Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 19.06.2017 - Zwei Autos mutwillig beschädigt

Aus dem Stadtgebiet


Zweimal Diebstahl an Fahrzeugen bei Autohaus im Maintal

Das BMW Autohaus im Gewerbegebiet Maintal wurde in der Nacht zum Sonntag von Autoteiledieben heimgesucht.
Das entwendete Diebesgut hat einen Wert von rund 2000 Euro.
Am Sonntag um 2.30 Uhr bemerkte der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bei seinem Kontrollgang, dass an zwei Autos auf dem Freigelände Teile entwendet worden sind.
Ein Pkw Mini stand nur noch auf den Bremsscheiben, da die Diebe alle vier Räder komplett mitgenommen haben.
Später konnte von der Streife in der Nähe davon ein weiterer Mini gesichtet werden, an dem beide Außenspiegel fachmännisch abmontiert worden sind.
Dies dürfte auch den Reifendieben zuzuschreiben sein.


Diebstahl aus einem Auto

Den Leichtsinn einer Autobesitzerin machte sich am Samstagnachmittag ein Unbekannter zu Eigen.
Die Rentnerin hatte ihr Fahrzeug auf dem John-F.-Kennedy-Ring beim Volksfest zwischen 14 und 16.30 Uhr abgestellt.
Bei offenem Fenster hatte sie ihre Geldbörse auf dem Beifahrersitz abgelegt.
Bei der Rückkehr zum Auto fehlte diese, mitsamt Bargeld und Plastikkarten.
Der Diebstahlsschaden wird mit 200 Euro angegeben.


Einbruch in einen Sanitärladen

Aus der Rudolf-Diesel-Straße 28 wurde am frühen Montagmorgen ein Einbruch in das dortige Bürogebäude einer Sanitärfirma zur Anzeige gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen fiel den Einbrechern lediglich eine kleinere Geldkassette mit überwiegend Münzgeld in die Hände.
Dem gegenüber steht der angerichtete Sachschaden von bis zu 1000 Euro.
Gegen 3.15 Uhr stellte der Fuhrparkleiter den Einbruch fest.
Den Spuren nach mindestens zwei Personen haben an einem an dem Verkaufstrakt angeschlossenen Bürogebäude ein Fenster eingeschlagen oder eingeworfen. Mit Hilfe eines vermutlich mitgebrachten Werkzeugs ist es ihnen dann irgendwie gelungen, durch das Loch zu greifen und die Entriegelung zu lösen. Zuvor hatten sie noch den heruntergelassenen Rollladen zur Hälfte heruntergerissen. Nach dem Einsteigen und dem Absuchen fiel ihnen dann lediglich die Geldkassette in die Hände. Ersten Ermittlungen zur Folge dürfte sich hier aber kein größerer Geldbetrag befunden haben.
Nach dem Entleeren wurde sie neben dem beschädigten „Einstiegsfenster“ wieder weggeworfen.
Als mögliche Tatzeit stehen jetzt die drei Nächte zwischen Freitag und Montag im Raum.
Wer in den fraglichen Nächten an oder bei der Firma entsprechende verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, möge sich bitte beim Ermittlungsdienst der Inspektion melden.


Verkehrsgeschehen:


