St. Bruno-Werk investiert in die Zukunft

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Adolf Bauer (r.) gratulierte Klaus Michler (4.v.l.) und Bruno Greier (5.v.l.) zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat des St. Bruno-Werks. Den Glückwünschen schlossen sich (v.l.) Schriftführer Stephan Siegl, Vorstand Siegfried Issig, Vorstand Manfred Bätz, Geschäftsführender Vorstand Frank Hermann, Ehrenvorsitzender Karl Stahl und Aufsichtsrat Dr. Jürgen Lenssen an. (Foto: Thomas Düchtel)
Das St. Bruno-Werk ist sehr gut aufgestellt und hat seine Bilanzsumme in 2016 im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich auf 99,7 Millionen Euro erhöht. Sieben Projekte in Unterfranken hat die Genossenschaft derzeit im Bau, zwei Großprojekte in Würzburg sind in Planung. Das stellte das St. Bruno-Werk im Rahmen seiner 65. Vertreterversammlung vor. Die Aufsichtsräte Klaus Michler und Bruno Greier wurden für weitere vier Jahre wiedergewählt. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Michler gehört dem Aufsichtsrat seit 20 Jahren an, der stellvertretende Schriftführer Bruno Greier seit zwölf Jahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Adolf Bauer dankte den beiden für ihr jahrelanges Engagement.
„Um über fünf Millionen Euro hat sich die Bilanzsumme der Wohnungsgenossenschaft erhöht, die Sachanlagen und die Rücklagen stiegen ebenfalls an“, berichtete Frank Hermann, geschäftsführender Vorstand des St. Bruno-Werkes.
Die Genossenschaft beschäftigte sich im Berichtszeitraum hauptsächlich mit der Modernisierung und Instandhaltung der Wohnungen und Gebäude sowie dem Neubau von Mietwohnungen. Vor allem günstige 2- und 3-Zimmer-Wohnungen sind sehr gefragt, was mit der Veränderung der gesellschaftlichen Struktur zusammenhängt. Das St. Bruno-Werk trägt diesem Trend Rechnung, denn rund 80 Prozent (30,7 % 2-Zimmerwohnungen, 47,3 % 3-Zimmerwohnungen) des genossenschaftseigenen Wohnungsbestandes befindet sich in diesem Bereich.
Über 11 Millionen Euro investierte das St. Bruno-Werk 2016 in sein Kerngeschäft - Modernisierung, Instandhaltung und Neubau. Abgeschlossen wurden in Würzburg die Neubauten in der Gartenstraße 6, 8 und 10, Balkonsanierungen in Würzburg und Hösbach, Dachsanierung in Mömlingen, Fassadensanierung mit Vollwärmeschutz in Oerlenbach und Treppenhaussanierungen mit neuen Wohnungstüren in Schweinfurt.
Die Großbaumaßnahme Gartenstraße 12, 14 und 16 wird fortgeführt. Dort entstehen weitere 36 barrierefreie Wohnungen mit innovativem Energiekonzept und Carsharing. Die Wohnungen sollen Mitte 2018 bezugsfertig sein, das St. Bruno-Werk investiert 8,2 Millionen Euro.
In der Otto-Richter-Straße/Lange Bögen in Würzburger Stadtteil Frauenland saniert die Genossenschaft 84 Wohnungen und baute 2016 eine Tiefgarage mit 38 Stellplätzen. Für die Baumaßnahme sind Kosten in Höhe von 11 Millionen Euro geplant. Die Häuser behalten ihren 50-er Jahre-Stil und das Projekt soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
Zwölf Wohnungen in der Schweinfurter Deutschhöferstraße saniert die Wohnungsgenossenschaft in einem denkmalgeschützten Haus, baut einen Aufzug ein und verbessert den Brandschutz.
Für 2017 sind für die Erhaltung und Verbesserung des Wohnungsbestandes insgesamt 8,6 Millionen Euro vorgesehen sowie 3,7 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen in Würzburg und Gerbrunn.
Das St. Bruno-Werk bewirtschaftete zum 31. Dezember des Berichtsjahres 2739 eigene und 435 fremde Mietwohnungen sowie 381 Wohnplätze in fünf Studentenwohnheimen. Zudem werden insgesamt 248 gewerbliche Einheiten und 2315 Stellplätze, davon rund die Hälfte in Garagen oder Tiefgaragen, von der Genossenschaft verwaltet.
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