Sport- und Spielspaß in den Conn Barracks

Sport und Spiele begeistern BetreuerInnen und TeilnehmerInnen gleichermaßen. (Foto: Katrin Schauer)
Elvira Heunisch von der Asylsozialberatung der Diakonie hatte im Juli die spontane Idee, den Kindern und Jugendlichen in den Conn Barracks während der Ferien etwas Abwechslung und Spielmöglichkeiten anzubieten. Nur wann, wie, wo und mit welchen Mitteln? Da zur Freiwilligenagentur GemeinSinn bereits aufgrund des Projektes „Miteinander leben – Ehrenamt verbindet“ sehr gute Kontakte bestehen, war die Kooperation schnell geknüpft. Denn in dem Förderprojekt (lagfa bayern e.V.) wird versucht, Migranten über Sportangebote in Vereine zu integrieren. Deshalb stehen bereits Spielmaterialien zur Verfügung, die für einen Sport- und Spielespaß im Sommer bestens genutzt werden können. Beide Einrichtungen suchen nach freiwilligen BetreuerInnen.
Seit 7. August läuft das Freizeitprogramm, bei dem sowohl die TeilnehmerInnen als auch die BetreuerInnen viel Freude am Ausprobieren der verschiedenen Spielmaterialien haben. Bewegung und Straßenmalen beispielsweise wird zum kreativen Gemeinschaftserlebnis. Es wird gehüpft, geworfen, gedartet, gefangen, gelacht und ganz nebenbei Deutsch gelernt. Beim Ballspielen klappt das zum Beispiel wunderbar. Jede/r, die/der wirft, sagt: „Ich heiße … und komme aus …“. Sport baue Ängste ab und helfe Klein und Groß, aufeinander zuzugehen. Dass es funktioniert, sehe man an den Gesichtsausdrücken und es beweise sich durch die höflichen Gesten und das verantwortungsbewusste, gemeinsame Aufräumen. Zudem meldete sich gleich beim ersten Termin ein syrischer junger Sportler, der sich gerne im Verein engagieren möchte.
Elvira Heunisch und Katrin Schauer, Leiterin der Freiwilligenagentur, sind sich einig: Der Sport- und Spielespaß ist eine große Bereicherung für die Bewohner in den Conn Barracks. Das Angebot bietet Abwechslung und fördert das Miteinander innerhalb der Wohnblocks. Zudem bietet es die Chance, die Vermittlungsangebote in Sportvereine wahrzunehmen. Beide danken den freiwilligen BetreuerInnen für ihre Unterstützung. Ohne sie wäre das Ganze nicht durchführbar.
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