Betrunkener Radfahrer leistet erheblichen Widerstand

Gegen einen erheblich betrunkenen Fahrradfahrer laufen seit dem frühen Sonntagmorgen mehrere Strafverfahren, diese lesen sich wie folgt:
Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Fahrraddiebstahl, falsche Verdächtigung, Verleumdung, Körperverletzung und Beleidigung.
Gegen 4.22 Uhr sollte der 15-jährige Fahrradfahrer in der Niederwerrner Straße zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten werden.
Er war zuvor aufgefallen, wie er die gesamte Gehwegbreite für sich in Anspruch nahm und auch keinerlei Beleuchtung eingeschaltet hatte.
Die Anhaltezeichen der Polizeibeamten ignorierte der junge Mann zunächst und versuchte zu flüchten. Aufgrund seines Allgemeinzustandes, bei der Kontrolle danach stellten sich dann sowohl deutliche Auffälligkeiten für eine Alkohol- sowie eine Drogenbeeinflussung ein, dauerte die Flucht aber nicht lange, bis er gestellt werden konnte.
Hierbei zeigte er sich sofort total aggressiv und versuchte ständig wegzurennen. Erst nach dem Anlegen der Handfesseln, gegen welche er sich stark zur Wehr setzte, konnte er zumindest einigermaßen zur Raison gebracht werden.
Auf dem Transport zur Dienststelle und auch während der weiteren Maßnahmen lehnte er jegliche Alkohol- oder Drogentests ab, versuchte ständig nach den Beamten zu schlagen und beleidigte sie auch unaufhörlich. Die erforderliche Blutentnahme, gegen die er sich auch massivst wieder wehrte, konnte erst nach einigen Anstrengungen durch einen hinzugerufenen Arzt vorgenommen werden. Dabei zogen sich zwei Beamten leichte Verletzungen zu.
Mehrere Indizien deuten auch darauf hin, dass das von ihm benutzte Fahrrad nicht sein Eigentum ist. Deshalb wurde es sichergestellt und in der Verwahrgarage asserviert. Es handelt sich um eines in den Farben Schwarz und Lila.
Wer seit der Samstagnacht ein so beschriebenes Fahrrad vermisst, möge sich bitte umgehend bei der Polizei melden.

Nach der Beendigung aller erforderlicher Maßnahmen wurde der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Jugendliche an eine Erziehungsberechtigte überstellt.
Das Jugendamt wird über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Entweder an der Wüstenfeldstraße 3 oder am Matthias-Grünewald-Ring 52 ist ein schwarzer Peugeot 207 von einem bisher noch unbekannten Verkehrsteilnehmer und seinem Fahrzeug angefahren und beschädigt worden. Die Höhe des Schadens beträgt 500 Euro.
Der mögliche Unfallzeitraum erstreckt sich auf die Zeit zwischen Freitag- und Samstagnachmittag.
Die hintere Stoßstange des Peugeot zieren nun mehrere Kratzer und Eindellungen.



Aus dem Landkreis



Nachtrag zum Pressebericht vom Sonntag, Schraudenbacher Bierwoche

Täter einer Sachbeschädigung meldet sich selbst

Hier nochmals der Pressebericht im Auszug:

An einem Pkw wurde durch einen Unbekannten das hintere Kennzeichen an einem koreanischen Kleinwagen aus der Halterung gerissen und mitgenommen bzw. weggeworfen. Das Kennzeichen konnte der Halter des Pkws jedenfalls nicht mehr finden und auch ein kleiner Schaden war am Pkw festzustellen. Einsatzörtlichkeit war hier die Stettbacher Straße, als Tatzeit dürfte der Freitag auf Samstag in Fragen kommen.

Vermutlich vom schlechten Gewissen geplagt, hat sich der Täter bei seinem Opfer am Samstagnachmittag zunächst telefonisch und danach auch noch persönlich gemeldet. Hierbei gab der dem Autobesitzer auch das zuvor entwendete Kennzeichen wieder zurück.
Der 21-jährige Wernecker führte seine Handlungen auf seine starke Alkoholisierung zur Tatzeit zurück.
Das schützt ihn aber jetzt nicht vor einer Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft wegen Diebstahls und Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug. Ob seine Reue strafmildernde Auswirkungen haben wird, das obliegt jetzt der Staatsanwaltschaft.


Diebstahl von Dekorationsgegenständen
Schraudenbach

Höchstwahrscheinlich Besucher der Bierwoche sind für einen Diebstahl verantwortlich, der sich in der Nacht zum Sonntag in der Stettbacher Straße 2 zugetragen hat.
Wie das Opfer bei der Anzeigeerstattung angab, fiel ihr in den Morgenstunden des Sonntags auf, dass aus ihrem Vorgarten diverse Dekorationsgegenstände fehlen.
Dabei handelt es sich um einige Solarleuchten, Blumenfiguren und Verzierungen. Der Täter musste nicht einmal das Grundstück dazu betreten, sondern er griff dazu einfach über das Gartentor.
Der Beutewert beträgt 365 Euro.


