Topspiel der Woche: Sonntag 14. 5. 2017 : SG 1949 Hausen gegen FC Kleinsteinach –Beginn: 15.00 Uhr

Hausens Doppelcoach Tim Wedlich und Benedikt Happel sowie Kleinsteinachs Nico Rieger. (Foto: privat, Hans Fick, Sebastian Bauer)
Hoffnung auf den Aufstieg weiterhin hochhalten
Angriff auf die Tabellenspitze


Hausen (red). Zwei Spieltage vor Schluss kommt es in der A-Klasse SW-6 zu einem vorentscheidenden Gipfeltreffen im Kampf um den Aufstieg in die Kreisklasse zwischen der SG Hausen und dem FC Kleinsteinach. Mit einem Spiel mehr reist Spitzenreiter Kleinsteinach, (57 P./ 71:20 T) zum Ta-bellendritten Hausen, der nach 23 Spielen 55 Punkte auf dem Konto hat und eine Torverhältnis von 83:27 vorzeigen kann. Bei einem Sieg könnte die SG Hausen im Endspurt der Saison die Tabellenspitze übernehmen und die Hoffnung auf den Aufstieg weiterhin hochhalten.
Mit Hausens Trainerduo Tim Wedlich und Benedikt Happel, das im zweiten Jahr hier bereits im Amt ist und sehr gute Arbeit leistet, stieg man in der letzten Saison von der B-Klasse in die A-Klasse auf und möchte nun einen weiteren Schritt in Richtung Kreisklasse gehen. Coach Tim Wedlich, dem das Traineramt hier in Hausen genau wie seinem Kollegen viel Spaß macht, ana-lysiert die momentane Situation so: „Bisher klappt es ganz gut. Leider ist die Trainingsbeteiligung recht unterschiedlich und gerade jetzt nicht zufriedenstellend, was natürlich auch den Verletzten und Studierenden geschuldet ist. Die letzten drei Partien bestritten wir eigentlich souverän, erzielten in zwei Spielen zwölf Tore und erreichten eine Remis im letzten Auswärtsspiel in Abersfeld. Nun kommt im Endspurt der Saison Tabellenführer Kleinsteinach und der Jungtrainer Wedlich mahnt: „Für mich war Kleinsteinach von Anfang die stärkste Mannschaft und derFavorit in diese Gruppe mit der besten Spielanlage. Ein sehr starker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Es wird eine knappe Sache und eine richtig schwere Herausforderung für uns, aber wir müssen uns beweisen und werden alle Kräfte mobilisieren um einen Dreier einzufahren. In den Heimspielen zeigte unser Team bisher immer gute Leistungen und so hoffen wir auch diesmal auf die Heimstärke.“
Nur zwei, eventuell auch drei, ein Wiederholungsspiel gegen Untertheres/Ottendorf, extrem schwere Matches gegen Kleinsteinach und Gädheim sind in dieser Runde noch zu bestreiten und der 28-jährige Coach, der zusammen mit seinem gleichaltrigen Partner Benedikt Happel bereits für eine weiteres Jahr bei der SG Hausen verlängerte, setzt sich zum Ziel:„Wir würden uns nicht beschweren, wenn wir Meister machen würden oder wenigstens Relegation, denn wir sind nahe dran. Sollten wir dabei erfolgreich sein, würde unserem Ziel Aufstieg in die Kreisklasse nichts mehr im Wege stehen.“ Darüber würde sich auch Vereinsvorstand Elmar Weißenberger freuen, der sich voll des Lobes über die beiden Trainer und die Mannschaft äußerte und bei einem Aufstieg selbst an gute alte Zeiten erinnert werden würde.

Der FC Kleinsteinach klopft an der Tür zur Kreisklasse
Rieger`s Jungs arbeiten Fußball

Kleinsteinach (eva). Es geht eng zu im Kampf um den 1. Tabellenplatz in der A-Klasse Schweinfurt 6. Den Platz, der zum Aufstieg berechtigt, den hat derzeit der FC Kleinsteinach inne. Den Kleinsteinachern auf den Fersen sind die SG Untertheres/Ottendorf (56 Punkte) und die SG Hausen (55 Punkte), bei beiden Vereinen steht jedoch noch eine Punktwertung aus.
Vor diesem Hintergrund hat das Spiel der Kleinsteinacher am Sonntag in Hausen bereits einen Endspielcharakter. Gewinnen die Kicker aus der 450 Seelengemeinde haben sie Hausen wohl aus dem Aufstiegsrennen gekickt. Teilt man sich die Punkte oder verliert die Mannschaft von Spielertrainer Nico Rieger wird es für den FC echt eng, denn im abschließenden Heimspiel heißt der Gegner Untertheres/Ottendorf. „An Untertheres/Ottendorf denke ich noch garnicht. Wir sind voll fokussiert auf das Spiel in Hausen“, so Rieger, der nachlegt, „am Sonntag werden wir alles reinlegen um zu gewinnen.“
Das Kleinsteinach zur Zeit an Top steht, ist keine große Überraschung. In der letzten Saison schrammt man als Tabellendritter knapp am Aufstiegsrennen vorbei. In diesem Jahr will es die junge Truppe wissen. Die Stärken der Mannschaft: „Wir sind ein eingeschworener Haufen. Wir halten zusammen, auf und neben dem Platz. Und wir arbeiten das ganze Jahr in der Mannschaft.“ Einer der mitmalocht ist der Spielertrainer. Der macht seine Arbeit sogar sehr gut, 20 Treffer gehen bislang auf sein Konto.
Gegen Hausen werden die Vollstreckerqualitäten von Rieger und Co gefragt sein. Man trifft auf die beste Abwehr der Klasse. Erst 18 Gegentreffer musste Hausen hinnehmen. „Die Defensive ist sehr gut und vorne sind die eiskalt“, beschreibt Rieger die Qualitäten des Gegners. Angst vor dem hat der bekennende Clubfan, der auf das 4-4-2 System setzt aber keine. Warum auch, das Vorspiel endete 2:2.
Auf die Frage nach dem Sieger am Sonntag antwortet Rieger mit der Hipsterbraut unter den Fußballphrasen: „Ich würde sagen, das Spiel geht mit Null an“, lässt sich dann aber doch noch ein, „ es wird wohl die Tagesform entscheiden“, entlocken. Dafür, dass er lieber auf den Platz geht und Fußball spielt als Fragen von Berichterstattern zu beantworten ist der Kleinsteinacher Coach nicht auf dem Mund gefallen.
Konstant guten Fußball spielen, das was Rieger als Saisonziel ausgegeben hat, das haben die Kleinsteinacher bislang. Und das werden sie auch in der Saison 2017/18 tun. Dann nämlich wenn Rieger in sein viertes Jahr als Trainer in dem Riedbacher Gemeindeteil geht.
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