„Schwabeder Handousa“ präsentierte perfekte Show im vollbesetzten Saal der DJK Schwebenried – Der Wilde Westen und die große Weltpolitik

Schwebenried (jf). Die erste Abendprunksitzung der Schwabeder Handousa im vollbesetzten Saal der DJK Schwebenried ging über die neue Bühne, die ab dieser Session zum festen Bestandteil gehört. Zusätzlich sorgt die neue Bühnenbeleuchtung für harmonische Akzente.
Diese nötigen Umbaumaßnahmen, sowie die aufwändige Gestaltung des Abends sind nur dank der tatkräftigen Unterstützung der ortsansässigen Sponsoren möglich, betonten die beiden Sitzungspräsidenten Klaus Pfeuffer und Volker Peter, die mit Wortwitz sehr souverän durch den Abend führten.
Der wilde Westen, so das Motto des Abends, bot genügend Spielraum für Anlehung an die große Weltpolitik, aber auch für so manches Drunter und Drüber aus der Gemeinde. Besonders gut gelang dies den beiden Feuerwehrmännern Benedikt und Andreas Hettrich, die Dank guter Beobachtungsgaben nicht nur die Macken und Ticks ihrer Nachbarn kennen, sondern auch das Für und Wider eines „Schwexit“, eines Austritts aus dem Schatten Arnsteins diskutierten. Aber auch ganz Alltägliches wurde zum Besten gegeben, wie die Krankheiten zweier Mütterchen (Christel Dürr und Sonja Vollmuth), die mit osteuropäischem Akzent für jedes Wehwehchen den passenden Facharzt kannten. Von den Schwierigkeiten des Tapezierens berichtete Gerold Rudloff, und auch der Gastauftritt der Gärtnerin Susanne Wölfling aus Schraudenbach, die einen Gartenzaunscheißer erwischte, sorgte für Lacher.
Die beiden M & Ms, Max Müller und Marius Kuhn, Gymnasiast und Realschüler, tauschten gegenseitig ihre Erfahrungen und Probleme aus. Das Praktikum und Schule war dabei ebenso Gegenstand, wie das weibliche Geschlecht. Selbst Sitzungspräsident Klaus Pfeuffer ging mit fränkischer Mundart, sehr zur Freude des Publikums, in die Bütt. Ebenfalls ein Highlight: Hauptmann Kueppers vom Veitshöchheimer Karnevalsclub, der werteorientiertes Handeln und Denken, insbesondere der Umgang mit dem Smartphone, auf äußerst unterhaltsame Art beleuchtete.
In der gut fünfstündigen Sitzung wechselten sich sehr gut gemischt die Auftritte in der Bütt mit den künstlerisch hochkarätigen Garde- und Schautanzeinlagen ab. Auch musikalisch, teils mit Livegesang von Sabine Schneider und Andreas Sauer, wurde der Abend sehr bunt und kurzweilig gestaltet. Das Finale und krönender Abschluss eines gelungenen Abends war der Schautanz des Männerballettes. Und so geht es im Fasching weiter: Am 10. und 11. Februar ist jeweils Prunksitzung, am Faschingssamstag Tanz, sowie Kinderfasching am Faschingsdienstag.
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