Zwei Autos mutwillig beschädigt
Forst

Aus der Schonunger Straße 27 und der Kirchstraße 6 sind von der Samstagnacht jeweils mutwillige Beschädigungen an zwei vor den jeweiligen Anwesen abgestellten Fahrzeugen am Sonntag zur Anzeige gebracht worden.
Vor der erstgenannten Adresse „erwischte“ es einen silbernen VW Touran. Hier versuchte der oder die Unbekannten das VW Emblem zu stehlen, was jedoch misslang; dafür zieren jetzt mehrere Kratzer die hintere Stoßstange.
Der geschätzte Schaden hier rund 250 Euro.
Und vor der Kirchstraße 6 war es ein schwarzer Mercedes, der angegangen worden ist. Hier schaffte es der Täter, den Mercedesstern abzubrechen und mitzunehmen.
Der Schaden dürfte hier in etwa den gleichen Betrag ausmachen, wie im „VW-Fall“.


Mehrere Fahrzeugteile gestohlen
Niederwerrn

Auf über 1000 Euro wird der Entwendungsschaden geschätzt, den ein Unbekannter bei seinem Diebstahl an einem Fahrzeug verursacht hat.
An dem auf dem Grundstück des Nordring 43 abgestellten VW baute der Dieb die Stoßstange, die Scheinwerfer, sowie weitere Teile aus dem Motorraum aus, nachdem es ihm gelungen war, die Motorhaube zu öffnen.
Als Tatzeit wird die Nacht von Samstag auf den Sonntag geführt.


Jagdwilderer unterwegs?
Schwebheim

Ein örtlicher Jagdpächter erstattete am Sonntagnachmittag eine Diebstahlsanzeige bei der Polizei. Bei dem Diebesgut handelt es sich um ein Reh. Dessen Wert ist mit 150 Euro angegeben worden.
Wie der Jäger bei seiner Anzeige schilderte, fand er am vergangenen Donnerstagvormittag einen größeren Blutfleck auf der Kreisstraße 28 zwischen Schwebheim und Grettstadt. Neben dem Fleck lagen diverse Innereien, die eindeutig von einem Reh stammen.
Auf Grund des Gewichts des Tieres scheint es unmöglich zu sein, dass es von einem anderen Wildtier mitgezogen oder weggeschleppt worden sein kann.
Ob das Tier nach einem vorausgegangenen Wildunfall getötet und dann mitgenommen oder von einem Unbekannten rechtswidrig geschossen oder sonst wie erlegt worden ist, kann jetzt nur gemutmaßt werden.


Herumfliegende Ackerfolie löst Großeinsatz aus
Hirschfeld

Eine durch den Wind von einem Feld losgelöste größere Ackerfolie hat am Sonntagnachmittag beinahe zwei Stunden lang einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Wasserwacht ausgelöst. Vor Ort befand sich auch der Kreisbrandrat und in der Luft kreisten hierfür noch zwei Hubschrauber vom Rettungsdienst und der Polizei. Beide waren mit Wärmebildkameras ausgestattet.
Kurz nach 15 Uhr ging über einen Handyanruf bei der Polizeieinsatzzentrale der Notruf ein, wonach ein Gleitschirmflieger in einiger Entfernung der Schleuse Garstadt abgeschmiert sein soll. Später wurde die Absturzstelle in Richtung des Vogelschutzgebietes am Bauernsee bei Heidenfeld revidiert.
Die Rettungsdienste waren mit annähernd 90 Personen im Einsatz. So nach und nach gingen Hinweise ein, dass es sich bei dem vermeintlichen Gleitschirm eventuell auch um eine Feld- oder Ackerfolie handeln könnte. Ein Mitteiler sprach dann später von einer riesigen Folie, die in einem der umliegenden Seen versank. Sie konnte aus der Luft gesichtet und später geborgen werden, um jegliche Eventualitäten auszuschließen. Danach konnte Entwarnung gegeben werden.

Aus gegebenem Anlass bittet die Polizei alle Acker- und Gemüsebauern, ihre Folien immer gut zu sichern, um solche kostenträchtigen Einsätze, die letztendlich der Steuerzahler zu „blechen“ hat, auf ein Minimum zu reduzieren beziehungsweise gänzlich ausschließen zu können.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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