Topspiel der Woche: Kreisliga SW 2: SG Sennfeld - FC Röthlein/Schwebheim fällt aus! Alle Spiele des Wochenendes wurden abgesagt!

Dominik Barth (li., SG Sennfeld) und Klaus Keller (FC Röthlein/Schwebheim)
Einige Negativkracher brachten das Team völlig aus dem Rhythmus –
Spieler müssen noch zueinander finden


Röthlein/Schwebheim (hf). Am 17. Spieltag der Kreisliga Schweinfurt zwei kommt es zum Derby zwischen der SG Sennfeld und der Spielgemeinschaft dem FC Röthlein/Schwebheim. Während die Sennfelder im Soll sind, auf Rang vier stehen, 29 Punkte aufweisen und ein Torverhältnis von 29:18 vorzeigen können, steht die Spielgemeinschaft Röthlein/Schwebheim mit 11 Punkten, einem Torverhältnis von 16:39 auf Rang 14, einem direkten Abstiegsplatz.
Seit dieser Runde 2016/17 haben sich die beiden Ortschaften zusammengeschlossen und dabei spielt eine Mannschaft in der Kreisliga, eine in der Kreisklasse und eine in der B-Klasse. Betrachtet man die Tabellenstände der einzelnen Mannschaften, dann sieht es für den Kreisligisten und den Kreisklassenvertreter nicht gerade viel-versprechend aus, um nicht zu sagen düster. Denn mit dieser momentanen Lage hatte bestimmt niemand gerechnet auch nicht Trainer Klaus Keller, wenn er auf den bisherigen Saisonverlauf zurückblickt: „Mit der Punkteausbeute sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir haben nur 11 Punkte, hätten wir 16 oder 17 Punkte, dann könnten wir zufrieden sein. Die Zusammenlegung finde ich gut, aber wir sind noch kein eingespieltes Team und haben noch keinen Rhythmus gefunden. In vielen Spielen waren wir auf Augenhöhe mit den Gegnern, hatten aber drei so richtige „Negativkracher“ gegen Eltmann, Prappach und den Freien Turnern, da ging nichts zusammen und wir konnten nur daraus lernen.
Trotz allem wird die Gründung der Spielgemeinschaft positiv bewertet und der erfahrene Coach lobt Harmonie und Trainingsbeteiligung seiner Jungs. „Aber mangelnde Einstellung zum erfolgsorientierten Fußball, sowohl in der Spielvorbereitung als auch beim Training, dafür lieber „Freizeitorientierung“, das beklagt der 52-jährige Coach bei seinen Spielern und sieht darin einen wesentlichen Grund bei der Ursachenforschung. Schließlich erlebte er schon erfolgreichere Zeiten mit dem TSV Röthlein, den er zehn Jahre in Folge trainierte.
Nun wartet das Lokalderby am Sonntag und der Trainerfuchs analysiert:„Sennfeld ist eines von den Teams, das in allen Mannschaftsteilen ordentlich besetzt ist, eine klare Spielstruktur aufweist, gut organisiert ist und kaum Schwachpunkte zeigt. Ihre Stärken haben sie in Spielern wie Dominik Barth oder Gabriel Keller. Aber wir sind für dieses „Nachbarschaftsduell“ gerüstet, können aus einem vollen Kader schöpfen und werden eine schlagkräftige Truppe aufbieten, damit wir dem Favoriten Paroli bieten können“, gibt sich Klaus Keller kämpferisch. Ziel für diese Saison ist auf jeden Fall sich in der Kreisliga zu behaupten und eine Perspektive zu schaffen für die Jugendmannschaften, die schon hinten anstehen.

Am Ende des Heimspielabschluss soll ein Dreier stehen
Die SG Sennfeld ist im Soll

Sennfeld (eva). Eigentlich sollte das Aufeinandertreffen der SG Sennfeld und dem FC Röthlein/Schwebheim ein Spitzenspiel in der Kreisliga SW 2 sein. Wenn sich aber am Sonntag die beiden Mannschaften auf der Sennfelder Waldsportanlage gegenüberstehen, dann sind nur die Hausherren im Soll. Der Bezirksligaabsteiger Röthlein, jetzt FC Röthlein/Schwebheim, steht im Tabellenkeller und hat bereits vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
„Es ist mir völlig rätselhaft warum Röthlein/Schwebheim drunten steht“, hat Sennfelds Trainer Dominik Barth auch keine Erklärung für den schlechten Tabellenplatz des Gegners. Im Gegensatz zu seinem Gegenüber Klaus Keller, mit dem Barth befreundet ist, ist er mit dem bisherigen Saisonverlauf seiner Jungs voll zufrieden. „Ziel war es eine gute Punktausbeute einzufahren und mit bislang 29 Zählern ist uns das gelungen.“ Mit dem 4. Tabellenplatz, den an derzeit belegt ist Barth voll auf zufrieden. Ambitionen auf einen Topplatz hatte er schon frühzeitig Absagen erteilt. „Hassfurt und Knetzgau waren von Beginn an die Favoriten. Unser Ziel ist es unter die Top-Five zu kommen, da liegen wir im Plan. Wir haben sehr viele Studenten in der Mannschaft, da wäre ein Aufstieg nicht machbar.“ Mittelfristig gesehen will der Ex-Sander aber doch an die Tür der Bezirksliga klopfen.
Am Sonntag will Barth aber erst einmal die Miniserie von zwei sieglosen Spielen in Folge beenden.Vorteile für sein Team sieht er in der Defensive, die sich gegenüber dem Vorjahr sehr gesteigert hat. Erst 18 Gegentreffer musste man einstecken. Röthlein/Schwebheim hat dagegen 39 Gegentore zu Buche stehen.
Personell kann Barth beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Hannes Bauer fällt wegen eines Handbruchs kurzfristig aus. Ausfall, Spielabsage, das wäre etwas was Dominik Barth am Sonntag nicht gelegen käme. „Ich glaube, Röthlein/Schwebheim wird eine bessere Rückrunde denn Vorrunde spielen. Daher würde ich gerne noch in diesem Jahr das Spiel spielen.“ Auch seine Spieler, darunter viele ehemalige Schwebheimer Juniorenspieler, „die sind bis in die Haarspitzen motiviert“, freuen sich auf das Derby. In letzter Instanz wird der BFV wohl die Entscheidung treffen ob oder ob nicht gespielt wird.
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