Topspiel der Woche: Kreisliga Schweinfurt, Sonntag, 23. April, 15 Uhr: FV Egenhausen – FV Niederwerrn/Oberwerrn

Achim Schaupp und Dieter noack
Dieter Noack ist mit der Entwicklung des FV Egenhausen zufrieden
Unterschätzung ist nicht angebracht


 Egenhausen (el). Dieter Noack hat in Egenhausen eine schlagkräftige Truppe geformt. Momentan steht das Team (mit einer Partie mehr als der Verfolger) auf dem ersten Tabellenplatz. Dass mit Niederwerrn/Oberwerrn nun ein Team aus dem Tabellenkeller kommt, sieht er überhaupt nicht als Vorteil.
„Zuletzt war die Anspannung bei den beiden vorangegangenen Partien gegen Mitkonkurrenten groß, nun kommt ein Team das tabellenmäßig mit uns gar nichts zu tun hat“, befürchtet er eine unterschwellige Unterschätzung. Dass diese überhaupt nicht angebracht ist, habe schon das Vorrunden-Remis gegen diesen Gegner bewiesen. „Da haben die uns das Leben ganz schön schwer gemacht und bewiesen, dass sie auch Fußball spielen können“ erinnert sich Noack nur ungern an das 1:1. Aber mit der entsprechenden mentalen Vorbereitung sollte auch diese Aufgabe zu bewältigen sein.
Das Wort Meisterschaft will der zielstrebige Coach dennoch nicht in den Mund nehmen, wenngleich ihm sechs satt der nur vier Zähler über Ostern schon besser gefallen hätten. Das 1:1 vom Montag war erst kurz vor Schluss durch einen Sonntagsschuß des Gegners zustande gekommen. Mit seiner Arbeit in Egenhausen kann er trotzdem zufrieden sein, auch wenn er nach nur zwei Jahren in der nächsten Saison Ligakonkurrent TSV Eßleben trainieren wird.
„Das Umfeld in Egenhausen passt“ konstatiert er. „Die Betreuer haben Ahnung vom Fußball und es wird hier sehr menschlich gearbeitet“. Auch dass er den Spieler mehr Professionalität vermitteln konnte, stimmt ihn zufrieden. Nur ein stark strapazierter Nebenplatz hingegen sei noch verbesserungswürdig.
Die Entwicklung des Teams sei so nicht vorhersehbar gewesen. Doch alle sogenannten Spitzentaems hatten sich ihre Krisen gegönnt und durch überraschende Niederlagen sei ein eng aneinander hängendes Feld entstanden. Auch das hintere Drittel sei deshalb nicht zu unterschätzen.
Noacks Erfolgsgeheimnis ist eine stabile Abwehr. Keine oder nur wenige Gegentore zu kassieren war schon immer eine Prämisse für ihn, auch bei seinen früheren Trainerstationen. Mit nur 22 Gegentreffern steht die Abwehr auch in dieser Saison gut.
Mit nunmehr 60 Jahren will Noack jedoch keine höherklassigen Aufgaben mehr annehmen. „Die Schweinfurter Kreisliga kenne ich sehr gut und hier fühle ich mich wohl“ sagt er. Hier wird er sicher dem einen oder anderen Verein noch in die Erfolgsspur verhelfen können.
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