Euro.
In diesem Zusammenhang ist auch noch eine weitere Beschädigung zur Anzeige gebracht worden.
Bereits zu Beginn des Monats Oktober, die genauere Zeitrahmen wird auf den 1. bis zum 10. Oktober datiert, hat ein ebenfalls Unbekannter die Rückseite des Zuschauerhäuschens mit einem Farbspray verunstaltet. Er brachte ein Tag mit noch diversen weiteren Schriftzeichen an.
Zur Entfernung des Ganzen werden in diesem Fall rund 300 Euro veranschlagt.

Sachdienliche Hinweise zu den vorgenannten Straftaten bitte an die Schweinfurter Polizeiwache richten.


Verkehrsgeschehen:


Kleinkind läuft gegen vorbeifahrendes Auto - der Schutzengel war dabei - nach einer Untersuchung im Krankenhaus keine Verletzungen festgestellt
Hambach

Der schon oft erwähnte Schutzengel war am Sonntagnachmittag mit dabei, als ein Kleinkind auf die Straße sprang und gegen ein vorbeifahrendes Auto sprang.
Nach einer Untersuchung in einem Schweinfurter Krankenhaus konnte später glücklicherweise Entwarnung gegeben werden. Das kleine, 33 Monate junge Mädchen, hat sich dabei keinerlei Verletzungen zugezogen, einen gehörigen Schrecken für sie und ihre Großeltern wohl ausgenommen.
Kurz nach 16 Uhr war die im Februar 2014 Geborene mit Oma und Opa auf einem sonntäglichen Spaziergang auf dem Trottoir in der Hambacher Hauptstraße unterwegs.
Auf einmal riss sich die Kleine los und sprang zwischen einer Reihe geparkter Autos auf die Straße. Und wie es der Zufall so wollte, just in diesem Moment fuhr ein 44-jähriger Familienvater mit seinem VW Golf an den Geparkten vorbei. Mit in seinem Auto saßen noch die Ehefrau und seine beiden 7- und 4-jährigen Kinder.
Der Autofahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte es aber trotzdem nicht mehr verhindern, dass das Kleinkind noch vom Golf leicht erfasst worden ist.
Der Rettungsdienst brachte das Mädchen in Begleitung der Großeltern in ein Schweinfurter Krankenhaus, wo später zur Erleichterung aller die Entwarnung gegeben werden konnte.
Am Fahrzeug ist kein Schaden entstanden.


Der 22-jährige Beschuldigte konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Der 20 Jahre alte Beschuldigte musste kurzfristig wegen einer Schwellung im Gesicht medizinisch behandelt werden und wurde, da ein Alko-Test ein Ergebnis von über 1,2 Promille brachte, zur Ausnüchterung anschließend in die Arrestzelle verbracht.
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