Topspiel am Wochenende: Kreisklasse SW 1 TSV Theilheim – TSV Ettleben/Werneck | So., 19. März | 15 Uhr

Martin Schendzielorz und Ettleben/Wernecks Coach Christoph Weeth
Coach Martin Schendzielorz hat bereits für weitere Saison verlängert
Das Trainingslager hob die Stimmung


Theilheim (hf). Am 19. Spieltag der Kreisklasse SW- 1 trifft der Tabellenerste, der TSV Theilheim im Heimspiel auf den Tabellenvierten, den TSV Ettleben/Werneck. Momentan trennen die beiden nur zwei Punkte voneinander. Theilheim führt mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von 46:26 als Spitzenreiter die Tabelle an und hat ein Spiel weniger absolviert. Der TSV Ettleben/ Werneck, der auch zum Kreis der Titelaspiranten gehört, liegt mit 35 Zählern auf Rang vier und könnte bei einem Sieg den Tabellenführer sogar überholen.
Von der Vorbereitungszeit in der Winterpause mit einem Trainingslager in Prag schwärmte Trainer Martin Schendzielorz und lobte: „Das trug wesentlich zur guten Stimmung in unserer Truppe bei.“ 13 Mann sind durchschnittlich beim Training und der Coach, der bereits seinen Vertrag für die nächste Saison verlängert hat, zeigt sich zufrieden. Über die beiden Spiele nach der Winter-pause bilanziert der akribisch arbeitende Jungtrainer: „Das Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten Wülfershausen wollten wir unbedingt gewinnen, zeigten jedoch eine ganz schwache Leistung und produzierten viele Fehler. Im Lokalderby in Schwanfeld steigerte sich meine Mannschaft.Wir gewannen schließlich souverän mit 4:0 und wollen unseren Auswärtstrend fortsetzen. Aber in erster Linie müssen wir konstanter und stabiler in unserer Leistung werden.“
Am Sonntag steht nun mit dem Gegner Ettleben/ Werneck, ein echtes Spitzenduell an und der dreiunddreißig-jährige Spielertrainer, der zur Zeit leider verletzt ist, gibt zu bedenken:„Das ist eine sehr gute, junge, kampfstarke und talentierte Mannschaft, die willig und leidenschaftlich ist. Sie werden uns alles abverlangen und wir müssen gewaltig auf der Hut sein, damit wir nicht wieder ein Debakel erleben wie gegen Wülfershausen, obwohl wir eigentlich heimstark sind. Bis auf Niklas Wiederer und eventuell Florian Barth ist unser Kader vollständig und wir werden alles in die Waagschale werfen.“
Ein Blick auf die Tabelle in dieser Gruppe verrät, wie eng die Teams bis zu Rang sechs beieinander liegen und Trainer Schendzielorz zieht folgendes Fazit für den weiteren Saisonverlauf: „Wenn du nach vierzehn Spieltagen auf Platz eins stehst, dann willst du auch bis zum Ende da vorne bleiben und um den Aufstieg mitspielen. Es wird bis zum Ende der Saison um die Aufstiegsplätze gehen, weil sich keine Mannschaft absetzen kann. Die Wülfershäuser haben momentan den besten Lauf und machen einen stabilen Eindruck. Sie und Ettleben/ Werneck werden unsere schärfsten Konkurrenten sein.“

Abteilungsleiter David Ress beklagt vor der Partie verletzte oder fehlende Spieler
– Spitzenspiel zum falschen Zeitpunkt


Ettleben/ Werneck (hf). Die Restrunde nimmt langsam Fahrt auf und die Spreu trennt sich langsam vom Weizen. Ein wegweisendes Spiel könnte das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenchlubs aus Theilheim und Werneck/Ettleben werden. Zu diesem Top-Spiel muss der TSV Ettleben/Werneck nach Theilheim reisen, dem Tabellenführer der Kreisklasse Schweinfurt 1. Mit 35 Punkten und einem Torverhältnis von 52:29 steht die Mannschaft um Spielertrainer Christoph Weeth auf Rang vier und hat nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenersten Theilheim. Bis zu Rang sechs befinden sich die Teams ganz eng zusammen und nehmen sich noch gegenseitig die Punkte ab.
Zufrieden zeigte sich Abteilungsleiter David Ress mit den beiden Spielen, die nach der Winterpause absolviert wurden, denn man schlug den TV Oberndorf auf schwierigem Gelände mit 7:1 und „im Heimspiel verloren wir leider gegen MarktEisenheim, eine sehr starke Truppe, mit 2:1“, so der Abteilungsleiter.
Am Sonntag findet nun das Spitzenspiel beim Tabellenprimus Theilheim statt und der Abteilungsleiter erklärt: „Leider können wir nicht aus dem Vollen schöpfen, einige Spieler sind angeschlagen, andere sind verletzt. Dieses Spitzenspiel kommt für uns nicht gerade gelegen. Aber wir nehmen es so wie es kommt.“ Mit der Trainingsbeteiligung zeigt sich der auskunftsfreudige und gut informierte Abteilungsleiter sehr zufrieden.
Den kommenden Gegner am Sonntag schätzt Ress so ein: „Sie haben wahrscheinlich die Wülfershäuser im Heimspiel unterschätzt, aber das Lokalderby gegen Schwanfeld klar gewonnen. Sie wissen wie stark wir sind, denn das haben wir im Spiel in der Vorrunde bewiesen und sie werden uns bestimmt nicht unterschätzen. Das ist eine spielstarke und hungrige Truppe, die alles daran setzen werden ihren Vorsprung auszubauen.“
Für den weiteren Verlauf der Saison erklärt der erfahrene Abteilungsleiter: „Die ersten sechs Mannschaften in dieser Gruppe haben alle Chancen um die Aufstiegsplätze mitzuspielen. Wir haben keinen Druck und haben keine Aufstiegspflicht. Wir sind Mitkonkurrenten, aber man muss bedenken, dass wir im vorigen Jahr fast abgestiegen wären. Theilheim ist Absteiger aus der Kreisliga und will unbedingt aufsteigen. Da sind die Ansprüche doch recht unterschiedlich.“
Egal, wie es kommt. Die sicherlich zahlreich anwesenden Zuschauer dürfen sich sicher auf ein heiß umkämpftes Spitzenspiel freuen.
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