Topspiel der Woche: Kreisklasse SW 1 DJK Wülfershausen gegen FC Wasserlosen/ DJK Greßthal Sonntag 18. Sept. 2016 um 15.00 Uhr

Die Coaches (v. li.): Michael Jahns (Wasserlosen/Greßthal) sowie Fabian Benkert und Thomas Pfeuffer (beide Wülfershausen).
Wasserlosen/Greßthal (eva). Ein Blick auf die Tabelle und der Favorit im Nachbarschaftsderby zwischen Wülfershausen und Wasserlosen/Greßthal kann nur DJK Wülfershausen heißen. Während das Team von Spielertrainer Fabian Benkert bereits 13 Punkte eingefahren und damit nur zwei Zähler hinter den führenden Waigolshausen, Armstein und Teilheim liegt, kann der FC Wasserlosen/DJK Greßthal gerade mal vier Pünktchen vorweisen und steht damit auf dem Relegationsplatz.
Klar das Trainer Michael Jahns mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden ist. „Wenn wir das gewisse Quentchen Glück gehabt hätten, dann würde die Platzierung besser aussehen. Wir hatten aber auch mit Untereisenheim, Theilheim und Arnstein keine Laufkundschaft sondern Hochkaräter als Gegner. Trotzdem, mit dem jetzigen Tabellenstand bin ich unzufrieden.“ Womit Jahns besonders hadert ist die Chancenverwertung. Fünf Treffer in vier Spielen unterstreichen seine Aussage. Der, der diese Misere beheben könnte, Sebastian Manger, der fällt allerdings verletzungsbedingt längerfristig aus. „Sebastian lebt Fußball. Er ist mein bester Mann. Er ist Taktgeber in der Offensive und kann die Mannschaft mitnehmen.“
Das Ponton von Manger auf der generischen Seite ist Fabian Benkert. „Fabian ist in dieser Klasse in Ausnahmefußballer, ein Glücksfall für Wülfershausen. Zusammen mit seinem Bruder Tobias sind die Beiden eine Bank.“ Überhaupt ist Wülfershausen für Jahns der eindeutige Favorit. „Ein sehr eingespieltes Team, in der Offensive bärenstark und Kinder Defensive nicht minder schlecht besetzt.“
Wie wollen die Wasserlöser/Greßthaler da bestehen? „Derbys haben ihre eigenen Gesetzte, unmöglich ist da garnichts. Wir werden mit mannschaftlicher Entschlossenheit dagegen halten. Ich hoffe auf viele Zuschauer und dass die Kulisse meine Jungs beflügelt.“ Ob Jahns defensiv oder gar offensiv ausgerichtet antreten wird, da lässt er sich nicht in die Karten sehen. Das er mit einem Zähler zufrieden wäre, das unterstreicht er aber. „Der Punkt würde uns das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben damit wir unten rauskommen.“ Ach ja, und der Punkt würde auch helfen, das sich vielleicht sein Wunsch am Saisonenge erfüllt: „Man haßt sich, man liebt sich. Das Spiel Wülfershausen gegen Wasserlosen/Greßthal ist so schön. Da kann es doch nur heißen: Die sollen nicht aufsteigen und wir nicht absteigen.“ Irgendwie ist an Michael Jahns ein Poet verloren gegangenen.

Auftaktniederlage wurde gut weggesteckt

Wülfershausen (red). Am Sonntag trifft im Lokalderby die DJK Wülfershausen, die auf Rang 4 der Tabelle steht auf den FC- Wasserlosen/DJK Greßthal, der Platz 13, also einen Relegationsplatz belegt. Mit 13 Punkten und einem Torverhältnis von 16:5 liegen die Wülfershäuser gut in der Spitzengruppe und es fehlen zum Tabellenführer Waigolshausen lediglich zwei Punkte.
Während der Gegner eine Heimniederlage gegen Arnstein verkraften muss, konnten die Wülfershäuser einen wichtigen Auswärtssieg in Zeuzleben verbuchen. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist das Trainerduo der Wülfershäuser, Thomas Pfeuffer und Fabian Benkert, der auch schon im dritten Jahr als Spielertrainer im Amt ist, zufrieden: „Nach der Niederlage beim Saisonstart haben wir uns rasch erholt und stehen jetzt auf dem Tabellenplatz, den wir uns vorgestellt haben. Gegen Untereisenheim hatten wir Glück beim Remis, aber ansonsten waren die Siege verdient.“ Die Abwehr ist das Prunkstück des Teams, denn sie ließen bisher nur fünf Gegentore zu, die wenigsten in der Liga. Prima ist auf jeden Fall die Stimmung in der Truppe und die Trainingsbeteiligung mit 13 oder 15 Mannen ebenfalls in Ordnung. Obwohl die DJK in der letzten Saison nur knapp den Aufstieg verpasste, gehört sie auch in dieser Runde zu den stärksten Mannschaften der Liga. Zu den Meisterschaftfavoriten der Kreisklasse zählt der erfahrene Coach, der schon im 9.Jahr die DJK als Trainer betreut, Waigolshausen, Teilheim und Arnstein. „ Aber auch die anderen Mannschaften muss man erst einmal schlagen. Sie sind auf Augenhöhe mit uns,“ geben die beiden Trainer zu bedenken. Nur fünf Gegentore ließ die Abwehr bisher zu und zeigt sich als sehr solide, „aber die Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig und wir müssen unsere Spiele souveräner zu Ende spielen,“ stellt Thomas Pfeuffer fest.
Nun kommt es am Sonntag zum Nachbarschafts-Derby gegen Wasserlosen/ Greßthal und der Coach weiß:„ Der Gegner ist schwer zu bespielen, auch das Torverhältnis zeigt, dass sie bis jetzt wenig Gegentore,nämlich nur neun bekamen. Das wird ein absolutes Match auf Augenhöhe.Wir spielten bereits in der Vorbereitung gegen sie, kennen ihre Spielweise und lassen uns vom momentanen Tabellenplatz des Gegners nicht täuschen.In der vorherigen Saison, da haben sie uns mit 5:1 vorgeführt. Also wir haben da noch etwas gut zu machen.“ Leider fällt Spielertrainer und Torjäger Fabian Benkert aus. Auf jeden Fall wünscht sich das erfahrene Trainerduo für sein Team in dieser Saison mehr Konstanz um am Ende auf Platz eins oder zwei zu stehen. Natürlich gehört auch das notwendige Glück und keine Verletzten dazu, damit der Aufstieg einmal gelingt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.