Oh Mann!

(Foto: Foto: privat)

Heute im Interview: Oliver Schulze, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler für die Wahl in Sennfeld am Sonntag, 26. November

Herr Schulze, an was erinnern Sie sich, wenn Sie an ihre Kindheit zurückdenken?.
Ich hatte das große Glück in meinem Heimatort Sennfeld eine schöne und sorgenfreie Kindheit erleben zu dürfen. Geboren und aufgewachsen in der Krautgasse zwischen der Evangelischen Kirche und den Gemüsegärten, konnte ich erste, bis heute andauernde Freundschaften knüpfen. Unsere Dorffeste, wie zum Beispiel die Kirchweih und das Erntedankfest, waren und sind für mich ein jährliches Highlight. Schon meine Eltern und Großeltern waren im Trachtenverein aktiv. Dadurch habe auch ich früh Spaß und Freude an den traditionellen Plantänzen gefunden und konnte es kaum erwarten selbst einmal bei der Kirchweih als Planbursche mitzumachen. Einen Großteil meiner Kindheit verbrachte ich im evangelischen Kindergarten, auf den Spielplätzen, in unserer schönen Flur und auf dem Sportplatz

Wie verlief ihre berufliche Laufbahn?
Nach der Grundschule und dem Besuch des Alexander –von- Humboldt-Gymnasiums, welches ich mit dem Abitur abschloss, habe ich mich bewusst für eine fundierte Ausbildung bei einer regionalen, bis heute in Sennfeld ansässigen Genossenschaftsbank entschieden. Im Anschluss folgte mein berufsbegleitendes fünf semestriges Studium zum Bankfachwirt (BC) und meine zusätzliche Fortbildung zum Firmenkundenberater. Hier bin ich bis heute für die kleinen und mittelständischen Unternehmen unserer Region ein fairer und verlässlicher Partner. Freude bereitet mir in meinem Beruf auch, Familien bei der Verwirklichung ihres Traumes vom Eigenheim zu unterstützen..

Wie engagieren Sie sich neben den passiven Mitgliedschaften aktiv in Sennfeld?
Mein Motto: „Mittendrinn statt nur dabei“. Ich habe Spaß am aktiven Mitwirken von der Planung bis zur Umsetzung. Das Kindergartenfest, das Krautgassenfest, die Kirchweih sowie etliche Veranstaltungen der SG Sennfeld in der Vergangenheit. Aber auch neue von uns ins Leben gerufene Veranstaltungen des Gewerbevereins, wie der „White Brunch“ sowie unsere regelmäßigen Netzwerktreffen gestalte ich aktiv mit. Seit 2012 stehe ich als stellvertretender Vorsitzender in der Verantwortung unseres Sennfelder Gewerbevereins. In den zurückliegenden Jahrzehnten durfte ich als Revisor, Spieler, Jugendtrainer und Abteilungsleiter für die Fußballabteilung der SG Sennfeld über viele Jahre ehrenamtlich zum Wohle des Vereins beitragen. Das Amt des Gemeinderats übe ich mit großer Freude und stetem Engagement aus. Es ist für mich wichtig an entscheidender Stelle in unserem Rathaus die Geschicke unserer Gemeinde mitzulenken und zu gestalten. Dies stellt seit einigen Jahren einen weiteren, wichtigen Teil meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten dar. Es ist sehr schön zu wissen, dass sich der persönliche aktive Einsatz im Einzelnen für die Gemeinschaft lohnt und Früchte trägt immer unter der Überschrift – Nicht nur Mitreden sondern auch Mithelfen.

Wie definieren Sie für sich den Begriff „Heimat“?
Heimat ist für mich mehr als nur ein Gefühl. Heimat ist für mich Zuhause, meine Familie, unsere Nachbarschaft und Freunde und nicht zuletzt unsere dörfliche Gemeinschaft, die Kultur und Tradition. Heimat ist für mich meine Sprache mitsamt meinem Dialekt. Sie ist meine Verbindung zu unserer Geschichte. Es ist die unbeschreibliche Empfindung aus dem Urlaub zurückzukommen und den Kirchturm zu sehen. Als junger Familienvater ist es mir wichtig meiner Tochter den Wert von Heimat ebenso mit auf dem Weg zu geben.

Beschreiben Sie doch ihre Ambitionen als Bürgermeisterkandidat.
Seit einigen Jahren darf ich nun mein Wissen und Können sowie meine umfangreichen Erfahrungen in unseren Sennfelder Gemeinderat einbringen. Hier treffe ich mit der Fraktion unserer Freien Wähler im Gesamtgremium Entscheidungen, die unseren Ort gestalten und weiter nach vorne bringen. Als Bürgermeister setze ich auf Transparenz, Ehrlichkeit, Bürgernähe, Fortschritt sowie Traditionserhalt. Sennfeld muss weiterhin in der Spitze unserer 29 Landkreisgemeinden agieren. Um dies zu gewährleisten, will ich an die bislang gewinnbringende Kommunalarbeit anknüpfen und weitere neue und wichtige Akzente setzen. Ich habe den nötigen Willen, die Energie und die ausreichende Zeit, mit meinen 38 Jahren, das Amt des Bürgermeisters auszuüben.
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