Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 01.12.2016

Aus dem Stadtgebiet


Diebstahl in einer Schule


Zwischen Freitagmittag vergangener Woche und Montagnachmittag dieser Woche hat sich im Bayern Kolleg in der Florian-Geyer-Straße 13 ein Diebstahl aus einer Geldkassette zugetragen. Zu einem möglichen Täter sind derzeit noch keine Hinweise bekannt. Im angegebenen Zeitraum hat sich der Dieb auf bisher nicht bekannte Weise Zugang zum Raum der Schülermitverwaltung verschafft. Entweder durch Zufall oder durch Insiderwissen öffnete er genau den Schrank, in dem eine Geldkassette aufbewahrt wird. Er brach danach die verschlossene Kassette auf und entnahm daraus geschätzte 150 Euro. Anschließend entsorgte er die Geldkassette im Abfalleimer der Herrentoilette.


Flüchtender Bettler rennt Kundin in Drogeriemarkt um - Opfer mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus

Ein vor einem Ladendetektiv ausreißender Bettler hat am Mittwochnachmittag bei seiner Flucht eine unbeteiligte Kundin umgerannt. Das Opfer stürzte dadurch so unglücklich zu Boden, dass sie nach einer Bewusstlosigkeit vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden musste.
Der Bettler entkam.
Kurz nach 15 Uhr wurde der Bedienstete des Drogeriemarktes in der Spitalstraße auf den südländisch aussehenden Bettler im Untergeschoß des Geschäftes aufmerksam. Weil betteln in den Geschäftsräumen untersagt ist, nahm er den Unbekannten mit ins Büro, um die Personalien festzustellen und ein schriftliches Hausverbot erteilen zu können. Auf der Rolltreppe zum Erdgeschoß entriss sich der Unbekannte aber und rannte sofort Richtung Ausgang. Der Detektiv schnitt ihm jedoch den Fluchtweg ab und konnte ihn am Ausgang wieder einholen. Ohne Rücksicht auf Verluste rannte der Bettler den Bediensteten nun um. Das gleiche Schicksal ereilte auch noch eine 75-jährige Kundin, die im selben Moment das Geschäft betreten wollte. Auch sie rannte er um und verschwand danach in der Spitalstraße.
Während der 58-jährige Bedienstete durch diese Aktion glücklicherweise unverletzt blieb, fiel die Rentnerin aus dem Landkreis Haßberge auf den Hinterkopf und wurde ohnmächtig. Ein weiterer Kunde leistete eine Erstversorgung, bis der Rettungsdienst eintraf. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ist gegen den unbekannten Flüchtenden eingeleitet worden.
Beschreibung des Bettlers:
Er war etwa Mitte 20 und rund 1, 70 Meter groß; südländisches Aussehen; hatte modernen Haarschnitt mit dunklen Haaren; bekleidet mit Bluejeans, blau-grünem Pullover und schwarzer Jacke; alles in allem hatte der Täter ein gepflegtes Äußeres


Ausländer klaut ohne weitere Barmittel zu haben

Ein slowakischer Ladendieb ist am Mittwochnachmittag von einem Bediensteten eines Supermarktes in der Hauptbahnhofstraße erwischt worden.
Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen bei Gericht, einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Beschuldigtenvernehmung ist er wieder entlassen worden. Ein Diebstahlsverfahren wurde eingeleitet. Kurz nach 16 Uhr ist man im Supermarkt auf den 27-Jährigen aufmerksam geworden. Nachdem er an der Kasse einige Kleinartikel bezahlte, die diversen Gegenstände im Gesamtwert von 40 Euro, die er sich zuvor in seine Kleidung gesteckt hatte jedoch nicht, wurde er angehalten und mit ins Büro genommen. Bei der Diebstahlsaufnahme durch die Polizei wurde festgestellt, dass der Beschuldigte keinen Wohnsitz in Deutschland hat. Deshalb musste die Staatsanwaltschaft bezüglich der weiteren Vorgehensweise benachrichtigt werden. Aufgrund fehlender weiterer Barmittel beim Beschuldigten sind die eingangs beschriebenen Maßnahmen festgelegt worden. Danach erfolgte seine Entlassung.


