Nachfolger im Sennfelder Rathaus gesucht

Im Sennfelder Rathaus hat die Suche nach einem Nachfolger begonnen. (Foto: privat)
In der Gemeinderatssitzung im Juli wurde der Antrag des Ersten Bürgermeisters Emil Heinemann auf Versetzung in den Ruhestand zum nächstmöglichen Zeitpunkt wegen Dienstunfähigkeit mit großem Bedauern vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Es wurde beschlossen, Bürgermeister Heinemann schnellstmöglich beim Amtsarzt vorzuladen, um ein amtsärztliches Gutachten zur Dienstunfähigkeit zu erhalten. Anschließend soll die Feststellung der Dienstunfähigkeit sofort wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Mit Schreiben vom Landratsamt Schweinfurt, wurde vom Amtsarzt, Herrn Dr. Germut Schneeberger, nun mitgeteilt, dass für Bürgermeister Emil Heinemann aus ärztlicher Sicht infolge seiner Erkrankungen eine dauernde Dienstunfähigkeit zur Erfüllung seiner bürgermeisterlichen Pflichten besteht.
Auf Grund des amtsärztlichen Gutachtens vom Landratsamt Schweinfurt hat der Gemeinderat in einer Sitzung die dauernde Dienstunfähigkeit des Erster Bürgermeister Emil Heinemann festgestellt. Er wurde wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. Geschäftsleiter Thomas Wagenhäuser teilte in der gemeindlichen Pressemitteilung weiterhin mit, dass das Landratsamt Schweinfurt als Rechtsaufsichtsbehörde davon in Kenntnis gesetzt und um Festsetzung eines Wahltermins gebeten wurde. Seitens des Gemeinderates und der Verwaltung wird Sonntag, 26. November, favorisiert. Die Dienstgeschäfte der Gemeinde werden bis zur Neuwahl weiterhin Großteils vom Zweiten Bürgermeister Helmut Heimrich wahrgenommen.

Die politischen Kräfte der Gemeinde müssen sich nun nach einem neuen Ortsoberhaupt umsehen.
Der Vorstand des CSU-Ortsverbandes Sennfeld traf sich hierzu bereits zu einer Sitzung. Wie Ortsvorsitzender Jürgen Bandorf mitteilt, wird die CSU ihre Mitglieder zu einer außerordentlichen Ortshauptversammlung mit Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten/in noch im September einladen. Der Vorstand sprach sich einstimmig dafür aus, Peter Knieß, den Mitgliedern zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat der CSU zu empfehlen. Gemeinderat und CSU-Fraktionsvorsitzender Peter Knies, dessen Vater der Vorgänger von Emil Heinemann als Sennfelder Bürgermeister war, werde sich der Verantwortung stellen, heißt es aus CSU-Kreisen. Knieß, von Beruf Diplom Kaufmann ist aktuell Regionaldirektor und Prokurist einer großen deutschen Versicherungsgruppe.
Die Fraktion der Freien Wähler wird mit Oliver Schulze ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Sennfeld nominieren. Die Fraktionskollegen Frank Limbach, Helmut Büschel und Helmut Ludwig stünden geschlossen hinter ihrem Gemeinderatsmitglied und rechneten dem 37-jährigen Bankfachwirt aufgrund seiner langjährigen Ehrenamtstätigkeiten in diversen Ortsvereinen sowie seinem bisherigen Engagement im Gemeinderat beste Chancen für die Wahl aus.
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