Sonniges Wetter sorgte für hervorragenden Zuspruch zur Stadtlauringer Gewerbeschau

22 Unternehmen zeigten ihre Dienstleistungen in der Festhalle und dem sich anschließenden Freigelände. Ein buntes Rahmenprogrmm mit einer Schauübung der Feuerwehr oder das fachgerechte Zerlegen eines Pkws rundeten das Programm ebenso ab, wie Kinderunterhaltung, beispielsweise durch Schminken.
Staatssekretär Gehard Eck hielt als Schirmherr die Festrede zur Eröffnung der Stadtlauringer Gewerbeschau. Er sparte nicht mit Lob für die Unternehmen. Das Gewerbe genieße Wertschätzung und sei das Fundament für die Zukunft. In weiten Teilen des Landes herrsche Vollbeschäftigung. Dies sei umso mehr beachtlich, weil vor 25 Jahren im Zuge der Schweinfurter Industriekrise die Region regelrecht an einem Abgrund stand. Doch die Stadt Schweinfurt und auch die Region hatten sich dieser riesigen Aufgabe gestellt und bei Arbeitslosenquoten von um die 2,5 Prozent sind heutzutage die niedrigsten Werte seit dem sogenannten Wirtschaftswunder in den 1960er Jahren.
Die A 70 und die A 71 haben sich zu pulsierenden Verkehrsadern für die Region entwickelt, zählte er ein weiteres Kriterium für das prosperierenden Wachstum auf. Auch Stadtlauringen profitiere davon und die Zubringerstraßen sind teilweise schon verbessert worden und auch künftig werde daran gearbeitet.
Bürgermeister Friedel Heckenlauer verdeutlichte die Schaffenskraft des heimischen Gewerbes an der ganz eigenen Krise, die mit der Schließung des Bekleidungsherstellers Dressler einher ging. 400 Arbeitsplätze gingen verloren und vor allem die heimische Wirtschaft hat diesen Verlust dergestalt aufgefangen, dass es im Markt Stadtlauringen heute wieder genauso viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gebe wie damals. Mit einer ganze Reihe an Förderprogrammen habe man von politischer Seite versucht, diesen Trend zu unterstützen und es freue ihn sehr, dass diese Bemühungen von Erfolg gekrönt zu sein scheinen. Neben dem Breitbandausbau sei es derzeit auch ein Investitionsprogramm von dem auch Privatleute profitieren. 241 Antragssteller haben Heckenlauers Ausführungen zur Folge bereits 12 Mio. Euro investiert, die mit insgesamt 1,3 Mio. Euro gefördert wurden.
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