Silberne Raute für den SV Rothhausen

Das Foto zeigt bei der Verleihung der silbernen Raute mit (v. li.): SV-Ehrenamtsbeauftragter Hilmar Kehl, stellvertretende Bürgermeisterin Judith Dekant, SV-Ehrenamtsbeauftragter Roland Beck, BFV-Ehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann und die SV-Vorsitzenden Bernd Müller, Fabian Wiener und Markus Röß.
Daniel Wiener

SV Rothhausen wurde mit der silbernen Raute des Bayerischen Fußball-Verbandes ausgezeichnet

Rothhausen (mel). Der SV Rothhausen hat im Rahmen seiner Weihnachtsfeier die silberne Raute des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) verliehen bekommen. Es sei ein Gütesiegel sagte Klaus Eisenmann, Kreisehrenamtsbeauftragter des BFV, das Vereinen verliehen wird, die sich in besonderem Maße um den Fußballsport verdient gemacht haben. Bewertet werden die Leistungen in den Bereichen Ehrenamt, Jugendarbeit und Breitensport.
Auch Rothhausen hatte sich von der steigenden Popularität des Fußballsports in der noch jungen Bundesrepublik mitreißen lassen und 1959 einen Sportverein gegründet, in dem es vor allem der Fußball war, der über die Jahrzehnte ausgeübt wurde, sagte Eisenmann. Und für einen Ort mit einer Größe von nur etwas über 400 Einwohnern war der Verein immer seiner Zeit etwas voraus. 1967 wurde ein Sportheim gebaut, das der gesamten Bevölkerung auch heute noch als Treffpunkt dient und als 1984 ein Rasenspielfeld eingeweiht wurde, spielten viele andere Vereine noch auf Hartplätzen.
In dieser Zeit hat der SV Rothhausen auch begonnen die Jugendarbeit in altersgerechte Klassen zu verteilen. Dazu waren zwar meist Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen nötig, Nachwuchsfußballer habe dies aber angespornt, sich dem Fußballsport zu verschreiben. Der SV Rothhausen habe es in dieser Zeit aber immer geschafft, die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen und Betreuungspersonal zu aquirieren. Dafür gebühre dem Verein ausdrücklicher Dank und Anerkennung, so Eisenmann in seiner Laudatio.
Es war ihm deshalb eine besondere Freude den Preis an die Ehrenamtsbeauftragten den Vereins, Ehrenvorsitzender Roland Beck und Hilmar Kehl, sowie dem dreiköpfigen Vereinsvorstand Bernd Müller, Fabian Wiener und Markus Röß, zu überreichen.
Für die Gemeinde Thundorf zollte stellvertetende Bürgermeisterin Judith Dekant Lob und Anerkennung. Der größte Vereins des Ortsteils sei das bindende Element innerhalb der Bevölkerung. Gerade durch die Jugendarbeit sei fast jede Familie in irgendeiner Weise in dem Verein involviert. Das hohe Engagement ermögliche es dem Verein sein Heim ohne Verpachtung in Eigenregie zu bewirtschaften.
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