Mit dem Bau der B 26n bis nach Karlstadt kann Arnstein ab 2023 großzügig umfahren werden – Dringende Entlastung kommt

Arnstein (red). Die Idee einer komfortable Fortführung der A70 über das Autobahndreieck Werneck hinaus ist schon viele Jahre Thema bei Autofahrern und Verkehrsplanungsbehörden. Eine Entlastung des Autobahnkreuzes Biebelried – und somit auch des Würzburger Stadtverkehrs – wäre damit ebenso gegeben, wie eine bessere Anbindung von Schweinfurt an die Metropolregion Frankfurt. Schließlich würde auch Arnstein profitieren, wo die B 26a abrupt endet und sich damit ein Nadelöhr entwickelt hat.
Täglich quälen sich rund 300 Lkw durch die enge Innenstadt. Don nunmehr scheint „Land in Sicht“ zu sein. Wie Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf Anfrage dieser Zeitung mitteilt, wurde die B26n vom Autobahndreieck Werneck bis Karlstadt zur Entlastung des Werntals im Bundesverkehrswegeplan im „vordringlichen Bedarf“ eingestuft. „Die gleichwohl für die Bürger aber auch für die Verkehrsteilnehmer unzumutbare Verkehrssituation in Arnstein muss schnellstmöglich durch den Bau der Umgehung entschärft werden“, so Eck. Langfristig soll die Strecke von Karlstadt bis zur Anschlussstelle Hettstadt auf die A3 fortgeführt werden. Das könnte allerdings bis 2030 dauern, da es insbesondere bei den Anliegergemeinden auch Widerstände gibt. Inzwischen ist zumindest für den Neubau einer Umgehung für Arnstein bis Karlstadt die Finanzierung gesichert . Der erste Bauabschnitt bis Müdesheim beinhaltet die Umfahrung von Arnstein ist rund 7 km lang und soll rund 30 Mio. Euro kosten.
n Planung läuft
auf Hochtouren
Im ersten Bauabschnitt sind folgende Anschlussstellen geplant: Stettbach/Vasbühl, Schraudenbach / Schwebenried, Arnstein-Ost, Arnstein-West und Müdesheim. Ecks Ausfürhungen zur Folge sind Grundlage der aktuell auf Hochtouren laufenden Streckenplanung eine zweispurige Bundesstraße mit zusätzlichen Überholspuren für den ersten Bauabschnitt. Mit den Bauarbeiten könnte gegebenenfalls schon 2019 spätestens in 2020 begonnen werden. Mit einer Verkehrsfreigabe der Umfahrung Arnstein kann dann bei normalem Verlauf ab ca. 2023 gerechnet werden.
Auch in der Stadt Arnstein wurde die Entwicklung als frohe Kunde gesehen. Bürgermeisterin Anna Stolz ließ mitteilen, dass die Stadt den bevorstehenden Bau der B26n als großen Erfolg feiert. „Dieser Bau ist dringend erforderlich, da der Verkehr in Arnstein und im gesamten Werntal eine unzumutbare Belastung für die Bürgerinnen und Bürger darstellt“, sagte die Bürgermeisterin. Selbstverständlich müsse aber nach dem ersten Bauabschnitt auch unverzüglich mit dem Bau des zweiten Abschnittes begonnen werden, da ansonsten die Werntalgemeinden ab Halsheim noch stärker als bisher schon belastet würden, weas es zu verhindern gelte..
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.