Topspiel am Wochenende: Kreisliga Schweinfurt 1 I DJK Wülfershausen - TSV Bergrheinfeld

Das Trainerduo der DJK Wülfershausen Fabian Benkert (li.) und Nikolai Wolf sowie der Trainer des TSV Bergrheinfeld Wolfgang Hau (re.). (Foto: Hans Fick)
Schwung aus dem Aufstieg mitnehmen

Am vierten Spieltag der Kreisliga Schweinfurt 1 fordert der Aufsteiger, die DJK Wülfershausen, auf Rang sechs, den punktgleichen Tabellennachbarn Bergrheinfeld, auf Rang fünf stehend, zum Duell heraus. Nach einem gelungenen Saisonstart der DJK mit zwei Siegen gab es in der letzten Partie eine Auswärtsniederlage gegen Nordheim/ Sommerach.
Trotzdem schaut das Trainerduo Fabian Benkert und Nikolai Wolf, das in dieser Saison die DJK Wülfershausen coacht zuversichtlich in die Zukunft: „ In den ersten beiden Partien zeigte die Mannschaft jeweils eine gute Leistung. Natürlich sind Tempo und Spielstärke in dieser Liga ein Stück höher als in der Kreisklasse und daran müssen wir uns erst gewöhnen. Die Sommeracher waren jedoch nicht unbedingt besser als wir. Leider haben wir vergessen die Tore zu machen, wurden durch individuelle Fehler postwendend bestraft und erlitten so unsere erste Niederlage.“
Für seine Truppe ist Coach Fabian Benkert, der in der Kreisliga mit 40 Treffern die meisten Tore erzielte, voll des Lobes: „Wir haben eine ausgezeichnete Stimmung in der Mannschaft. Jeder unterstützt den anderen. Natürlich wollen wir den Schwung aus dem Aufstieg mitnehmen und uns in der Liga etablieren. Wir sind einfach super drauf, alle ziehen motiviert mit und ebenfalls auch unsere Fans. Zum Spiel gegen Sommerach starteten wir sogar einen Bus und etliche euphorische Fans begleiteten uns dorthin.“
Und weiter schwärmt Benkert, der schon bei Schweinfurt 05 und beim FC Sand seine Visitenkarte abgegeben hat, von seinem Team: „Meistens sind wir zwanzig Mann beim Training und da ist es gut, dass ich mit Nikolai Wolf, einen gleichberechtigten Trainerpartner habe, der vom Landesligisten FC Fuchsstadt kommt. Wir teilen uns die Aufgaben in der Trainingsarbeit und wir spielen auch beide in der Mannschaft mit. Während Nikolai im defensiven Mittelfeld agiert, spiele ich vorne im offensiven Bereich und so ergänzen wir uns prima.“
Am Sonntag kommt mit Bergrheinfeld die Elf von Trainer Wolfgang Hau und der Coach analysiert:„Die Berger sind eine spielstarke Truppe, haben das Lokalderby gegen Grafenrheinfeld gewonnen, sind voller Selbstvertrauen und besitzen in Wolfgang Hau einen erfahrenen Trainer, unter dem ich selbst schon trainierte. Da müssen wir alle Kräfte mobilisieren, mit hundertprozentiger Leidenschaft spielen und wahrscheinlich wie in allen kommenden Spielen an unsere Leistungsgrenze gehen, um was zu reißen und in dieser Liga zu bestehen.“
Selbstverständlich ist für das eingespielte Trainerduo Benkert/ Wolf das Saisonziel klar: „Nur der Klassenerhalt zählt und alles andere ist Zugabe für die Jungs.“

Aufbauen auf den Kirchweihsieg

Das erste Spiel in den Sand gesetzt, seine Lehren daraus gezogen und nunmehr seit zwei Spieltagen ungeschlagen. Der TSV Bergrheinfeld hat den besten Start hingelegt „seit ich hier bin“, so Trainer Wolfgang Hau.
Besonders beeindruckend das 4:1 im Kirchweihderby gegen den TSV Grafenrheinfeld. Über 600 Zuschauer haben die Kreisligapartie live mitverfolgt. Nicht dabei war der Bercher Trainer, der aus familiären Gründen passen musste.
Am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Wülfershausen/Burghausen wird Hau wieder auf der Bank sitzen. Der Gegner ist punktgleich mit den Bergrheinfeldern, musste letzte Woche jedoch eine Niederlage gegen Nordheim/Sommerach einstecken.
„Das verkraften die locker. Wülfershausen hat einen positiven Lauf. Der Aufsteiger hat sich enorm entwickelt und in Fabian Beckert einen absoluten Topspieler.“ Aus den Worten von Hau spricht Respekt und Hochachtung. Angst hat man aber keinesfalls. „Der Kirchweihsieg hat uns Auftrieb gegeben. Wir haben eine schlagkräftige Truppe, auch wenn einige Spieler wegen Urlaub und Verletzung fehlen.“
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, es wird eine Partie gleichstarker Mannschaften. Eine Partie in der „minimale Kleinigkeiten den Ausschlag geben können“. Eine der Kleinigkeiten wird das Spielsystem sein. Und hier sind die Bergrheinfelder variabel. „Ich habe mehrere Variationen. 4-4-2 oder 4-1-4-1, diese sind zwei Möglichkeiten. Entscheidend, wie wir antreten, sind der Gegner und das Spielermaterial, das mir zur Verfügung steht.“
Wolfgang Hau´s Blick geht in dieser Saison etwas nach oben. „Wir haben nach zwei Abstiegen etwas aufgebaut. Was wir brauchen, ist eine gewisse Konstanz, dann spielen wir im oberen Drittel mit.“ Mit einem Dreier aus Wülfershausen könnte diese Zielsetzung zumindest nach dem vierten Spiel der Bergrheinfelder umgesetzt werden.
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