Topspiel der Woche: FC Lindach gegen TSV Heidenfeld - Kreisklasse SW 2 - So. 27.11.16, 14 Uhr

Friedl Kern (li.), Trainer des TSV Heidenfeld und Udo Mauer, Coach des FC Lindach (Foto: Privatfotos)
Eine reizvolle Partie dürfte das Nachbarschaftsderby am Sonntag 27. November, um 14 Uhr in Lindach werden, denn im letzten Spiel vor der Winterpause treffen in der Kreisklasse SW 2 der FC Lindach und der TSV Heidenfeld aufeinander. Während die Heidenfelder mit einem Torverhältnis von 20:21 und 17 Punkten sich auf Platz sieben im sicheren Mittelfeld der Tabelle befinden, stehen die Lindacher mit nur acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:27 auf Platz dreizehn und somit auf einem direkten Abstiegsplatz. „Nach einem 4:0 Startsieg im ersten Punktspiel lief es dann weniger befriedigend weiter im Saisonverlauf, denn fünf Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber“, resümiert Abteilungsleiter Sven Förth. Über den neuen Trainer Friedrich Kern, der für diese Saison verpflichtet wurde, äußert er sich sehr positiv und lobt dessen intensive und zielorientierte Trainingsarbeit. Der ehrgeizige und erfolgsverwöhnte Coach, der nach einem Sabbatjahr wieder als Trainer arbeitet, ist jedoch beim Rückblick auf den bisherigen Saisonverlauf recht kritisch und klagt:„ Schon die Vorbereitungsphase auf die Saison war sehr kurz, zulange fehlten Urlauber und unser Kader ist nicht gerade üppig, auch die Änderung der Spielweise und die Umsetzung „meiner Spielphilosophie“, all dies waren Faktoren, die sich auf unsere Punktspiele nicht gerade positiv auswirkten und noch Zeit brauchen bis sie funktionieren. „Wir müssen uns im spielerischen und taktischen Bereich weiter verbessern“, kündigt der erfahrene Trainerfuchs an und lässt seine Mannschaft nun mit einer Dreierkette spielen, die seit einem längeren Zeitraum eingeübt wurde. „Bombig!“, so beschreibt er die Kameradschaft und den Zusammenhalt der Jungs, die Trainings- und Leistungsbereitschaft zeigen. Vor dem abstiegsgefährdeten Gegner hat er Respekt:„ Das wird ein hartes Match, denn Lindach ist eine unangenehme, kämpferische Truppe und es ist Derby-Time. Das Vorspiel haben wir zwar gewonnen und waren spielerisch überlegen, jedoch das Ergebnis fiel etwas knapp aus. Sie stehen unter Zugzwang und werden sich mit Händen und Füßen wehren, denn sollten sie verlieren, werden sie weiter im Keller bleiben. Aber ich bin optimistisch, dass wir dort punkten. Endlich stehen mir einmal alle Spieler zur Verfügung und wir können aus dem Vollen schöpfen“. Obwohl die Kreisklasse ziemlich ausgeglichen ist, ausgenommen die Ersten drei, setzen sich Abteilungsleiter Förth und Trainer Kern zum Saisonziel:„Ein paar Plätze weiter nach vorne, so unter die ersten fünf, das müsste möglich sein.“

Verletzungspech katapultiert Lindach in den Tabellenkeller
Hoffen auf die Restrunde


Lindach (eva). Mit Röthlein/Schwebheim II steht der ein Absteiger der Kreisklasse Schweinfurt II so gut wie fest. Den zweiten Abstiegsplatz hat derzeit der TSV Lindach inne, doch der will, auch wenn man wohl auf diesem Platz überwintern muss, „in der Restrunde 2017 angreifen und die hinteren Ränge verlassen“, so Spielertrainer Udo Mauer.
Es ist die erste Saison von Mauer, der zusammen mit Marco Wenske seit Januar 2016 die Mannschaft coacht. allein schon aus diesem Grund will Mauer die Liga halten. „Der Abstieg gleich in der ersten Saison als Trainer wäre für mich ein Genickschlag“, führt Mauer aus, der auch gleich fünf Euro ins Phrasenschwein wirft denn: „Wenn dich das Glück verlässt kommt auch noch Pech hinzu.“ Mit dieser kurzen Formel könne man den bisherigen Saisonverlauf beschreiben.
Zwei Führungsspieler haben sich zu Saisonbeginn verletzt und sind heute noch nicht einsatzfähig. Besonders schmerzt Mauer der Ausfall seines Zehners, Martin Hellert. „Martin hat viele Bälle für mich aufgelegt, das fehlt mir nun“, führt Mauer aus, der bislang vier Tore erzielt. Zusammen mit Jonas Seger und Maximilian Ziegler führt er die interne Torschützenliste an. Zwölf der bislang 19 Tore hat das Trio erzielt.
Am kommenden Sonntag sollen gegen Heidenfeld weitere Treffer hinzukommen. „Verlieren ist in unserer Situation ein No go.“ Gegen Heidenfeld soll ein Sieg her um dann eine Woche später im Heimspiel gegen Volkach nachzulegen. Vier Punkte hätte Mauer gerne aus den beiden Partien. Wenn dazu Oberschwarzach noch verlieren würde, dann wäre schon ein kleines Etappenziel erreicht, man wäre punktgleich mit dem Relegationsplatz.
Im Neuen Jahr könnte man dann mit neuer Kraft die Aufholjagd starten. Martin Hellert (derzeit im Aufbautraining) stünde dann wieder als Vorlagengeber zur Verfügung und eventuell können Wenske/Mauer auch auf weitere Verstärkungen hoffen. „Sicher ist es schwer in unserer Klasse, wo nichts bezahlt wird, einen Spieler zu bekommen. Und es gibt auch noch nichts konkretes außer, dass ich mit einigen Spielern im Gespräch bin.“ „Schau mer mal“ hat der Kaiser gesagt, und somit geben wir auch noch fünf Euro ins Phrasenschwein.
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