Rothosen feiern dritten Sieg in Folge

Mit 2:0 besiegten die Würzburger Kickers am gestrigen Abend den VfL Bochum. die Rothosen feierten damit nicht nur ihren dritten Sieg in Folge, sondern auch den ersten Zweitligaspiel in einem Heimspiel nach 38 Jahren.
Auf fünf Positionen hat Coach Hollerbach die Mannschaft gegenüber dem Pokalspiel gegen Braunschweig verändert. Unteranderem kehrte Taffertshofer nach Rotsperre zurück, blieb aber unter seinem Leistungsvermögen. Erstmals präsentierte sich Neuzugang Junior Diaz seinen Fans, der Costa Ricaner war aber in manchen Szenen noch zu ungestüm.
Das Spiel begann ungewohnt, mit einem Würzburger Sturmlauf. Bereits nach 90 Sekunden hatte Elia Soriano die erste große Chance. Bochums Torhüter Riemann war bereits überlupft, der Ball ging jedoch am Gehäuse vorbei. Es dauerte bis zur2 20. Minute, ehe sich die Gäste ebenfalls auf ihre Offensive besannen. Nun war es Bochum, das seinerseits das mehr Spielanteile hatte. Großes Glück für die Rothosen in der 45. Minute. Der überragende Schoppenhauer konnte Kevin Stöger nur mit unlauterem Mittel im 16er stoppen, die Pfeife von Schiedsrichter Alexander Sather blieb aber stumm.
Der Beginn der zweiten Halbzeit war eine Kopie aus den letzten Minuten der ersten Hälfte. Bochum übernahm die Initiative und konnte in der 47. Minute einen Pfostenschoß durch Nils Quaschner verzeichnen. Würzburg verlegte sich auf Konter. Einen davon initierte Tobias Schick (63.) sein Zuspiel fand Elia Soriano und der Deutsch-Italiener legte den Ball elegant per Seitfallzieher in das Bochumer Gehäuse.
Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch eine Mannschaft nach vorne, der VfL Bochum. Das Team von Trainer Verbeek drängte auf den Ausgleich, Würzburgs Defensive um Clemens Schoppenhauer, Sebastian Neumann und Keeper Wulnikowski leistete Schwerarbeit. Doch die Minuten verbannen, Bochum verfiel in Hektik. Bernd Hollerbach machte seine taktischen Auswechslungen, Kurzweg kam für Diaz und Marco Königs für den Torschützen Elia Soriano. Es lief bereits die 92. Minute als die 10 473 Zuschauer, darunter Fürths Trainer Ruthenbeck, einen Konter der Rothosen sagen. Nejmeddin Daghfous sprintete auf der linken Außenbahn auf und davon. Seinen Querpass nahm der Ex-Bochumer Rico Benatelli an und schlenzte den Ball unter dem Körper von Geburtstagskind Manuel Riemann hindurch zum 2:0 in das Bochumer Gehäuse. Tor- und Schlusspfiff gingen im ohrenbetäubenden Jubel der Kickers-Fans unter. Die Kickers hatten nach 38 Jahren ihren ersten Zweitliga-Heimsieg in trockenen Tüchern. Glücklich, aber nicht unverdient ob der gezeigten Leistung wie ein zufriedener Kickers-Coach Bernd Hollerbach ausführte.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.