Oh Mann!

(Foto: Foto: privat)

Heute im Interview: Suat Tuncer, Generalvertreter der Signal Iduna-Niederlassung in Schweinurt und Organisator des Signal Iduna Cups für U-13-Junioren am 21. Januar in Grafenrheinfeld


Herr Tuncer, worin besteht ihre Aufgabe als Generalvertreter bei Signal Iduna?
Wir bieten ein breites und maßgeschneidertes Portfolio an Versicherungen für Privat- und Geschäftskunden an. Bekanntermaßen ist die Signal Iduna ein fußballbegeistertes Unternehmen, das unter anderem auch Borussia Dortmund unterstützt. Da mir die Nachwuchsarbeit sehr am Herzen liegt, reifte in mir die Idee, ein so noch nicht in Schweinfurt stattgefundenes Turnier für U-13 Junioren auszurichten. Signal Iduna als mein Arbeitgeber, hat mich dabei uneingeschränkt unterstützt und so ist der Signal Iduna Cup entstanden.

So ein Turnier macht viel Arbeit. Wer unterstützt Sie dabei?
Richtig, es steckt ein enormer Aufwand dahinter. Ich habe allerdings mit dem FC Schweinfurt 05 einen starken Partner gewonnen. Der Verein ist mir mit seiner großen Erfahrung natürlich eine wichtige Unterstützung. Mein Sohn spielt dort selbst in der U13 und so gab es von Haus aus schon gute Beziehungen.

Warum sind es gerade die U-13-Junioren, für die Sie dieses Turnier anbieten?
Das ist das Alter in dem sich die sprichwörtliche „Spreu vom Weizen“ trennt. Viele Kleinkinder sind schon begeisterte Fußballer und Fußball ist auch deswegen nach wie vor in Deutschland Sportart Nummer 1. Mit zunehmenden Alter verlieren aber erfahrungsgemäß viele Nachwuchskicker aus den verschiedensten Gründen die Lust. Mit 12 oder 13 Jahren ist dabei ein ganz entscheidendes Alter. Wer da noch mit viel Eifer dabei ist, kann es später zu einem erfolgreichen Fußballer bringen. Das muss ja nicht unbedingt die Bundesliga sein, auch unser höherklassiger Amateuersport erregt im lokalen Bereich viel Aufmerksamkeit.
Für das Turnier haben sich aufgrund dessen auch die Scouts von 1860 München und Greuther Fürth angekündigt. Deshalb ist der Signal Iduna-Cul ein spezielles Turnier gerade für diese Altersgruppe.

Welche Vereine werden teilnehmen?
Mit Offenbacher Kickers, Wehen Wiesbaden oder RW Erfurt konnten wir einige Traditionsclubs als attraktive Zugpferde gewinnen. Mit Hessen Kassel, SpVgg Bayreuth, KSV Baunatal, Eintracht Bamberg, TSV Großbardorf, Würzburger FV, FSV Martinroda, FT Schweinfurt und dem FC Schweinfurt 05 wird sicher hochklassiger Fußball zu sehen sein.

Fußball ist auch für Sie persönlich eine große Leidenschaft. Wie äußert sich diese?
Ich selber habe seit meiner Kindheit schon immer Fußball gespielt. In meiner Jugend war ich beim TSV Gochsheim und FC Schweinfurt 05. Besonders stolz war ich seinerzeit auf eine Einladung zum Probetraining bei Bayern München. Ich glaube dann aber als Erwachsener einen ganz guten Beitrag zu den damaligen Erfolgen des TSV Gochsheim in der Bezirksoberliga geleistet zu haben. Heute bin ich als Jugendscout für den FC Ingolstadt 04 unterwegs.

Wenn Sie ihre Erfahrungen betrachten, wie realistisch ist der Traum vom Fußballprofi?
Es ist schon sehr schwierig und nur wenige schaffen den Sprung. Dazu muss auch alles passen: man braucht einen Trainer und Mentor hinter sich, muss verletzungsfrei bleiben und braucht auch das Glück, an einem guten Tag gesehen zu werden. Alles muss sich einfügen in ein „Gesamtpaket“ aus Talent, Ehrgeiz, guten schulischen Leistungen und sozialer Kompetenz.

Wer wird deutscher Fußballmeister?
Es ist zwar gut, dass mit RB Leipzig scheinbar ein neuer ernstzunehmender Konkurrent entstanden ist, am Ende werden aber wieder ganz klar die Bayern die Nase vorn haben. Abschließend bedanke ich mich auch ganz herzlich bei meinen Sponsoring-Partnern und bei allen anderen fleißigen Helfern.
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