Auf dem Weihnachtsmarkt bestohlen worden

Den Besuch des Weihnachtsmarktes am gestrigen Mittwoch hat sich eine 44-Jährige mit Sicherheit anders vorgestellt. Ihr wurde nämlich dort das 870 Euro teure IPhone gestohlen. Gegen 18 Uhr schlenderte die Frau über den Markt. Bei einem Glühweinstand angekommen, wollte sie sich noch ein Heißgetränk bei der Kälte gönnen. Hier bemerkte sie zu ihrem Erschrecken, dass ihr erst wenige Tage zuvor gekauftes IPhone 7 nicht mehr in der rechten Jackentasche steckte.
Einen Verlust schloss sie definitiv aus. Vom Diebstahl hat sie rein gar nichts mitbekommen.


Ruhestörungs- und Beleidigungsanzeige führt zum Auffinden von Rauschgift und Ausnüchterung in einer Haftzelle

Der lange Atem des Gesetzes hat am späten Mittwochnachmittag mal wieder gnadenlos zugeschlagen. Weil ein 28-jähriger Amtsbekannter seine Mitbewohner in der Albertistraße am Mittwochnachmittag zunächst mit überlauter Musik peinigte und danach eine Beschwerdeführerin auch auf das Übelste beleidigte, konnte die Polizei im Rahmen der späteren Sachbearbeitung Drogen bei ihm auffinden.
Es wurden diverse Strafverfahren gegen den Deutsch Kasachen eingeleitet.
Die Story begann um 16.30 Uhr, als sich eine Mitbewohnerin, und das nicht zum ersten Mal, über die unerträglich laute Musik aus dessen Wohnung bei der Polizei beschwerte. Zuvor hatte sie schon selbst einen Versuch bei ihm unternommen, aber alles was sie bei dem Arbeitslosen erntete, waren üble Beschimpfungen und Beleidigungen. Als die Ordnungshüter einige Zeit später dort nach dem Rechten schauen wollten, war es mittlerweile ruhig in der Wohnung und der Proband öffnete ihnen nicht. Rund drei Stunden später ging eine erneute Ruhestörungsanzeige aus dessen Wohnung ein. Als die Beamten dieses Mal dort erschienen, stand die Wohnungstür einen spaltbreit offen. Beim Betreten der Wohnung machte der Endzwanziger auf die Beamten einen nicht zurechnungsfähigen und verwirrten Eindruck. Augenscheinlich schien er deutlichst unter Betäubungsmitteleinfluss zu stehen. Die Wohnung zeigte einen total verwahrlosten und verwüsteten Eindruck. Nach dem Eintreten zerstörte der Mann weiteres Mobiliar und Einrichtungsgegenstände. Daraufhin erfolgte seine Festnahme. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung mit weiteren Polizeikräften wurde Cannabis und Haschisch aufgefunden und sichergestellt. Anschließend wurde der Beschuldigte zur Polizeiwache transportiert und ausgenüchtert.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf


Von der Sparkassen Zweigstelle in der Walther-von-der-Vogelweide-Straße 1 ist am Mittwoch Anzeige wegen Unfallflucht erstattet worden. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf 1500 Euro beziffert. Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag ist der noch unbekannte Lenker eines ebenfalls noch unbekannten Fahrzeugs gegen den Edelstahl Handlauf vor dem Gebäude gestoßen. Dadurch wurde er stark eingedellt und verbogen. Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen ist der Verursacher anschließend von der Schadensstelle geflüchtet. Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise auf ihn ein.


Fahrradfahrerin stand erheblich unter Strom

Der Genuss von Alkohol scheint einer Frau nicht ganz fremd zu sein, die am frühen Donnerstagmorgen von der Polizei kontrolliert worden ist. Die Fahrradfahrerin pustete nämlich 1,72 Promille ins Testgerät. Nun läuft ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen sie. Kurz vor 1 Uhr schloss eine Funkstreifenwagenbesatzung in der Dittelbrunner Straße auf eine vorausfahrende Fahrradfahrerin auf. Die nutzte für ihr Weiterkommen die komplette Breite des Gehweges aus und drohte immer wieder umzufallen. Nachdem sie nach einigen Schwierigkeiten endlich angehalten werden konnte, schlug den Beamten sofort ein Schwall alkoholgeschwängerter Atemluft ins Gesicht. Die lallende und stark schwankende 55-Jährige wurde, nachdem ihr Drahtesel am Kontrollort versperrt abgestellt worden ist, anschließend in die Polizeiwache transportiert. Hier führte ein hinzugerufener Arzt später eine Blutentnahme durch. Nachdem sie in der Folge wieder einigermaßen bei Sinnen war, erfolgte ihre Entlassung.



