MdB Dorothee Bär wünscht sich mehr „Rebellion“ von der Jungen Union

FC Bayern-Fans unter sich. Ein Stadionheft und einen Wandkalender des FC Bayern bekam MdB Dorothee Bär von Bezirksrat Stefan Funk nach ihrer Rede am Neujahrsempfang der CSU und JU Schweinfurt. Rechts JU-Kreisvorsitzender Aygün Gümül.
Schweinfurt (eva). Auch wenn der Himmel am Samstag nebelig und wolkenverhangen war, im Christkönigsaal herrschte beim gemeinsamen Neujahrsempfang von CSU und JU Schweinfurt eitel Sonnenschein. Da konnte die Hochstimmung auch nicht durch die Kleinigkeiten des Lebens getrübt werden, als da der Bäcker zu große Brötchen, die aber ohne Speckstückchen angeliefert hatte.
Welchen Stellenwert die CSU Schweinfurt bei ihren Parteispitzen hat, dies unterstrich die Anwesenheit der beiden Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär und Anja Weisgerber. Beide Politikerinnen waren eigens aus Berlin angereist, wohin sie an den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen teilnehmen. Kein leichten Verhandlungen wie die Parlamentarische Staatssekretärin Bär angesichts des „Wankelmutes der SPD“ feststellte. Alle fünf Minuten eine Meinungsänderung, bereits beschlossene Punkte werden wieder in Frage gestellt und Beschlüsse zurückgenommen, bei dem Wechselspiel der SPD sei mit einem schnellen Ende der Koalitionsgespräche wohl nicht zu rechnen. Hinzu käme, so die stellvertretende CSU-Vorsitzende, habe man es ja nicht nur mit der SPD sondern auch mit der CDU zu tun. Eine Aussage, die ihr viel Beifall aus den Reihen der Schweinfurter Christsozialen einbrachte. Beifall gab es vor allem von der JU, als sie diese zu etwas mehr Rebellion aufrief. „Sie wollen doch nicht als Nachwuchspolitiker in Rente gehen“, forderte Dorothee Bär von den Nachwuchs-CSU`lern auch mal die Spuren der Partei zu verlassen.
Während es in Berlin schleppend verläuft legt man in Schweinfurt bei den Kernthemen ein rasantes Tempo vor. Die unterstrichen Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Kreis- und Fraktionsvorsitzender Stefan Funk und OB Sebastian Remelè in ihren Grußworten. Ein Oberzentrum könne ohne das Land nicht funktionieren, daher müssen „Stadt und Land Hand in Hand gehen“, so Eck. Mit Weitblick und Voraussicht habe man den Wandel Schweinfurt`s in den letzten zwei Jahrzehnten bewirkt. Ein Wandel, der weiter betrieben werden soll, so Sebastian Remelè. Das Stadtoberhaupt, dass das Jahr 2018 unter das Motto „Dankbarkeit“ stellt brach letztlich eine Lanze für die gewählten Mandatsträger, die zu oft unsachlich kritisiert würden.
Stefan Funk, dem zusammen mit Stefanie Stockiger - von Lackum die Moderation oblag, hatte als Kämmerer natürlich den Haushalt im Blick, der ohne Kredite auskomme, 2018 und in den weiteren Jahren  Das Schlusswort des CSU-Fraktionsvorsitzenden: „Die Stadt ist aufgeblüht, Schweinfurt hat Potenzial und wir nutzen das.“
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