Ministerpräsident Söder eröffnet auf dem Würzburger Hubland die Landesgartenschau 2018

„2018“ als Blumengebindet hielten die Honoratioren zur Eröffnung der Landesgartenschau in Würzburg nach oben. Die Festreder zur Eröffnung hielt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (2. v. re.). (Foto: Rudi Merkl)
Nach 1990 beherbergt Würzburg nun bereits zum zweiten Mal eine Landesgartenschau. Diese wurde nun nach fünf Jahren Bau- und Planungszeit in der vergangenen Woche von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber und Oberbürgermeister Christian Schuchardt feierlich eröffnet.
Bei recht sommerlichen Temperaturen fanden sich letzten Donnerstag rund 1500 Besucherinnen und Besucher zur feierlichen Eröffnung der Landesgartenschau auf dem Hubland ein, wo noch bis knapp vor zehn Jahren US-Streitkräfte stationiert waren und auch Soldaten mit ihren Ange-hörigen wohnten. In einer beispielhaften Konversion des 95 Hektar großen Geländes schuf die Stadt Würzburg einen neuen Stadtteil, der Freistaat erweiterte den Universitätscampus und die Bayerische Landesgartenschau begrünte 28 Hektar. „Die Landesgartenschau ist nicht nur Oase und Fixstern des neuen Stadtteils“, betonte Oberbürgermeister Schuchardt bei der Eröffnung, „sondern auch ein Motor für die ganze Stadtentwicklung“. In Rekordzeit sei es gelungen, das ehemalige Kasernengelände nach dem Ende der militärischen Nutzung mit neuem Leben zu er-füllen. Die Landesgartenschau wird das Gesicht Würzburgs verändern, betonte Bayerns Minis-terpräsident Dr. Markus Söder. Natur in der Stadt zu etablieren, sei das Ziel der Gartenschauen, so der Ministerpräsident. „Wir wollen die Natur schützen, aber auch nutzen“. Die Würzburger Landesgartenschau ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne, Wohnen und Natur elegant miteinander verbunden werden können.
Die Landesgartenschau, die unter dem Motto steht „Wo die Ideen wachsen“ will gemeinsam mit den Besuchern in die Zukunft schauen. Was blüht uns morgen? Welche Bäume und Pflanzen werden den immer trockeneren Sommern und feuchten Wintern gewachsen sein und was kön-nen Städter tun, um mit nur wenigen Handgriffen mehr Grün ins Grau zu bringen. Rund 200 Aussteller haben sich diesen Fragen gestellt, versuchen mit ihren Präsentationen erste Antwor-ten zu bieten und Anregungen zu liefern. Gerade in den Zukunftsgärten seien gegenwärtig öko-logische und soziale Visionen erlebbar, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Die Park-anlage umfasst insgesamt 28 Hektar, 21 davon dauerhaft. Darin finden sich ein Wasserpark, ein Terrassenpark und der Hauptrundweg, der „Belt Walk“.
Auch nach der Landesgartenschau, die bis zum 7. Oktober 2018 dauert, wird der 1,7 Kilometer lange Park ebenso dauerhaft erhalten bleiben, wie die Picknickbereiche und die zahlreichen Sportfelder und Spielplätze. Sie werden Freiräume und Treffpunkte werden und der Bevölke-rung und der Stadtnatur zu Verfügung stehen.
Bis zum Ende der Gartenschau erwarten die Besucherinnen und Besucher auf dem Garten-schaugelände rund 3000 Veranstaltungen. Das Angebot reicht von wechselnden Ausstellungen und Themenwelten über Konzerte bis hin zum Oldtimertreffen und Poetry Slam. Auch die Kir-chen sind in einem eigenen Haus „Trinitatis – Ort der Stille“ mit Gottesdiensten, Meditationen und Vorträgen vertreten.
Bereits mehr als 9000 Interessierte haben am ersten Wochenende die Landesgartenschau be-sucht und zeigten sich tief beeindruckt, was aus dem Areal geworden ist, das schon Richtstätte, Flugplatz im Zweiten Weltkrieg und Kasernenkomplex der US-Armee war. Insgesamt hofft die Stadt Würzburg auf mindestens eine Million Besucher. Informationen zur Gartenschau in Würzburg gibt es auch unter www.lgs2018-wuerzburg.de.
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