Aus dem Landkreis


Weihnachtsdekoration fängt zu brennen an - von selbst wieder ausgegangen
Gochsheim


Glück im Unglück hatte ein knapp 10-jähriges Mädchen beim Dekorieren ihres Kinderzimmerfensters in der Sennfelder Gasse am Mittwochnachmittag. Als sie eine Kerze dazu anzündete, fing die Dekoration drumherum zu brennen an, ging aber glücklicherweise von selbst wieder aus. Gegen 14.20 Uhr kam die zu dieser Zeit allein Zuhause weilende Schülerin auf die Idee, die Fensterbank ihres Kinderzimmers weihnachtlich zu dekorieren. Dazu stellte sie auch eine Kerze dazu und zündete sie nach der Fertigstellung auch an. Als sie für kurze Zeit das Zimmer verließ, entzündete die Kerze die daneben stehende Dekoration. Als sie zurückkam und das sah, ergriff sie Panik und sie rannte aus der Wohnung um Hilfe zu suchen. Dabei fiel auch noch die Wohnungstür ins Schloss. Die herbeieilenden Gochsheimer Floriansjünger öffneten die Tür und konnten gleich darauf Entwarnung geben. Das Schicksal hatte es so gewollt, dass das kleine Feuer von selbst wieder ausgegangen ist. So ist lediglich an der Fensterbank und dem Fensterrahmen ein Schaden von zirka 1500 Euro entstanden. Zwischenzeitlich war auch die Mutter an die Unglücksstelle geeilt. Mit beiden wurde anschließend ein klärendes Gespräch geführt.


Zwei Personen mit Rauschgift festgenommen
Gochsheim


Einen guten Fang machten Polizeibeamte am frühen Donnerstagmorgen in der Schweinfurter Straße. Bei der Kontrolle eines Fiat Doblo mit auswärtigem Kennzeichen und den beiden Insassen konnten sie Marihuana und Amfetamin auffinden und sicherstellen. Gegen die beiden Beschuldigten wird jetzt wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Gegen 1.10 Uhr wurde die Streifenwagenbesatzung auf den neben seinem Fahrzeug stehenden 30-Jährigen aufmerksam. Bei seiner anschließenden Kontrolle wurde eine deutliche Drogenbeeinflussung festgestellt. Eine anschließende Durchsuchung von der Person und seinem Fahrzeug führten sodann zur Auffindung von Marihuana und Amfetamin. Während er das bei ihm gefundene Rauschgift als sein eigenes betrachtete, widersprach er dem Besitz der im Auto gefundenen Drogen. Diese würden wiederum seinem 3 Jahre älteren Kumpel gehören, der kurz darauf am Fahrzeug erschien und auch festgenommen worden ist. Beide Beschuldigte wurden anschließend zur weiteren Sachbearbeitung zur Schweinfurter Polizeiwache transportiert. Weil es sich bei dem Jüngeren um einen ausländischen EU-Bürger handelt, wurde die Staatsanwaltschaft informiert. Von dort aus wurde zur Wahrung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Eurobereich verfügt, die der Beschuldigte hernach einbezahlte. Nach dem Abschluss der Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.


Verkehrsgeschehen:


Frontscheibe zugefroren - Unfall mit 20 000 Euro verursacht
Waigolshausen


Weil sich die Frontscheibe an seinem Seat Altea während der Fahrt am Mittwochmorgen wieder stark beschlagen hat, hat ein 60-Jähriger in der Brunnenstraße einen Unfall verursacht, bei dem an beiden Fahrzeugen augenscheinlich wirtschaftlicher Totalschaden in geschätzter Höhe von 20 000 Euro entstanden ist. Gegen 8.10 Uhr fuhr der Rentner los, nachdem er zuvor seine Scheiben von Eis befreit hatte. Kurz darauf beschlugen sie innen wieder, so dass er einen am Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Renault Twingo komplett übersah und ungebremst auf ihn auffuhr. Beide Fahrzeuge waren hernach nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.