Topspiel der Woche: Kreisklasse SW 3 Sonntag, 13. Nov. 2016, 14:00 Uhr SG Dürrfeld/ Obereuerheim gegen SG Traustadt/ Donnersdorf

Die Trainer Arthur Kalus (Dürrfeld/Obereuerheim) und Dominik Klauer (Donnersdorf/Traustadt) (Foto: beide Fotos privat)
Klassenerhalt heißt das Zauberwort für die SG Dürrfeld/Obereuerheim


Dürrfeld/Obereuerheim (hf). Am ersten Rückrundenspieltag in der Kreisklasse Schweinfurt 3 treffen die beiden Tabellennachbarn die SG Dürrfeld/ Obereuerheim auf Platz 11 und der Tabellenzwölfte die SG Traustadt/Donnersdorf in Obereuerheim aufeinander. Nach 13 Spieltagen steht der Liganeuling auf Platz elf, hat 12 Punkte auf seinem Konto, ein Torverhältnis von 20:25 und ist somit nur einen Rang vom Relegationsplatz entfernt, auf dem der kommende Gegner momentan steht.
Seit der Saison 2015/ 16 besteht die Spielergemeinschaft zwischen den beiden Ortschaften und nach Auskunft von Abteilungsleiter Manuel Grünewald konnte nicht besseres geschehen als dieser Zusammenschluss, „denn Dürrfeld würde noch in der A-Klasse kicken und Obereuerheim in der B-Klasse.“ Mit 2:1 gewann die Spielgemeinschaft auf heimischen Gelände das vergangene Punktspiel gegen Trossenfurt/Tretzendorf, den Tabellenvierten und ist seit zwei Spieltagen ungeschlagen. So soll es nach Meinung des Spielertrainers Arthur Kalus, der seit dieser Saison Chef hier ist, weiter-gehen. „Unterschiedlich“ fällt das Fazit des Trainerdebütanten über die Vorrunde aus: „ Die Vorrunde war durchwachsen. Wir hatten Startprobleme und könnten besser da stehen. Vor vier Spiel-tagen hätte ich gesagt, nicht zufriedenstellend, aber nach den letzten Ergebnissen ist es für uns als Aufsteiger in Ordnung. Durch intensive und gezielte Trainingsarbeit spielen wir jetzt besser und stehen sicherer in der Abwehr, denn das war unsere Schwachstelle. In den letzten vier Spielen bekamen wir nur drei Gegentore und stellten die individuellen Fehler sukzessive ab.“
Auch die Aufgabenverteilung mit dem Abteilungsleiter und Co-Trainer Manuel Grünewald klappt hervorragend und beide sind voll des Lobes über die gute und harmonische Zusammenarbeit. „Drei bis vier Leute mehr beim Training“, das wünscht sich der ehrgeizige Coach, „denn das würde den Konkurrenzkampf beleben.“ „Die Zeiten haben sich gewandelt und jeder setzt andere Prioritäten,“ bedauert Kalus, wenn er an „früher“ denkt.
Am Sonntag heißt der Gegner SG Traustadt/ Donnersdorf, deren Punktspiel letzte Woche abgesagt wurde, und der ambitionierte Coach prognostiziert: „ Das Vor-
rundenspiel haben wir dort verloren, aber ich rechne mir gute Chancen aus und unser Ziel ist glasklar drei Punkte. Das weiß auch die Mannschaft. Wir sind in einer guten Verfassung, werden den Gegner aber keinesfalls unterschätzen, auch wenn sie in der Tabelle hinter uns liegen. Den letzten Punkt holten sie gegen Steinbach, einen Topfavoriten in der Gruppe, und wir wissen um ihre Stärken. Wir müssen hundertprozentig kon-zentriert sein und individuelle Fehler unbedingt vermeiden, dann gewinnen wir auch, davon bin ich überzeugt.“ Auch im Saisonziel sind sich Cheftrainer und Co-Trainer einig: „ Klassenerhalt heißt das Zauberwort und möglichst bald so viele Punkte auf dem Konto haben, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und befreit aufspielen können.“

Die SG Traustadt/Donnersdorf steckt voll im Abstiegskampf –
Coach Klauer fordert den „Hallo-Wach-Effekt“


Donnersdorf/Traustadt (eva). Platz 12 zum Ende der Vorrunde, das hat der Spielertrainer der Spielgemeinschaft, Dominik Klauer, nicht erwartet. Dass es keine leichte Vorrunde werden würde, angesichts der Verletzungen vieler Leistungsträger, davon ist er ausgegangen, dass man jetzt aber „voll im Abstiegskampf steht“, diese Tatsache nagt an dem engagierten Coach, der derzeit mehr als Motivator und Seelentröster von seiner jungen Truppe, Durchschnittsalter 21,5 Jahre, gefordert ist.
„Ich kann mit der Vorrunde überhaupt nicht zufrieden sein. Wir hatten großes Verletzungspech zu Saisonbeginn und die Ausfälle unserer alte Hasen konnten wir einfach nicht Eins zu Eins ersetzen“, so Klauer. Von der Kaderbreite her gesehen sei man zwar gut aufgestellt, „wir haben genügend Spieler in der 2. Mannschaft“, was denen aber fehlt ist die Qualität die Korsettstangen der 1. Mannschaft zu ersetzen.
Und so kam, was zwangsläufig kommen musste, die SG rutschte Platz für Platz in Richtung Tabellenkeller. In dieser Situation war es dem Ex- Sander Klauer überhaupt nicht recht, dass das Spiel in Oberschwappach ausgefallen ist. „Ich hätte lieber gespielt. Dass das Spiel bereits am Freitagabend abgesagt wurde, war wohl ein Fehler“, so Klauer. Vor diesem Hintergrund und dem gleichzeitigen Sieg der SG Dürrfeld/Obereuerheim gewinnt der Nachbarschaftskampf am Sonntag zusätzliche Priorität. Bei einem Sieg der Hausherren könnten diese den Abstand auf den Gegner auf vier Punkte ausbauen, hätte der Aufsteiger von Spielertrainer Arthur Kalus einen weiteren Motivationsschub. Gleichwohl könnte die Mannschaft von Dominik Klauer bei einem Erfolg erst einmal befreit aufatmen, die kommenden Partien in Ruhe angehen und in der Winterpause neue Kräfte sammeln.
Die Maxime für Klauer lautet am Sonntag wie folgt: „Wir müssen doppelt motiviert in das Spiel gehen. Die Jungs müssen körperlich mehr zusetzen, müssen mental fit sein in den 90 Minuten. 70 Minuten guten Fußball spielen und dann den Kopf senken wie in Dampfach geht nicht. Das Derby kann, muss unser Hallo-Wach werden.“ Dominik Klauer ist top motiviert. Klar kennt er doch nur eine Maxime: „Ich will gewinnen“. Nun ist die Mannschaft gefordert, den Wunsch ihres Spielertrainers umzusetzen. Allen voran die jungen Spieler.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.