„Menschenbilder“ im Leopoldina – Ausstellung der Künstlerin Beate Gebhardt in der Klinik für Psychosomatik

Von links nach rechts: Susanne Krumm (Kunsttherapeutin), Beate Gebhardt und Dr. Thomas Schmelter M.A. (Oberarzt) (Foto: Veit Oertel)
Sehr zur Freude von Patienten, Freunden, Besuchern und Mitarbeitern der Klinik für Psychosomatik im Leopoldina-Krankenhaus, setzt die Klinik ihre im letzten Jahr begonnene Ausstellungsreihe fort.
Den Auftakt 2017 macht die Künstlerin Beate Gebhardt mit Motiven aus der Serie „Menschenbilder“.

Beate Gebhardt, die auch als Assistenzärztin in der Psychosomatischen Klinik arbeitet, malt seit ihrer Schülerzeit. Nach dem Medizinstudium war sie für 7 Jahre mit ihrer Familie in Mexiko und fand dort viel Zeit der Malerei mehr Aufmerksamkeit zu geben. Sie nahm regelmäßig Unterricht, malte überwiegend Aquarelle und hatte erste Ausstellungen ihrer Bilder. Seit 2006 ist Frau Gebhardt wieder in Deutschland und in ihrem Beruf als Ärztin tätig. Künstlerisch gehört sie dem Künstlerkreis Dettelbach und der Künstlergruppe Ox.Art in Ochsenfurt an, in deren Rahmen sie ihre Bilder in diversen Gemeinschaftsausstellungen gezeigt hat.

Für Frau Gebhardt spielt die Kunsttherapie eine wichtige Rolle im Setting einer psychosomatischen Behandlung, da der Patient durch die Malerei die Möglichkeit bekommt, sich abseits von Sprache und Gedanken einen Zugang zu seinen Gefühlen zu verschaffen. Die Ausstellung in der Klinik für Psychosomatik soll dazu beitragen, den Besuchern einen Zugang zu psychosomatischer Medizin zu ermöglichen, deren Patienten noch immer mit einer Stigmatisierung ihrer Krankheitsbilder kämpfen müssen. Darüber hinaus sollen die Bilder den Patienten Freude bereiten und Anstoß für die eigenen Bilder im Rahmen der Kunsttherapie sein.
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