Las Vegas hat bleibende Eindrücke hinterlassen – Musiker-Duo Wernhupfer standen ohne Pause jeden Tag beim dortigen Oktoberfest auf der Bühne

Schweinfurt/Niederwerrn (red). Sie sind wieder zurück. Bernhard Schäfer und Karsten Urban waren unter dem Namen Werrnhupfer zu 28 Auftritten in Folge in Las Vegas im dortigen Hofbräuhaus zu Gast. Ohne Pause gab es jeden Tag einen sechsstündigen Auftritt vor begeistertem Publikum.
So begeistert, dass das fränkische Duo gleich für fünf Wochen mit 35 Auftritten im kommenden Jahr gebucht wurde. Eingefädelt wurde der Deal über die österreichische Agentur Alpevents, die das ganze Jahr über dorthin Bands vermittelt.
Bernhard Schäfer ist der Musik schon ein Leben lang verbunden hatte seine auftrittsstärkste Zeit in den 90er Jahren mit den Saaletalern. Heute ist er Inhaber der Musikschule Musikschule Fun mit Musik.
Karsten Urban wurde vor allem mit den Hambacher Straßenmusikanten bekannt. Auch er leitet eine Musikschule unter dem Namen Urbis Musikschule in Niederwerrn. Beide sind neben ihren Berufen immer wieder auch als Solointerpreten tätig.
Karsten stand über Fredi Pfister, einem ehemaligen Musiker der legendären Schürzenjäger schon länger in Kontakt mit Alpevents und so kam der Gig in Las Vegas zustande. Dort wurde für den August ein original bayerisch-volkstümliches Duo gesucht und die Werrnhupfer erfüllten genau diese Vorgabe.
Am 31. Juli ging es in München auf die 14-stündige Reise über San Fran cisco nach Las Vegas. Mit an Bord die Akkordeons und eine Geige. In Las Vegas waren die beiden für 30 Übernachtungen im Silver Seven untergebracht. „Sehr anpsrechend und ideal zum erholen. Wir konnten zu Fuß zum dortigen Hofbräuhaus laufen“, schwärmt Bernhard Schäfer in einer Rückschau.
Von Sonntag bis Donnerstag stand das Duo dann von 17 bis 23 Uhr und Freitag und Samstag von 18 bis 245 Uhr auf der Bühne.
Die Amerikaner erfreuten sich an Schunkelmusik und alten Gassenhauern vom Oktoberfest. Vertragsgemäß wurde alle 15 Minuten das unvermeidliche „Prosit auf die Gemütlichkeit“ gespielt. Ausgeschenkt wird original Bier aus München und auch die Essensspezialitäten werden eigens importiert. Auch die Räumlichkeiten sind dem originalen Hofbräuhaus detailgetreu nachempfunden.
Das Publikum war nach Bernhard Schäfers Einschätzung überwiegend amerikanische Touristen, aber auch einige Deutsche. „Die Amerikaner sind unwahrscheinlich gastfreundlich“ hat der Musiker festgestellt. „Sie sind auch sehr gesprächsbereit und haben viele Fragen zum Leben in Good Old germany“. Las Vegas hat die beiden total beeindruckt. „Las Vegas ist eine Stadt, die seit meinem letzten Besuch vor 20 Jahren enorm gewachsen ist, und mich positiv beeindruckt hat. Wir freuen uns heute schon riesig auf unsere Auftritte im kommenden jahr“, so Bernhard Schäfer abschließend.
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