Sturmtief „Thomas“ zieht über Unterfranken – Zahlreiche Einsätze und zwei Leichtverletzte

UNTERFRANKEN. Das Sturmtief „Thomas“ hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Unterfranken zu einer Vielzahl von Einsätzen für die Polizei und die Feuerwehren geführt. Bei zwei Unfällen wurden Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.

Insgesamt 99 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief zählte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken zwischen Donnerstag 17:30 Uhr und Freitag 08:00 Uhr. Fast die Hälfte der Anrufe kam dabei aus dem Bereich Main-Rhön. Die Schwerpunkte für die Einsatzkräfte lagen dabei bei umgestürzten Bäumen und herabfallenden Ästen sowie den daraus resultierenden Schäden und Verkehrsgefahren.

Auf der Bundesstraße 19, im Bereich der Reichenberger Brücke wurde der Anhänger eines Lkw-Gespannes von einer Windböe auf die Gegenfahrbahn gedrückt und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Pkw. Der Pkw-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Auch auf der B13 bei Oberickelsheim wurde der Anhänger eines Lkws von einer Windböe erfasst und umgeworfen.

In Erlenbach am Main stürzte ein Baum auf die Fahrbahn zwischen Erlenbach und Schmachtenberg. Er schlug unmittelbar vor dem Wagen eines 36-Jährigen auf, der durch eine Vollbremsung schlimmeres verhindern konnte. Die Äste der Fichte beschädigten das Fahrzeug. Der Fahrer erlitt leichte Prellungen durch den auslösenden Airbag.

In Elfershausen versperrte eine abgerissene Stromleitung eine Straße, in Goßmannsdorf bei Hofheim wurde eine große Plane in zwei Stromleitungen geweht. Die örtlichen Feuerwehren und der Netzbetreiber sicherten die Einsatzstellen und beseitigten die Gefahren.

Vereinzelt dauern die Räumungsarbeiten auch am Freitagvormittag noch an. Große Verkehrsbehinderungen auf Grund der Sturmnacht liegen aber nicht mehr vor.
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