„Sprachrohr der Frauen“ – Angelika Niebler MdEP und Anja Weisgerber MdB bei Frauen-Union in Ochsenfurt Rund

(v.l.) Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP, FU-Landesvorsitzende und Stv. CSU-Parteivorsitzende, Manuela Löwinger, FU-Ortsvorsitzende in Ochsenfurt, Bezirksrätin Elisabeth Schäfer, FU-Kreisvorsitzende, und Dr. Anja Weisgerber MdB, FU-Bezirksvorsitzende. (Foto: FU Unterfranken)
Rund 70 Frauen und einige Herren sind der Einladung der Frauen-Union der CSU in den Bürgerkeller in Ochsenfurt zu „Angelika Niebler direkt“ gefolgt. In diesem Format stand die FU-Landesvorsitzende und Stv. CSU-Parteivorsitzende, Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP, den Anwesenden Rede und Antwort. Die FU-Ortsvorsitzende Manuela Löwinger und die FU-Kreisvorsitzende, Bezirksrätin, Elisabeth Schäfer begrüßten die Gäste in Ochsenfurt. Die FU-Bezirksvorsitzende Dr. Anja Weisgerber lobte die Arbeit der Damen vor Ort: „Mit mehr als 2000 Mitgliedern sind wir die mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft der CSU in Unterfranken. Ohne diese breite Basis und all die engagierten Damen in den Orts- und Kreisverbänden wären wir nicht so durchsetzungsfähig, wie wir es sind. Mit einer großen Kampagne und einer Unterschriftenaktion mit 27.000 Unterzeichnern ist es uns so gelungen, die CSU von unseren Argumenten zu überzeugen und die Mütterrente und damit mehr Gerechtigkeit für Frauen, die Kinder groß gezogen haben, durchzusetzen.“ Seit dem 1. Juli 2014 erhalten Frauen, die vor 1992 Nachwuchs bekommen haben, nicht mehr nur einen, sondern zwei Rentenpunkte für die Kindererziehung gutgeschrieben. Mütter mit jüngeren Kindern erhalten drei Rentenpunkte. „Jedes Kind ist die gleiche Rente wert, daher werden wir weiter kämpfen, um die Gerechtigkeitslücke vollends zu schließen“, so Weisgerber weiter. Niebler knüpfte daran an: „Es erfüllt mich mit Stolz, Vorsitzende der größten politischen Frauenorganisation in Bayern zu sein. Wir sind das Sprachrohr der Frauen und haben die Stärke unsere Positionen politisch durchzusetzen.“ Hierbei verwies sie auf die Reform des Sexualstrafrechts. „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Thema, das wir in der Frauen-Union seit Jahren intensiv begleiten und wir haben immer für schärfere Sanktionen plädiert. Nun wurde der Grundsatz ‚Nein heißt Nein‘ im Strafgesetzbuch verankert. Das ist ein Paradigmenwechsel. Mit der Reform schließen wir die Lücken im Sexualstrafrecht, womit das sexuelle Selbstbestimmungsrecht vollumfänglich geschützt wird.“, so Niebler. Die anwesenden Frauen nahmen die Gelegenheit wahr und stellten Prof. Dr. Niebler verschiedenste Fragen. Ein Schwerpunktthema war die Flüchtlingspolitik. Niebler erklärte: „Wir stehen zu unserer humanitären Verpflichtung, doch wir können nicht unbegrenzt Menschen aufnehmen, da die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft nicht unendlich ist“.
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