Stefan Funk sieht Schweinfurt als regionalen Leuchtturm - Autohaus Vossiek erhält den Mittelstandspreis

  Rund 300 Besucher an einem Nachmittag, das hat das Schweinfurter VW-Autohaus Vossiek in seiner langen Geschichte wohl noch nicht gesehen. Die Gäste kamen aber nicht wegen einer Neuwagenpräsentation, sie kamen um dem Neujahrsempfang der CSU Schweinfurt und der Jungen Union Schweinfurt beizuwohnen.
Seit 33 Jahren laden CSU Schweinfurt und Junge Union zum Neujahrsempfang ein. Zum weitenmal innen halb weniger Jahre sei man Gast im Autohaus Vossiek, so Kreisvorsitzender Stefan Funk. In diesem Jahr habe dies einen besonderen Grund, denn die Inhaberfamilie Ursula und Stefan Bauer erhalte für ihr unternehmerisches Wirken den Mittelstandspreis 2016. In seiner Neujahrsansprache stellte Funk die Stadtpolitik in den Mittelpunkt.
Das Schweinfurter Stadtbild sei im Wandel, führte Funk aus. die CSU werde weiter an der Stadtgestaltung arbeiten. Neue Baugebiete gebe es in der Innenstadt, am Anton-Jackl-Weg und am Fischerrain. Auch das Gelände um die St. Johanniskirche werde man bald nicht mehr wiedererkennen. „Die Innenstadt wird nicht mehr so sein, wie in den 80er Jahren. Sie wird modernen Gegebenheiten gerecht.“ gefordert seien aber auch die innenstädtischen Geschäftsleute. „Die Parkhäuser sind voll. Die Menschen kommen in die Stadt. Gefordert sind die Geschäftsinhaber. Angebot und Öffnungszeiten müssen stimmen, dann kommen die Kunden.“
Das Schweinfurt eine Ausnahmestellung in der Region habe unterstrich Funk mit den Worten: „Die kreisfreie Stadt Schweinfurt ist der Leuchtturm, sie hat die höchste Umlage in Unterfranken“. I-Campus, Landesgartenschau und das Projekt Carus-Allee seinen Zukunftsprojekte die Schweinfurt weiterbringen. „Wir sind gewappnet für die Zukunft“, schloß Funk.
OB Remelè unterstrich ebenfalls die Aufbruchsbewegung. Es tue sich sehr viel in der Stadt, sehr viel bewege sich. Dabei stehe die Konversion im Mittelpunkt der Arbeit. Anja Weisgerber blickte der Bundestagswahl voraus, „eine entscheidende Wahl, es geht um die Zukunft in unserem Land.“ Die innere Sicherheit, eine weitere Begrenzung der Flüchtlingszahlen sowie die Stärkung der Wirtschaft standen im Mittelpunkt ihres Grußwortes.
Zahlreiche Parallelen zwischen Schweinfurt und seiner Stadt Hof sah der Ehrengast, Hofs OB Harald Fichtner. Wie Schweinfurt habe Hof in den 90ern einen Strukturwandel erlebt. Die Textilindustrie sei in günstigere Produktionsländer abgewandert. Dafür sei die kulturelle Vielfalt ausgebaut worden. Theaterneubau, Vier Spartenhaus, die Freiheitshalle als Veranstaltungsort, all das habe viele Menschen nach Hof gelockt. „Fränkische Städte haben jede Menge auf Lager. Darüber müssen wir aber auch reden“, so Fichtner.
Über einen Traditionsbetrieb, das Autohaus Vossiek, hat abschließend die Mittelstands-Unions-Vorsitzende Gabriele Jakob geredet. Über 200 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Schweinfurt, Werneck und Bad Kissingen. Als Arbeitgeber wie als Ausbildungsbetrieb unverzichtbar“, so Jakob, die den CSU-Mittelstandspreis 2016 überreichte. Der, der gebühre seiner Familie und den Mitarbeitern, „auf die ich sehr stolz bin“, so Stefan Bauer.
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