Mit der Fusion zwischen Injoy und Gschwender kommen 3.200 Mitglieder unter ein Dach

Das Fitnesscenter Gschwender und das Injoy fusionieren. Das Foto zeigt (vorne) Christian Gschwender vom gleichnamigen Fitnesscenter und die beiden künftigen Geschäftsführer Andreas und Peter Borst.
 Schweinfurt (red). Gewaltig in Bewegung gekommen ist der Schweinfurter Fitness-Markt durch die Fusion des Fitnesscenters Gschwender mit dem Injoy. Unter dem neuen Namen Injoy Fittness- und Wellnessclub traineren künftig mehr als 3.200 Gesundheitsbewußte, wovon rund 1500 aus der Gschwender-Kartei stammen.
Geschäftsführer des neuen Injoy sind Peter und Andreas Borst, die das 1989 gegründete Unternehmen 2015 übernommen hatten. Schon 1983 hatte Gerd Gschwneder sein Unternehmen gegründet, das im Marienbachzentrum den Schwerpunkt zunächst noch auf Krafttrainig legte. 1987 eröffnete Gerd Gschwender in eigenen Räumen in Oberndorf das Fitness- und Wellnesscenter Gschwender. Schon 1988 wurde auf der gegenüber liegenden Straßenseite erweitert und 2007 kam die Physiotherapie dazu.
Wie Alleingesellschafter Andreas Borst erläuterte sei nicht zuletzt durch Billiganbieter ein großer Konkurrenzkampf entstanden. Das neue Unternehmen möchte sich als Premium-Marke noch deutlicher absetzen. Seine Visionen erläuterte er anhand von Zahlen. 12,3 Prozent aller Deutschen sind Mitglieder in Fitnessstudios. Der Einzugsbereich Schweinfurt liege mit etwa 17.500 Mitgliedern ungefähr auf diesem Wert und sei damit recht gut abgedeckt. Der eigene Marktanteil bei insgesamt elf Fitnessanbietern in Schweinfurt werde dann bei etwa 20 Prozent liegen.
Immer älter werdende Menschen möchten ihren Lebensabend aktiv nutzen, mit dem Wohnmobil verreisen, Bergsteigen oder campen. Dazu ist eine gute körperliche Fitness notwendig, der aber häufig ein recht ungesunder Lebensstil entgegen stehe., führte Andreas Borst weiter aus. Als Premium-Marke vermittelt man den Nutzern mehr als nur die korrekte Körperhaltung an den Geräten. Ernährungsberatung gehöre ebenso dazu, wie die vielen Kursangebote. Geschultes Personal und erfahrene Trainer nutzen moderne Computertechnologie, um für jeden Einzelnen ein individuelles Fitnessprogramm zusammen zu stellen.
Der Altersdurchschnitt von 47 Jahren zeige deutlich, dass diesem Konzept vertraut wird. 50 Mitarbeiter, darunter Sportwissenschaftler, Diabetesfachtrainer, Präventios- und Gesundheitstrainer und Ernährungsberater, kümmern sich um die Mitglieder. Der Trainingsgerätebereich wird sowohl in beiden Studios durch Saunen, Infrarotkabinen und Massagemöglichkeiten ergänzt.
Für die jeweiligen Mitglieder wird sich nichts ändern. Es ergeben sich sogar erweiterte Möglichkeiten, da sie nun wahlweise da wie dort trainieren können. 
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