Unfallstatistik der Polizei listet die Schwerpunkte in der Stadt auf – Hier ist es am gefährlichsten!

Fünf Unfallschwerpunkte haben sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert (im Uhrzeigersinn von oben links): Die Kreuzungen Oberer Marienbach/Schützenstraße. Carl-Benz-/Friedrich-Gauß-Straße, Dittelbrunner-/Deutschhöfer-Straße, Johannsigasse/Schultesstraße und (in der Mitte) Brückenstraße/Unterer Marienbach. (Foto: Sofia Schmitt)
Schweinfurt (red). Im Zuge der jährlichen Unfallstatistik hat die Polizeiinspektion auch eine Auswertung der Unfallörtlichkeiten vorgenommen. Zu Grunde gelegt wurden mindestens vier gleichgelagerte Unfälle und demnach ergaben sich in der Stadt Schweinfurt fünf Unfallhäufungsstellen (Im Vorjahr sechs). Zwei davon waren auch bereits 2015 als Unfallschwerpunkt in Bearbeitung.
Der Bereich Am Oberen Marienbach/Schützenstraße war in den letzten 15 Jahren drei Mal in der erweiterten Dreijahresbetrachtung auffällig. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden die Unfallfolgen als Auswahlkriterium herangezogen, um Unfallhäufungen zu erkennen. Probleme waren an dieser Stelle jedes Mal Vorfahrtsunfälle beim Einbiegen von der Schützenstraße in den Oberen Marienbach. Auch im letzten Jahr wurden dort fünf Vorfahrtsunfälle mit einem Leichtverletzten registriert. Allerdings war die Einmündung auch über längere Zeit wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt bei abgeschalteter Lichtsignalanlage befahrbar.
Seit 1998 war die Kreuzung Brückenstraße/Am Unteren Marienbach und der Abfahrtsrampe vom Rusterberg auf die Maxbrücke Dauerbrenner in der Unfallkommission, da es immer wieder zu Vorfahrtsunfällen, auch mit Fahrradfahrern, gekommen war.
n Eine Persoen schwerverletzt
Vier Verkehrsunfälle ereigneten bei Vorfahrtsverletzungen, zwei beim Abbiegen und einer beim Überschreiten der Fahrbahn. Zudem gab es drei Kleinunfälle. Insgesamt wurde eine Person schwerverletzt. Die Kreuzung Carl-Benz-Straße/Friedrich-Gauß-Straße hinter der Fa. Globus im Hafen ist bereits zum sechsten Mal seit dem Jahr 2000 Thema in der Unfallkommission wegen zu vieler Vorfahrtsunfälle. Bereits im Vorjahr (2015) waren fünf Vorfahrtsunfälle zu verzeichnen und dieses Mal sogar sieben Unfälle mit einem Schwerverletzten und drei Leichtverletzten. Nach 2014 ist nun wieder der Einmündungsbereich der Dittelbrunner Straße in die Deutschhöfer Straße mit vier Vorfahrtsunfällen auffällig geworden. Dabei wurde eine Person leichtverletzt. Des Weiteren waren noch sechs Auffahrunfälle an dieser Einmündung.
Erstmals seit über 20 Jahren ist die Einmündung der Johannisgasse in die Schultesstraße mit vier Vorfahrtsunfällen auffällig geworden. Auch hier gab es einen Leichtverletzten.
Generell stellt die Polizei jedoch fest, dass sich die Erneuerung der Lichtsignalanlagen in den letzten beiden Jahren schon jetzt bemerkbar gemacht hat. So ist erstmals nur die ampelgeregelte Kreuzung Am Oberen Marienbach/Schützenstraße als Unfallhäufungsstelle auffällig geworden, wobei dies auch auf die baustellenbedingte Abschaltung der LSA im vergangenen Jahr zurück zu führen sei.
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