Topspiel der Woche: A-Klasse SW-2: Sonntag, 19.November: (SG) FC Lindach/SV Kolitzheim – (SG) DJK Dürrfeld/ Obereuerheim: Beginn: 14:00

Bernd Barget und Artur Kalus (Foto: Hans Fick)
Topspiel der Woche:
Zum Spitzenspiel erwartet der Tabellenführer der A-Klasse SW 2, der FC Lindach/SV Kolitzheim den Tabellenzweiten, die DJK Dürrfeld/ Obereuerheim auf dem Sportgelände in Kolitzheim.Seit dieser Saison haben sich der FC Lindach und der SV Kolitzheim zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Nach 13 Punktspielen in dieser Liga führt die SG souverän die Tabelle mit 35 Punkten an, vier Punkte vor Verfolger Dürrfeld/Obereuerheim. Mit 36 Toren erzielten sie die meisten in der Klasse und kassierten mit neun Gegentore somit die wenigsten. Keine Niederlage, elf Siege und zwei Remis ist die stolze Bilanz, die Lindach/Kolitzheim bis jetzt vorweisen kann.
Auch ein Verdienst des Trainers Bernd Barget, der seit dieser Saison hier das Traineramt inne hat. Überraschend schnell fanden sich die Spieler der beiden Vereine zusammen, bildeten eine Einheit und der Platz an der Sonne beim Blick auf die Tabelle, schweißte sie noch enger zusammen.
„Wir sind zwar noch ungeschlagen dank unserer Effektivität, waren aber nicht immer die bessere Mannschaft in den 13 Partien“, gibt der Coach zu Protokoll, „und es fehlt uns noch die wirkliche Dominanz, so wie wir uns das als Spitzenreiter vorstellen. Immer mussten wir an unsere Grenzen gehen.“ Unter dem neuen Trainer wird mit Viererkette gespielt und Wert auf eine stabile Defensive gelegt, was sich in den wenigen Gegentoren widerspiegelt. Mit Jonas Seger steht ein treffsicherer Torjäger in ihren Reihen, der bereits elf Treffer erzielte und Platz zwei in der Torschützenliste dieser Liga belegt. Außerdem wartet die Spielgemeinschaft nach der Winterpause noch auf wichtige Spieler, die aus Verletzungsgründen bisher noch gar nicht zum Einsatz kamen. Trainingsbeteiligung und Stimmung gefallen dem erfahrenen Coach und er freut sich über die Harmonie innerhalb der neugegründeten Spielgemeinschaft. Auch die Vorstände der beiden Vereine sind richtig stolz nicht nur auf den sportlichen Erfolg, sondern auch auf die positive und konstruktive Zusammenarbeit. Markus Bauer, der Vorstand vom SV Kolitzheim erwähnt lobend:„Wir treffen uns regelmäßig, besprechen alle Probleme, suchen gemeinsam Lösungen und planen nicht nur kurzfristig, sondern schon weiter in die Zukunft.“
In der letzten Partie vor der Winterpause kommt es zum Duell mit dem Tabellenzweiten und Chef Barget analysiert: „Der Gegner ist uns ebenbürtig, ein Favorit für die Meisterschaft. Wir müssen uns auf einen heißen Fight einstellen. In Dürrfeld gewannen wir zwar 3:0, jedoch ziemlich glücklich, denn sie waren spielstärker, wir aber effektiver. Wir wollen den Heimvorteil nutzen und uns ein gutes Polster für die Zeit nach der Winterpause zulegen.“
Bei einem Sieg könnte der Tabellenführer den Abstand zum Mitfavoriten erheblich vergrößern und dem neu formulierten Ziel näherkommen, nämlich die Meisterschaft oder wenigsten den Re-legationsplatz am Ende der Saison zu erreichen, was auch das Ansinnen des Trainers und der Vorstände ist. 

Die SG/ DJK fährt mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenreiter

Auch wenn Dürrfeld/Obereuerheims Spielertrainer Artur Kalus zu Rundenbeginn den TV Oberndorf als Meisterschaftsfavorit erkoren hat, das für ihn definierte Ziel lautete sofortiger Wiederaufstieg.Und nach 13 Spieltagen schnuppert die SG DJK Dürrfeld/Obereuerheim Aufstiegsluft, liegt auf dem 2. Tabellenplatz, vier Punkte hinter dem Gegner des Wochenendes, der SG Lindach/Kolitzheim. Zwei Niederlagen hat das Team von Artur Kalus bislang erlitten, beide Niederlagen seien aber unnötig gewesen, so der Coach. „Gegen die TG 48 Schweinfurt hatten wir Chancen für drei Spiele. Nur, reingemacht haben wir nichts. Und dann setzen die Turngemeindler einen Konter und der sitzt.“ Niederlage Nummer zwei setzte es gleich nach Saisonbeginn, mit 0:3 unterlag man Zuhause Lindach/Kolitzheim. Auch wenn das Ergebnis klar aussieht, für Kalus war auch diese Niederlage völlig unnötig. „Wir waren die klar bessere Mannschaft und haben das Hinspiel mit Pech verloren. Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Wir machen zwei dumme individuelle Fehler, das waren die Treffer eins und drei. Der zweite Lindacher Treffer war dagegen genial herausgespielt. Eigentlich müssen wir den Anschlusstreffer erzielen, scheitern jedoch am Gehäuse, Lindach setzt einen schnellen Konter und versenkt die Kugel.“
Nun, am Sonntag soll es in Lindach anders aussehen. Dann wollen die Dürrfelder und Obereuerheimer den Sieg feiern. „Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen“, gibt sich Kalus zuversichtlich. Die Mannschaft ist fit, Ausfälle sind keine zu beklagen und das Wichtigste, das Teamgefüge ist intakt. „In dieser Liga zählt der Teamgeist, der Zusammenhalt. Damit gewinnst du die Spiele.“ Der Gegner, so Kalus, steht dem jedoch nicht viel nach, denn der Erfolg bringe automatisch ein großes Selbstvertrauen mit sich.
Wie immer, Dürrfeld/Obereuerheim wird im 4-4-2 System antreten. Und sie werden die Offensive suchen, denn darin sieht Kalus den Vorteil seiner Mannschaft. Die hat in dem Ex-Niederwerrner Alessandro Miano und Martin Sowka ihre Goalgetter. Dahinter lauert mit Savon Troupe ein weiterer Spieler, der zu Saisonbeginn vom FV Niederwerrn/Oberwerrn nach Dürrfeld wechselte.
Für Artur Kalus wird das Spiel ein Spiel auf Augenhöhe. Wenn es denn stattfindet, was der Dürrfelder Spielertrainer hofft. Denn er ist sich sicher, „dass wir das Spiel gewinnen“. Dann wäre der Rückstand auf ein Pünktchen zusammengeschmolzen. Wie siehts nach einer Niederlage aus? „Wenn wir das Spiel verlieren können wir einen Hacken hinter die Meisterschaft machen. Dann war`s das wohl.“
Doch ganz gleich wie die Partie endet, sie ist für Dürrfeld/Obereuerheim das letzte Spiel des Jahres 2017. Danach geht es in die Winterpause. Wer möchte, der kann in Donners- dorf in der Halle trainieren, ansonsten ist Ruhe angesagt. Ruhe bis vier Wochen vor dem Start in die Rest-Runde. „Die Jungs fehlen unter dem Jahr so oft bei ihrer Familie, da sollen sie wenigstens an den Feiertagen und in den Wochen zwischen und nach dem Jahreswechsel bei ihrer Familie sein“, zeigt Artur Kalus einmal mehr sein Herz für seine Mannschaft.
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