Sammler aus Nordrhein-Westfalen ist ganz heiß auf ein Hagenmeyer-Kartenspiel von 1970 – Die Suche führte nach Schweinfurt

Dieter Engler mit einigen seiner Sammelstücke. In Schweinfurt möchte er ein Kartenspiel von 1970 aufstöbern, das auf seiner Rückseite wie das kleine Foto aussieht.
n Schweinfurt (el) Es gibt sie zwar schon seit 1988 nicht mehr, die Brauerei Hagenmeyer, doch ihr Ruf hallt bis heute nach. – zumindest bei Sammlern. Einer ist Dieter Engler, Polizeihauptkommissar aus dem westfälischen Haltern. Und so wie des der 63-jährige bei der Polizei gelernt hat, forscht er mit akribischem Spürsinn nach. Und zwar nach Kartenspielen, von denen er inzwischen 6134 sein eigen nennt.
Das ist schon eine ganze Menge, doch auf eines hat er es besonders abgesehen. Es handelt sich um das um 1970 als Werbegeschenk herausgegebene 32er-Blatt der Brauerei Hagenmeyer, das ursprünglich wohl 36 Blatt umfasst haben dürfte. Engler wei0 aber nur zu genau, dass die bayerischen Schafkopfkarter gerne die „6er“ aus dem Kartenblock entfernt haben. Doch das wäre ihm auch egal, hauptsache die Suche ist am Ende erfolgreich.
Der Polizeihauptkommissar bezeichnet sich selbst als passionierten Skatspieler. Immerhin hat er es mit seiner Spielkunst bis in die Skat-Bundesliga geschafft. Doch nun ist er in eine Sackgasse geraten. In Schweinfurt ist er – wie er es in seinem „Fahndungsaufruf“ beschreibt – bisher nur auf „kalte Fährten“ gestoßen. Nun soll der Schweinfurter Anzeiger helfen. Er hofft über diese Veröffentlichung doch noch an sein begehrtes Sammerstück zu kommen.
n Leidenschaftlicher Sammler
"Wertvoll wird vieles erst, wenn es rar geworden ist!“, ist eine der wesentlichen Erkenntnisse des leidenschaftlichen Sammlers, der es insbesondere auf die vielen Spielkarten mit Brauereiwerbung abgesehen hat.
Inzwischen weiß er viel über die 1988 vom Schweinfurter Brauhaus übernommene Brauerei Hagenmeyer. Etwa, dass diese 1832 von Johann Georg Scheuerlein gegründet wurde und erst 1848 an Georg Hagenmeyer überging, seitdem aber in Familienbesitz blieb. Leider ist auch sie dem großen Brauereisterben zum Opfer gefallen und selbst das Brauhaus hat diesen Trend nicht überlebt.
Das 1979 herausgegebene Kartenspiel beschreibt Engler wie folgt: a“auf weißem Untergrund sind zwei grün umrandete Vierecke, mittig steht „Hagenmeyer Pils“ in grün und in rot „immer wieder – Prost“, dazu die Telefonnummer.
Wer sich jetzt fragt, woher Dieter Engler überhaupt von diesem Kartenspiel weiß, den verweist der Sammler an die „Internationale Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittelsammlern“. Aus diesem speziellen Katalog erfuhr der Sammler von den Kartenspielen aus Schweinfurt.
Dieter Engler freut sich über jeden Anruf unter Tel.: 02364-12503. Bei einer erfolgreichen Vermittlung wird der Schweinfurter Anzeiger in jedem Fall über die weitere Geschichte berichten.
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