Landrat Töpper verabschiedet Andreas Müller als KJR-Vorsitzenden – Christoph Simon wurde mit großer Mehrheit zum Nachfolger gewählt

Am 03.05.2017 fand die reguläre Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Schweinfurt im Sitzungssaal des Landratsamtes statt. Neben der üblichen Tagesordnung, die unter anderem den Jahresbericht 2016 und die Rechnungsberichte enthielt, stand auch der Abschied des langjährigen Vorsitzenden Andreas Müller an. Nach 18 Jahren an der Spitze des KJR stand er für eine weitere zweijährige Amtszeit nicht mehr zu Verfügung. Landrat Töpper würdigte Müllers Wirken, seinen jugendpolitischen Einsatz und die investierte ehrenamtliche Zeit in dieser wichtigen Position. „Sie haben die Volljährigkeit als Vorsitzender erreicht.“, attestierte Töpper in seiner Rede dem scheidenden Vorsitzenden. Ebenso stellte der Landrat Müllers Engagement im Jugendhilfeausschuss des Landkreises heraus. Da mittelbare Einschränkungen für die Jugendarbeit im Landkreis Schweinfurt zu befürchten waren, brachte dort Andreas Müller als Vorsitzender des KJR im Jahr 2004 einen Antrag ein, der sich gegen die Mittelkürzung der Bayerischen Staatsregierung gegenüber dem Bayerischen Jugendring aussprach.

Während der Versammlung wurde Christoph Simon (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden des KJR gewählt. Landrat Töpper gratulierte zur gewonnen Wahl und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Neben Simon wurde Mario Kneuer (Bayerische Schützenjugend) als stellv. Vorsitzender gewählt. Die Beisitzer Frank Genheimer-Haut (Jugendfeuerwehr), Anna-Katrin Kroll (DGB-Jugend), Michael Hazelton (Bayerische Sportjugend), Marco Triest (ohne Delegation) und Nadine Bechmann (ohne Delegation) machen den neuen Vorstand komplett.

Zum Ende der Versammlung beschloss das Gremium einen Antrag der Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegen Stammtischparolen und für mehr Toleranz. Im Jahr 2018 möchte der Jugendring ein Seminar zu diesem Thema anbieten.

In den Schlussworten dankte Simon als neuer Vorsitzender seinem Vorgänger für die 18-jährige Amtszeit und stellte die besonderen Schwerpunkte seines Wirkens heraus. Zudem ermunterte er die neuen Vorstandsmitglieder, dass es in der Jugendarbeit nie darum geht, in Fußstapfen zu treten, sondern neue Wege zu gehen. „Grenzenlos denken“, so Simon weiter.
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