Mönchstockheim soll entlastet werden – Ortsumfahrung kommt

(Foto: Regierung von Unterfranken)
Das Staatliche Bauamt Schweinfurt hat bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Ortsumgehung Mönchstockheim im Zuge der St 2275 (Gerolzhofen – Haßfurt) beantragt.Aufgrund der überregionalen Verbindungsfunktion und der verkehrsgünstigen Lage der St 2275 zwischen den Ost-West-Verbindungen der BAB 3 sowie der BAB 70 sind die Anwohner der eng bebauten und teils sehr unübersichtlichen Ortsdurchfahrt Mönchstockheims durch den hohen Durchgangs- sowie überdurchschnittlichen Schwerverkehr einer erheblichen Lärm- und Schadstoffbelastung ausgesetzt. Der Bau der Ortsumgehung soll daher nicht nur die Situation hinsichtlich der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, sondern insbesondere auch an der immissionsbelasteten Ortsdurchfahrt verbessern.
Die geplante Ortsumgehung beginnt ca. 300 m südlich des „Neuen Sees“ und verläuft zunächst nahezu parallel zur bestehenden St 2275, anschließend mittels eines Rechtsbogens am westlichen Ortsrand von Mönchstockheim. Die Kreuzung mit der bestehenden Kreisstraße SW 53 als Ortsanschluss West erfolgt plangleich mittels eines Kreisverkehrs. Die geplante Strecke führt im weiteren Verlauf nordöstlich an der bestehenden Wohnbebauung Mönchstockheims vorbei und kreuzt den Unkenbach in einem Rechtsbogen. Bis zum Bauende verläuft die Linie weiter über einen Höhenrücken mit einer plangleichen Anbindung der bestehenden Ortsdurchfahrt (Ortsanschluss Nord), um dann nordöstlich von Mönchstockheim wieder in die bestehende St 2275 einzuschwenken.
Das beschriebene Bauvorhaben liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Sulzheim (Gemarkung Mönchstockheim) sowie der Stadt Gerolzhofen (Gemarkung Rügshofen). Die Planunterlagen werden daher in der Gemeinde Sulzheim sowie in der Stadt Gerolzhofen zur Auslegung kommen. Die Auslegung wird Anfang Januar 2018 beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung in den betroffenen Kommunen rechtzeitig mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.
Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen, zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden sowie sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Kommunen. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung.
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